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Honor MagicPad 4 im Test: Wo Licht ist, ist auch Schatten – eine ehrliche Analyse

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 27. Mai 2026
Zugriffe: 41

Das Honor MagicPad 4 macht auf dem Papier eine hervorragende Figur: ultradünn (5,2 mm), federleicht (456 g), riesiges OLED-Display mit Rekordhelligkeit (2.652 cd/m²), aktuellster Snapdragon 8 Gen 5 und 12 GB RAM. Doch reicht das für eine uneingeschränkte Kaufempfehlung?

Die Stärken: Display, Leistung, Bauqualität
Keine Frage: Das Display ist der absolute Star. 12,3 Zoll OLED mit einer Helligkeit, die alle bisher getesteten Tablets übertrifft – das ist ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wer viel im Freien arbeitet oder Filme schaut, wird diesen Unterschied sofort spüren. Die Performance ist ebenfalls erstklassig. Der Snapdragon 8 Gen 5 ist ein echter Flaggschiff-Prozessor, und die 12 GB RAM sind für ein Tablet dieser Klasse eher üppig. Im Geekbench erreichte das Gerät 8.365 Punkte, was bedeutet, dass selbst rechenintensive Anwendungen wie Videobearbeitung oder 3D-Spiele butterweich laufen. Die Bedienverzögerung von 16 ms ist kaum wahrnehmbar. Dazu kommt das hochwertige Metallgehäuse, das trotz der Schlankheit robust wirkt – Kratztest bestanden.

Die Kameras sind für ein Tablet überdurchschnittlich: Die 13-MP-Hauptlinse liefert bei Tageslicht detailreiche Fotos, die Frontkamera mit 8 MP taugt für Videokonferenzen. Auch die Akkuladegeschwindigkeit ist mit 38 Watt und zwei Stunden Vollladung akzeptabel.

Die Schwächen: Akkulaufzeit, Konnektivität, Speicher
Jetzt zu den Punkten, die mich stören. Die Akkulaufzeit von knapp acht Stunden unter Dauerlast ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Tablets der Oberklasse schaffen oft zehn Stunden oder mehr. Hier musste Honor offenbar Abstriche machen – der helle OLED und der leistungshungrige Prozessor fordern ihren Tribut. Wer das Tablet täglich mehrere Stunden nutzt, wird es jede Nacht laden müssen.

Viel schwerer wiegt das Fehlen einer 5G-Version. In einer Zeit, in der mobile Arbeit und Unterwegs-Nutzung zum Standard gehören, ist das ein echtes Manko. Honor zwingt Nutzer damit entweder zu permanentem WLAN oder zum Umweg über Smartphone-Hotspot – umständlich und akkufressend. Auch die fehlende microSD-Erweiterung ist ärgerlich. 512 GB sind zwar großzügig, aber wer viele Filme, Spiele oder RAW-Fotos speichert, könnte irgendwann an Grenzen stoßen. Ein Slot hätte dem Gerät gut zu Gesicht gestanden.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Teuer, aber fair?
Die Preise starten bei 599 Euro für das 256-GB-Tablet solo. Das Komplettpaket mit 256 GB, Tastatur, Stift und MouseBuds kostet 699 Euro; die 512-GB-Version gibt es nur im Paket für 799 Euro. Das ist eine Hausnummer. Zum Vergleich: Konkurrenten wie das Samsung Galaxy Tab S9 oder das Apple iPad Air liegen ähnlich, bieten aber oft optional 5G. Wer auf die Extras wie Stift und Tastatur verzichten kann, spart immerhin 100 Euro. Allerdings: Ohne Tastatur ist produktives Arbeiten auf dem großen Display nur eingeschränkt möglich – und ein passendes Cover kauft man später teuer einzeln, falls überhaupt verfügbar.

Für wen ist das MagicPad 4 geeignet?

  • Ideal für: Vielnutzer mit hellem Arbeitsplatz oder im Außendienst (dank Rekordhelligkeit), Filmfans, Gamer, und alle, die Wert auf extrem schlankes Design und geringes Gewicht legen – und die eine 5G-Verbindung nicht brauchen.
  • Weniger geeignet für: Vielreisende ohne ständiges WLAN, Datensammler, die erweiterbaren Speicher benötigen, und all jene, die eine Akkulaufzeit von über zehn Stunden erwarten.

Endnote
Das Honor MagicPad 4 ist ein technisch beeindruckendes Tablet mit einem überragenden Display und Top-Leistung. Die fehlende 5G-Option und der nicht erweiterbare Speicher sind jedoch echte Ausschlusskriterien für bestimmte Nutzergruppen. Wer diese Einschränkungen in Kauf nehmen kann, erhält ein edles, schnelles und sehr helles Gerät. Alle anderen sollten auf ein Modell mit Mobilfunkmodem und microSD-Slot warten. Ich würde sagen: Ein starkes Gerät mit zwei vermeidbaren Schwächen. Die Kaufentscheidung hängt ganz von Ihren persönlichen Prioritäten ab.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Akku für Honor MagicPad 13 GDI-W09

Die Wahrheit über 300-Euro-Smartphones: Was Sie wirklich bekommen

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 27. Mai 2026
Zugriffe: 41

Doch entgegen mancher Befürchtung bedeutet das nicht, dass günstige Smartphones schlechter geworden sind. Im Gegenteil: 5G und kontraststarke OLED-Bildschirme gehören auch unter 300 Euro zur Standardausstattung. Alle Geräte werden preisunabhängig nach identischen Kriterien gemessen. Die folgende Übersicht basiert auf den tagesaktuellen Preisen der jeweils günstigsten Speicher- und Farbvariante.

Marktführer im Preissegment: Poco M8 Pro 5G
Das Modell von Xiaomis Untermarke verdrängt das Motorola Edge 60 vom Spitzenplatz. Technisch nahezu identisch mit dem Redmi Note 15 Pro+ 5G, punktet das Poco M8 Pro 5G mit einem hervorragend hellen Display und einem riesigen 6.500-mAh-Akku. Im Akku-Härtetest des Magazins erreichte es eine Platzierung unter den besten fünf. Die Hauptkamera liefert qualitativ hochwertige Aufnahmen, die Systemgeschwindigkeit ist für diese Preisklasse akzeptabel. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass das Gerät keine offizielle IP-Zertifizierung vorweist – ein häufiger Kompromiss in dieser Liga.

Samsung Galaxy A37: Solide, aber nicht fehlerfrei
Das Galaxy A37 bietet einen ausreichend schnellen Prozessor (baugleich mit dem A56), ein größeres und deutlich helleres Display als sein Vorgänger sowie eine ordentliche Hauptkamera. Die Akkulaufzeit ist überdurchschnittlich. Dennoch bleiben Schwächen: Der Prozessor arbeitet eher langsam, und der Arbeitsspeicher der 128-GB-Einstiegsvariante ist knapp bemessen. Gegenüber dem Galaxy A57 fehlen eine Aluminiumumrandung und eine bessere Kamera. Preisbewusste Käufer sollten daher gezielt nach Angeboten für das A57 suchen, das deutlich flüssiger läuft und nur unwesentlich teurer ist.

Gaming und Performance: Poco F7
Das Poco F7 richtet sich an Nutzer mit höheren Leistungsansprüchen, insbesondere Spieler. Der schnelle Qualcomm-Prozessor und der Aluminiumrahmen vermitteln ein hochwertiges Gefühl, auch wenn die Glasrückseite rutschig ist. Die Kamera erfüllt Standardaufgaben, scheitert jedoch bei komplexen Motiven (dichte Strukturen, große Entfernungen). Im direkten Vergleich mit dem Xiaomi 15T Pro (deutlich teurer) schneidet das F7 erstaunlich gut ab: gleichwertiges Display, ähnliche Akkuleistung, solide Performance – für 300 Euro ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beste Kameraleistung: Google Pixel 7a (2023)
Obwohl das Pixel 7a bereits einige Jahre alt ist, bleibt seine Fotoqualität in dieser Preisklasse unübertroffen. Es konkurriert im Kameratest mit wesentlich teureren Smartphones, verzichtet jedoch auf eine Telelinse. Positiv hervorzuheben sind das reine Android-Erlebnis, die Wasserdichtigkeit (IP67) und die von Google zugesagten Sicherheitsupdates bis 2028. Aktuell ist Android 16 verfügbar – ein Beleg für die langfristige Softwarepflege.

Verbraucherhinweis und Fazit
Das Vergleichsportal idealo bietet einen Preiswecker: Sobald ein ausgewähltes Modell unter eine selbst definierte Grenze fällt, erfolgt eine E-Mail-Benachrichtigung. Dies ist besonders sinnvoll, da die Preise für identische Speicher- oder Farbvarianten stark schwanken können.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Smartphones unter 300 Euro sind längst keine Notlösung mehr. Sie bieten moderne Displays, 5G und teils exzellente Akkulaufzeiten. Die Einbußen gegenüber Topmodellen betreffen in der Regel das Gehäusedesign (Kunststoff statt Glas oder Aluminium), fehlende Wasserdichtigkeit, eine geringere Rechenleistung und den Verzicht auf Teleobjektive. Für den alltäglichen Gebrauch sind diese Geräte jedoch mehr als ausreichend – und in puncto Ausdauer oft sogar überlegen. Wer bereit ist, auf Luxusmerkmale zu verzichten, erhält hier ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dell XPS 14 (2100 €) vs. HP Omnibook 5 14 (699 €): Lohnt sich der Aufpreis?

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 26. Mai 2026
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Dell hat das XPS 14 wiederbelebt – und verlangt dafür stolze 2.100 Euro. Doch was bekommt man wirklich? Ein guter Freund riet mir, das Gerät einmal nüchtern mit der aktuellen Preis-Leistungs-Konkurrenz zu vergleichen. Das HP Omnibook 5 14 kostet nur ein Drittel (699 €) und erreicht im Test die Note 1,8. Zeit für eine harte Gegenüberstellung.

Design und Verarbeitung: Vorteil Dell
Das XPS 14 ist ein Designerstück: gefräster Metallblock, 15 mm flach, 1,25 kg leicht. Nichts wackelt, nichts klappert. Das HP Omnibook ist solide verarbeitet, aber nicht auf diesem Premium-Niveau. Wer Wert auf edle Haptik legt, findet beim Dell seine Freude. Allerdings: Für reine Zweckmäßigkeit tut es das HP auch.

Display: Deutlicher Sieg für HP
Hier wird es peinlich für Dell. Das XPS 14 im getesteten DA14260 verbaut ein IPS-Panel mit 1920x1200 Pixeln, 387 cd/m², mäßigem Kontrast und grauem Schwarz. Das HP Omnibook 5 14 dagegen hat ein OLED-Display – tieferes Schwarz, brillantere Farben, mehr Wow-Effekt. Für einen 2100-Euro-Laptop ist IPS einfach nicht mehr zeitgemäß. Dass Dell das gute OLED erst für 700 Euro Aufpreis anbietet, ist aus Kundensicht enttäuschend. HP zeigt, wie es richtig geht – für ein Drittel des Preises.

Leistung: Überraschend nah
Im XPS 14 arbeitet ein Intel Core Ultra 5 325 mit 16 GB RAM. Im HP Omnibook steckt (je nach Konfiguration) ein ähnlich leistungsfähiger Chip. Beide sind für Office, Internet und leichte Kreativarbeit bestens geeignet. Spiele laufen auf beiden nur eingeschränkt. Die SSD im Dell ist flott, das HP ist aber keineswegs langsam. Für den Alltagsnutzer gibt es keinen spürbaren Leistungsvorteil, der den Aufpreis rechtfertigen würde.

Akkulaufzeit: Glanzleistung von Dell
Das XPS 14 spielt hier ganz oben mit: 16 Stunden und 49 Minuten sind überragend. Das HP Omnibook kommt auf etwa 10–12 Stunden (je nach Modell). Wer wirklich zwei volle Arbeitstage ohne Steckdose auskommen muss, gewinnt mit Dell. Die Ladezeit des Dell (2:37 h voll) ist aber länger als bei vielen Konkurrenten – dafür gibt es einen schnellen Anfangsschub (23% in 15 min).

Eingabegeräte: Dell vorne
Die Tastatur des XPS fühlt sich hochwertig an, das haptische Touchpad ist ein Genuss. HP bietet Gutes, aber nicht dieses Niveau. Für Vieltipper und Maus-Enthusiasten ist Dell die bessere Wahl.

Lautstärke und Wärme: Gleichauf
Beide Geräte sind im Alltag leise. Unter Last wird Dell hörbarer (4,6 Sone), bleibt aber handwarm. HP verhält sich ähnlich – kein entscheidender Unterschied.

Preis-Leistungs-Sieger: HP Omnibook 5 14
Das Dell XPS 14 ist kein schlechtes Notebook. Es ist elegant, ausdauernd, gut bedienbar. Aber für 2100 Euro liefert es ein IPS-Display und Mittelklasse-Leistung. Das HP Omnibook 5 14 mit OLED kostet 699 Euro – das ist eine Ersparnis von 1.401 Euro. Selbst wenn man die bessere Verarbeitung und Akkulaufzeit des Dell anerkennt: Der Preisunterschied ist riesig, der Mehrwert gering. Für 2100 Euro müsste das XPS in jeder Disziplin Spitze sein – ist es aber nicht. Ein Kompromiss mit Stil, aber ein teurer.

Klarer Rat:

  • Wenn Design, edles Touchpad und absolute Akkurekorde Ihnen 1.400 Euro Aufpreis wert sind – kaufen Sie das XPS 14.
  • Wenn Sie ein helles, kontraststarkes OLED-Display und eine ähnliche Alltagsleistung für ein Drittel des Preises wollen – nehmen Sie das HP Omnibook 5 14 (oder sehen Sie sich nach anderen OLED-Notebooks unter 1.000 Euro um).

Dell sollte das XPS 14 entweder deutlich günstiger anbieten oder die Basisversion mit OLED ausstatten. So bleibt es ein Nischenprodukt für Liebhaber mit dickem Geldbeutel.

Software, Update-Versprechen und Verfügbarkeit des Vivo X300 FE in Europa

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 25. Mai 2026
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Neben beeindruckender Hardware setzt das Vivo X300 FE auch in puncto Software und langfristiger Unterstützung neue Maßstäbe. Als Betriebssystem kommt OriginOS 6 zum Einsatz – eine Oberfläche, die speziell für nahtlose geräteübergreifende Zusammenarbeit entwickelt wurde. So können Nutzer das Smartphone problemlos mit Windows, macOS und iPadOS verbinden. Funktionen wie die Dateiübertragung zwischen verschiedenen Geräten oder ein geschützter Bereich für private Daten sind direkt integriert. Dies erleichtert den Arbeitsalltag erheblich, besonders für Menschen, die in gemischten Ökosystemen aus Apple- und Microsoft-Geräten arbeiten.

Ein besonders starkes Argument für das X300 FE ist das großzügige Update-Versprechen von Vivo. Der Hersteller garantiert fünf Jahre lang Betriebssystem-Updates. Das bedeutet, dass das Smartphone über einen Zeitraum von fünf Jahren stets die aktuellsten Android-Features und OriginOS-Weiterentwicklungen erhält. Darüber hinaus werden Sicherheitsaktualisierungen sogar für sieben Jahre bereitgestellt. Diese langfristige Unterstützung ist in der Smartphone-Branche keineswegs selbstverständlich und unterstreicht das Engagement von Vivo für Nachhaltigkeit und Kundenzufriedenheit. Besonders sicherheitsbewusste Nutzer profitieren von den regelmäßigen Patches, die potenzielle Schwachstellen schließen.

Interessierte Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich auf einen baldigen Marktstart freuen. Das Vivo X300 FE wird ab dem 29. April über den offiziellen Vivo Online-Shop vertrieben. In Deutschland ist das Gerät zusätzlich über Amazon erhältlich. Vivo bietet zudem eine besondere Aktion für Early Adopters an: Vom 22. bis zum 28. April können sich Interessenten auf der Vivo-Webseite einen 50-Euro-Gutschein sichern. Dieser lässt sich dann beim Kauf des Smartphones einlösen – eine attraktive Ersparnis zum Start.

Zusammenfassend ist das Vivo X300 FE nicht nur ein technisch hochwertiges Gerät, sondern auch ein zukunftssicheres. Mit der vielseitigen Software, der exzellenten Update-Politik und der zeitnahen Verfügbarkeit in den deutschsprachigen Ländern spricht es alle an, die ein langlebiges und zuverlässiges Smartphone suchen. Die Aktion mit dem 50-Euro-Gutschein macht den Einstieg zusätzlich attraktiv. Wer also ein kompaktes, leistungsstarkes und langfristig unterstütztes Gerät sucht, sollte das X300 Fe ab Ende April fest im Blick behalten.

Weltweiter Smartphone-Markt im ersten Quartal 2026: Umsatzwachstum trotz rückläufiger Auslieferungen

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 20. Mai 2026
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Der globale Smartphone-Markt befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Wie das renommierte Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research in seinem aktuellen Bericht zum ersten Quartal 2026 mitteilt, ist ein bemerkenswertes Phänomen zu beobachten: Während die weltweiten Auslieferungen von Smartphones zurückgingen, stieg der Umsatz der Branche im Jahresvergleich um acht Prozent. Der gesamte Marktwert erreichte demnach rund 117 Milliarden US-Dollar. Diese Entwicklung mag auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen, lässt sich aber durch mehrere zugrundeliegende Faktoren erklären.

Als Hauptgründe für das Umsatzwachstum nennt Counterpoint Research vor allem steigende Produktionskosten und Engpässe bei Speicherbausteinen. Diese Lieferkettenprobleme haben dazu geführt, dass die Hersteller ihre Preise anheben mussten. Besonders deutlich zeigt sich dieser Effekt beim durchschnittlichen Verkaufspreis (Durchschnittspreis, ASP), der im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwölf Prozent auf 399 US-Dollar gestiegen ist. Verbraucher auf der ganzen Welt müssen also tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ein neues Smartphone erwerben möchten.

Gleichzeitig hat sich die Nachfrage spürbar in Richtung Premium-Geräte verschoben. Immer mehr Käufer sind bereit, höhere Preise für High-End-Modelle zu zahlen, während günstigere Einsteiger- und Mittelklassegeräte besonders stark von den Preissteigerungen betroffen sind. Viele Hersteller passen ihre Produktportfolios entsprechend an und konzentrieren sich verstärkt auf margenstärkere, höherpreisige Modelle. Diese strategische Neuausrichtung trägt ebenfalls zum Umsatzwachstum bei, obwohl die Gesamtstückzahlen sinken.

Die Analysten von Counterpoint Research betonen, dass dieser Trend voraussichtlich auch in den kommenden Quartalen anhalten wird. Die weltweiten Smartphone-Auslieferungen dürften auch im weiteren Verlauf des Jahres 2026 rückläufig bleiben. Eine stärkere Erholung des Marktes wird erst gegen Ende des Jahres 2027 erwartet. Dennoch könnten die steigenden Durchschnittspreise und die anhaltend hohe Nachfrage nach Premium-Smartphones dazu führen, dass der Umsatz zumindest stabilisiert wird. Die Branche befindet sich also in einem schwierigen Spannungsfeld: weniger verkaufte Geräte, aber höhere Erlöse pro Einheit.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Marktbedingungen für alle Hersteller herausfordernd bleiben. Die steigenden Kosten für Speicherbausteine und andere Komponenten setzen die gesamte Branche unter Druck. Während große Anbieter wie Apple und Samsung ihre Positionen behaupten oder sogar ausbauen können, leiden vor allem Hersteller, die stark im Einstiegs- und Mittelklassesegment vertreten sind, unter der aktuellen Entwicklung. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die Hersteller erfolgreich an die neuen Gegebenheiten anpassen können oder ob es zu weiteren Marktanteilsverschiebungen kommen wird.

Ladekrise bei Apples Top-Modellen – Wie ein Softwarefehler den USB-C-Anschluss lahmlegt

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 18. Mai 2026
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Es ist eine kleine Ironie der Technikgeschichte: Ausgerechnet mit der Umstellung auf USB-C, die viele Anwender lang ersehnt hatten, bringt ein bislang ungeklärtes Problem Apples neueste Flaggschiffe ins Straucheln. Das iPhone 17 und das extrem flache iPhone Air – zwei Modelle, die für ihre Effizienz und moderne Konnektivität beworben werden – leiden unter einem eigenartigen „Winterschlaf“, aus dem sie über den modernsten Ladeanschluss nicht mehr erwachen können.

Die Berichte mehrerer Technikportale, darunter 9to5Mac, zeichnen ein klares Bild: Es handelt sich nicht um ein Massenphänomen, aber doch um ein wiederkehrendes Muster. In den vergangenen Monaten stieg die Zahl der Hilferufe in Foren und sozialen Medien stetig an. Besonders brisant: Selbst eine professionelle Diagnose im Apple Store führte anfangs oft zur falschen Schlussfolgerung. „Mein Mitarbeiter versuchte es mit einem anderen Kabel, einem anderen Netzteil und schließlich mit einem Reset-Tool – nichts half. Sein erster Vorschlag war ein Austauschgerät“, schreibt ein Nutzer. Erst ein kollegialer Hinweis auf den MagSafe-Trick habe die Situation gerettet.

Die Vermutung, dass ein Softwarefehler die USB-C-Ladesteuerung lahmlegt, gewinnt zunehmend an Gewicht. Unabhängige Entwickler haben herausgefunden, dass das Problem nur dann auftritt, wenn der Akku vollständig erschöpft ist – also unterhalb der üblichen Abschaltschwelle von etwa 3–5 % Restkapazität. Offenbar speichert das iPhone in diesem kritischen Zustand einen Fehlerstatus, der den USB-C-Port blockiert. Der MagSafe-Puck hingegen spricht einen anderen Teil der Ladeschaltung an, die diesen Fehler ignoriert. In der Praxis bedeutet das: Wer sein iPhone regelmäßig bis zur kompletten Entladung nutzt, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, in diese Falle zu tappen.

Apple selbst hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Aus Kreisen des Unternehmens verlautet jedoch, dass man das Problem kenne und an einem Software-Update arbeite. Die große Frage ist, ob der Fix über ein reguläres iOS-Update (vermutlich iOS 18.2 oder 18.3) ausgeliefert wird oder ob es sich um ein tiefer liegendes Firmware-Problem handelt, das möglicherweise einen Werkstattbesuch erfordert. Letzteres wäre für Apple ein Albtraum – schließlich wäre eine Rückrufaktion für die neuesten iPhones ein erheblicher Imageschaden.

Bis zur endgültigen Lösung bleibt den Nutzern nur die bereits beschriebene Notfallstrategie: Vermeiden Sie es, Ihr iPhone komplett leerlaufen zu lassen. Wenn es dennoch passiert, greifen Sie zuerst zum MagSafe-Ladegerät. Die Investition in einen kleinen kabellosen Powerbank-Puck mit integriertem MagSafe kann sich somit als Lebensretter für Ihr Gerät erweisen. Auch wer kein Originalzubehör von Apple besitzt, ist nicht hilflos: Jeder Qi-Standard-Lader funktioniert. Legen Sie einfach das ausgeschaltete iPhone auf eine kabellose Ladestation – auch wenn es keine magnetische Ausrichtung gibt, sollte der Ladevorgang nach einigen Minuten starten.

Abschließend sei gesagt: Die aktuelle Situation ist ärgerlich, aber kein Grund zur Panik. Das Problem ist reproduzierbar und mit einer einfachen (wenn auch nicht intuitiven) Methode lösbar. Apple wird in absehbarer Zeit einen Patch bereitstellen. Bis dahin gilt: Haben Sie einen MagSafe-Puck parat, und bewahren Sie Ruhe, wenn Ihr iPhone nach einem leeren Akku scheinbar den Geist aufgibt – die drahtlose Reanimation wirkt Wunder.

Praktischer Leitfaden – So entsorgen Sie Ihre alten Kabel richtig

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 15. Mai 2026
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Die berüchtigte Kabelschublade: In fast jedem Haushalt sammeln sich ungenutzte Ladekabel, veraltete USB-Kabel, HDMI-Kabel, Verlängerungsschnüre und andere Kabelreste an. Viele Menschen sind unsicher, wohin damit. Insbesondere die Frage "Darf ich das Kabel in die Wertstofftonne werfen?" wird oft falsch beantwortet. Die kurze Antwort: Nein, Ladekabel gehören weder in den Restmüll noch in die gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Sie sind Elektroschrott und müssen separat entsorgt werden. Die gute Nachricht: Es gibt mehrere einfache und kostenlose Wege, die alle gesetzlich garantiert sind. Hier die wichtigsten Optionen im Überblick.

1. Wertstoffhof oder Recyclinghof – Der klassische Weg. Jede Stadt und jede Kommune in Deutschland betreibt mindestens einen Wertstoffhof, wo Privatpersonen ihre Elektrokleingeräte und Kabel kostenlos abgeben können. Das ist gesetzlich festgeschrieben. Sie müssen keine Gebühren befürchten, auch wenn Sie eine ganze Schublade voller Kabel bringen. Einziger Nachteil: Die Öffnungszeiten sind oft auf Werktage beschränkt, und man benötigt ein Auto oder einen Fahrradanhänger.

2. Supermärkte und Drogerien – Seit der Novelle des Elektrogerätegesetzes sind Händler mit einer Verkaufsfläche von mindestens 800 Quadratmetern, die Elektroartikel im Sortiment führen, zur kostenlosen Rücknahme von Kleingeräten bis 25 Zentimeter Kantenlänge sowie von Kabeln verpflichtet. Das gilt unabhängig von einem Neukauf. Sie können also Ihr altes Ladekabel einfach mit zum nächsten Einkauf in den Supermarkt oder die Drogerie nehmen und an der Kasse oder einem Informationspunkt abgeben. Große Ketten wie Rewe, Edeka (mit Elektroabteilung), dm oder Rossmann bieten diesen Service in der Regel an. Allerdings sind nicht alle Filialen verpflichtet – nur jene, die selbst Elektrogeräte verkaufen. Fragen Sie im Zweifel vorher nach.

3. Elektronikfachgeschäfte – Hier gelten noch strengere Regeln. Bereits ab einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern müssen Elektronikhändler wie MediaMarkt, Saturn oder kleinere Fachgeschäfte Kabel und Elektrokleingeräte zurücknehmen. Auch hier ist die Rücknahme kostenlos und an keinen Neukauf gebunden. Praktisch: Viele dieser Geschäfte stellen Sammelboxen direkt am Eingang auf, sodass Sie die Kabel einfach einwerfen können.

4. Onlinehändler – Auch im Internet gilt die Rücknahmepflicht. Onlineshops, die Elektroartikel verkaufen, müssen ihren Kunden eine kostenlose Rückgabemöglichkeit für Kabel und Kleingeräte anbieten. Oft arbeiten sie mit lokalen Entsorgungsunternehmen zusammen oder stellen ein Rücksendeetikett zur Verfügung. Manche verlangen, dass Sie den Elektroschrott auf eigene Kosten einschicken – das ist dann nicht wirklich kostenlos. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf die AGB. Im Zweifel lieber den stationären Handel nutzen.

5. Elektroschrott-Container – Eine relativ neue, aber sehr bequeme Lösung. Immer mehr Städte und Gemeinden stellen neben Glas- und Kleidercontainern auch spezielle Sammelboxen für Elektroschrott auf. Diese sind oft rund um die Uhr zugänglich. Sie können Ihre alten Kabel also jederzeit einwerfen, ohne auf Öffnungszeiten angewiesen zu sein. Fragen Sie bei Ihrem örtlichen Entsorgungsbetrieb nach den Standorten.

Was tun, wenn ein Händler sich weigert? Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf kostenlose Rücknahme. Verweigert ein Händler dies, können Sie das telefonisch oder per E-Mail bei Ihrem regionalen Entsorgungsunternehmen melden. Diese Behörde kann gegen den Händler vorgehen – dem droht ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro. Machen Sie also ruhig Gebrauch von Ihrem Recht.

Und was ist mit Kabeln, die noch funktionieren? Wenn Ihre alten Kabel noch in Ordnung sind, müssen Sie sie nicht unbedingt recyceln. Verschenken Sie sie über Kleinanzeigen, spenden Sie sie an Sozialkaufhäuser oder geben Sie sie in Repair-Cafés ab. Das ist die umweltfreundlichste Lösung. Nur kaputte oder unbrauchbare Kabel gehören ins Recycling.

Zum Schluss noch ein Tipp aus dem Artikel: Verbinden Sie die Entrümpelung Ihrer Kabelschublade doch mit einer kleinen Fahrradtour zum nächsten Elektroschrott-Container – und gönnen Sie sich danach einen Besuch in der Eisdiele. So macht Umweltschutz Spaß!

Konnektivität, Akkulaufzeit und Bedienung – Was die Ultra 3 wirklich ausmacht

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 11. Mai 2026
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Ein zentrales Kaufargument der Apple Watch Ultra 3 ist ihre umfassende Konnektivität. Neben Bluetooth und WLAN sind 5G, Ultra-Wideband (UWB) und Satellitenkommunikation an Bord. Das bedeutet: Die Uhr kann auch ohne iPhone genutzt werden. UWB ermöglicht das präzise Wiederfinden von Geräten, und dank der Satellitenverbindung ist ein SOS-Notruf selbst in entlegenen Gegenden möglich. Damit setzt Apple neue Maßstäbe in puncto Unabhängigkeit und Sicherheit.

Die Bedienung der Ultra 3 ist dank des leistungsstarken S10-Chips flüssig und reaktionsschnell. Besonders beeindruckt die Haptik: Der fein abgestimmte Vibrationsmotor vermittelt ein echtes Premiumgefühl. Die Kombination aus Digital Crown, einer zusätzlichen Taste für das Kontrollzentrum und einer orangefarbenen Aktionstaste, die sich frei belegen lässt, macht die Bedienung intuitiv. In der Haptik wird Apple gegenüber Garmin, Huawei und anderen Herstellern klar als Spitzenreiter gesehen.

Bei der Akkulaufzeit zeigt sich ein gemischtes Bild. Ohne Always-on-Display hält die Uhr 3,5 Tage, mit Always-on etwa drei Tage. Im Vergleich zur Samsung Galaxy Watch Ultra (2,5 Tage) ist das gut, gegen Ausdauer-Uhren wie die Huawei Watch GT 6 Pro (fast 14 Tage) oder die Garmin Fenix 8 (rund 18 Tage) wirkt es jedoch kurz. Mit aktivem GPS-Training sind etwa 12,5 Stunden möglich. Das Laden von 0 auf 100 Prozent dauert rund zwei Stunden, wobei die ersten 50 Prozent relativ zügig erreicht werden.

Das App-Konzept von Apple ist hingegen gewöhnungsbedürftig: Daten und Einstellungen verteilen sich auf drei verschiedene Apps (Health, Fitness, Watch), was besonders für Einsteiger unübersichtlich wirkt. Insgesamt ist die Apple Watch Ultra 3 ideal für iPhone-Nutzer, die maximale Smartwatch-Funktionen und eine gute Akkulaufzeit wünschen. Wer hingegen höchste Ausdauer und tiefgehende Sportanalysen priorisiert, wird bei Huawei oder Garmin fündig – muss dort jedoch auf einige smarte Extras verzichten.

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Android 17 Beta 3: „Priority Charging“ soll volle Ladung in 15 Minuten ermöglichen

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 15. April 2026
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Während die Entwicklergemeinschaft gespannt auf die finalen Features von Android 17 wartet, hat die Plattform Android Authority im Quellcode der dritten Beta-Version einen vielversprechenden Eintrag entdeckt. Demnach arbeitet Google intern an einem neuen Lademodus mit dem Namen „Priority Charging“. Ziel ist es, die Ladegeschwindigkeit von Android-Geräten drastisch zu erhöhen – möglicherweise auf ein vollständiges Aufladen innerhalb von nur 15 bis 20 Minuten.

Wie die Analyse des Codes zeigt, basiert der Ansatz auf einer radikalen Konzentration des Systems auf den Ladevorgang. Im aktiven Zustand des neuen Modus werden Hintergrundaktivitäten wie App-Updates, Synchronisationsdienste oder dauerhaft laufende Prozesse temporär eingeschränkt oder pausiert. Dadurch soll die gesamte zur Verfügung stehende Energie direkt in den Akku fließen, ohne durch rechenintensive Nebenprozesse abgezweigt zu werden.

Ein weiteres Kernmerkmal von Priority Charging ist die thermische Regelung. Der Code enthält Hinweise darauf, dass Google eine aktive Temperaturkontrolle integrieren möchte, um die Akku-Erwärmung in sicheren Grenzen zu halten. Hintergrund: Zu starke Hitzeentwicklung kann nicht nur den Ladevorgang verlangsamen, sondern langfristig die Lebensdauer des Akkus reduzieren. Wie genau Google die Temperatur regulieren will – etwa durch dynamische Anpassung der Ladeleistung oder durch algorithmische Steuerung der Hintergrundprozesse – geht aus den Code-Fragmenten bisher nicht hervor.

Technische Voraussetzung für die Nutzung des neuen Modus ist offenbar ein leistungsfähiges Ladegerät. Laut den gefundenen Informationen wird Google eine Mindestleistung von 30 Watt vorschreiben. Das erscheint aus ingenieurtechnischer Sicht sinnvoll: Nur mit einer ausreichend starken Stromversorgung kann das System den Akku in dem genannten Zeitfenster von unter 20 Minuten vollständig laden. Vergleichbare Schnellladetechniken wie Qualcomm Quick Charge oder USB Power Delivery setzen ebenfalls auf höhere Wattzahlen.

Die Entdeckung wirft die Frage auf, ob Priority Charging rein softwarebasiert ist oder eine Hardware-Anbindung benötigt. Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf eine hybride Lösung hin: Die intelligente Steuerung der Hintergrundprozesse ist eine Software-Maßnahme, während die effiziente Stromzufuhr und Temperaturregelung auch auf die Gerätehardware angewiesen sind. Google scheint hier also eine enge Verzahnung von Betriebssystem und Komponenten anzustreben.

Unklar ist noch, wann die Funktion für Endnutzer verfügbar sein wird. In der aktuellen Android-17-Beta 3 ist Priority Charging zwar im Code vorhanden, jedoch nicht aktivierbar. Branchenbeobachter vermuten, dass Google den Turbo-Lademodus mit einer der nächsten Beta-Versionen testen oder erst mit dem finalen Release von Android 17 ausrollen wird. Ob die Funktion ausschließlich für Geräte mit offiziellem Android-17-Update zur Verfügung steht oder ob Google sie – etwa über eine Aktualisierung von Android System Intelligence – auch auf ältere Versionen bringt, ist ebenfalls noch nicht entschieden.

Langzeittests, auf die der ursprüngliche Bericht verweist, haben gezeigt, dass Schnellladen an sich nicht schädlich für den Akku ist, solange die thermischen Grenzen eingehalten werden. Mit Priority Charging scheint Google einen weiteren Schritt in Richtung ultraschneller, aber dennoch schonender Ladeverfahren zu gehen. Die endgültige Bewertung wird jedoch erst möglich sein, wenn die Funktion öffentlich getestet werden kann.

Samsung-Smartphones nach Werksreset unbrauchbar: Mysteriöse Fehlermeldung sorgt für Alarm

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Geschrieben von akkusmarkt
Kategorie: Tipps und Hinweise
Veröffentlicht: 15. April 2026
Zugriffe: 377

Besitzer von Samsung-Galaxy-Smartphones sehen sich derzeit mit einem beunruhigenden Problem konfrontiert. Wie Recherchen von Android Authority ergeben haben, führt ein Werksreset bei bestimmten Geräten dazu, dass diese anschließend nicht mehr normal genutzt werden können. Betroffen ist offenbar zunächst das Modell Galaxy S22 Ultra, jedoch könnten auch andere Geräte des südkoreanischen Herstellers unter dem Fehler leiden.

Das Problem äußert sich wie folgt: Nach dem Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen bleibt das Smartphone auf dem Startbildschirm hängen. Statt des gewohnten Set-up-Assistenten erscheint die Meldung: „Dieses [Gerätemodell] ist nicht privat“ (engl. „This [device model] isn’t private“). Laut Fachberichten deutet dieser Hinweis darauf hin, dass das Gerät nicht mehr als privates Smartphone erkannt wird, sondern einer Verwaltung durch eine Organisation unterliegt – obwohl es völlig legal im Einzelhandel erworben wurde.

Besonders brisant: Als verantwortliche Organisation taucht der Name „Numero LLC“ auf. Hierbei handelt es sich um eine US-amerikanische Gesellschaftsform mit geringem Eigenkapitalbedarf. Ob es sich um ein echtes Unternehmen oder einen Betrugsversuch handelt, ist bislang unklar. Sobald die Meldung erscheint, richtet Samsung automatisch ein Geräteverwaltungsprofil ein. Über die hauseigene App „Samsung Admin“ können Admins aus der Ferne auf das Gerät zugreifen, Einstellungen vornehmen und sämtliche gespeicherten Daten einsehen. Eine normale Nutzung ist dann praktisch ausgeschlossen.

Die Situation wirft Fragen nach einem möglichen Hackingversuch aus der Ferne auf. Erst vor Kurzem warnte Samsung selbst vor einer kritischen Sicherheitslücke, die es Angreifern erlaubt, Unternehmenseinstellungen auf Smartphones zu manipulieren. Ein Patch wurde bereits veröffentlicht, doch betroffene Nutzer haben diesen offenbar noch nicht erhalten. Eine andere Theorie lautet, dass ein Händler kompromittiert wurde und Seriennummern der Geräte in falsche Hände gerieten.

Für die betroffenen Nutzer ist das Problem derzeit nicht selbst lösbar. Auch ein erneuter Werksreset führt nicht zur Wiederherstellung des Geräts. Einziger Rat: Kontakt zum Samsung-Support aufnehmen, den Kaufnachweis bereithalten und sich an das für KnoxGuard zuständige Technikteam verweisen lassen. Bis zur Klärung bleiben die Smartphones unbrauchbar. Alle anderen Nutzer sollten umgehend die neuesten Sicherheitsupdates installieren, um das Risiko zu minimieren.

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