Do.. Mai 21st, 2026

Honor hat mit dem Honor 600 und dem Honor 600 Pro zwei neue Smartphones vorgestellt, die vor allem durch ihre Akkulaufzeit und Kameraausstattung überzeugen. Beide Modelle sind mit einer Bauhöhe von nur 7,8 mm überraschend flach, obwohl im Inneren ein riesiger 6.400-mAh-Akku steckt. Die Preisgestaltung fällt deutlich aus: Das Honor 600 kostet 649 Euro (UVP), das Pro-Modell 999 Euro (UVP).

Design und Display
In puncto Abmessungen sind beide Geräte identisch: 156 x 75 x 7,8 mm. Das Honor 600 wiegt 185 g, das Pro 195 g. Honor gibt eine IP69K/IP69-Zertifizierung an – das bedeutet eine sehr hohe Beständigkeit gegen Staub und Wasser, einschließlich starker Wasserstrahlen. Beide Smartphones nutzen ein kompaktes 6,6-Zoll-OLED-Display mit feiner Auflösung von 2.728 x 1.264 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Displayränder sind außergewöhnlich dünn. Die Darstellungsqualität ist exzellent: stabile Blickwinkel und eine starke Helligkeitssteigerung bei Sonnenschein. Besonders das Honor 600 hebt sich hier ab – sein Display ist für diesen Preis kaum zu übertreffen.

Leistungsunterschiede
Der größte Unterschied steckt im Prozessor. Im Honor 600 Pro arbeitet der Qualcomm Snapdragon 8 Elite, im Honor 600 der Snapdragon 7 Gen 4. Die Benchmark-Ergebnisse liegen weit auseinander: Im Geekbench 6 erreicht das Pro 2.915 Punkte im Single-Core und 9.194 im Multi-Core, das Standardmodell nur 1.318 bzw. 4.053. Im AnTuTu kommt das Pro auf 3.045.345 Punkte, das Honor 600 auf 1.288.181 Punkte. Wer viel spielt, Videos schneidet oder KI-Funktionen intensiv nutzt, ist mit dem Pro besser bedient. Für typische Alltags-Apps reicht der Snapdragon 7 Gen 4 jedoch völlig aus.

Kameraausstattung
Beide Modelle bieten eine erstklassige 200-Megapixel-Hauptkamera, die besonders bei Nachtaufnahmen überzeugt. Beim günstigeren Standardmodell sorgt das für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Makrofunktion ist bei beiden Geräten auf Top-Niveau. Beim Ultraweitwinkel gibt es jedoch qualitative Unterschiede: Das Pro-Modell liefert in Lowlight-Situationen dank des stärkeren Prozessors deutlich bessere Ergebnisse. Das Hauptargument für den Aufpreis des Honor 600 Pro ist die zusätzliche 50-Megapixel-Periskop-Telekamera mit 3,5-fachem Zoom. Diese gehört qualitativ zur Spitzenklasse und bietet einen enormen Mehrwert für Porträts und weit entfernte Motive.

Akku und Laden
Der 6.400-mAh-Akku ist ein starkes Kaufargument. Im Testlabor wurden 21:46 Stunden Laufzeit beim Honor 600 und 20:37 Stunden beim Honor 600 Pro gemessen – exzellente Werte. Das Pro liegt trotz größerer Performance knapp dahinter, was bei High-End-Chips und aggressiveren Display- und Funkprofilen nicht ungewöhnlich ist. Beim Laden unterstützt die Serie per Kabel bis zu 80 Watt. Kabellos gibt es einen klaren Abstand: 27 Watt beim Honor 600, 50 Watt beim Honor 600 Pro. Reverse Charging ist ebenfalls vorgesehen.

Konnektivität und Einschränkungen
Beim Funk positioniert Honor das Pro als modernere Variante: Das Pro beherrscht Wi-Fi 7 (inkl. 6E) und Bluetooth 6.0, das Honor 600 nur Wi-Fi 6 (ohne 6E) und Bluetooth 5.4. Dual-SIM über Nano-SIM und eSIM ist möglich. Trotz des Pro-Anspruchs gibt es zwei Punkte zu beachten: USB-C arbeitet nur mit 2.0-Geschwindigkeit, und UWB fehlt. Dadurch fallen auch DisplayPort und ein Desktop-Modus weg. Wer sein Smartphone gelegentlich als Mini-PC am Monitor nutzt oder auf besonders schnelle kabelgebundene Transfers angewiesen ist, sollte das einplanen.

Von bella

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert