DJI, der weltweit führende Hersteller von Drohnen, hat mit der neuen Lito-Serie zwei Modelle vorgestellt, die sich gezielt an Einsteiger im Bereich der Luftbildfotografie richten. Die DJI Lito 1 und die DJI Lito X1 sollen den Zugang zu Drohnenaufnahmen so einfach und sicher wie möglich gestalten. Dazu kombinieren sie automatisierte Flugmodi mit durchdachten Sicherheitsfunktionen. Beide Geräte sind darauf ausgelegt, typische Hürden für Anfänger zu reduzieren – etwa die Angst vor Kollisionen oder die Schwierigkeit, flüssige Kamerafahrten zu realisieren.
Die Lito-Serie bietet eine Vielzahl an Assistenzsystemen. Dazu gehören unter anderem automatische Kamerafahrten (QuickShots, MasterShots) sowie Unterstützungssysteme zur Flugstabilisierung. Besonders hervorzuheben ist die omnidirektionale Hinderniserkennung, die laut DJI Objekte in alle Richtungen erkennt und Kollisionen zuverlässig vermeidet. Dadurch können auch völlig unerfahrene Piloten sicher fliegen, ohne ständig manuell ausweichen zu müssen.
Trotz der gemeinsamen Plattform gibt es deutliche Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Die DJI Lito X1 positioniert sich als das höherwertige Modell der Reihe. Sie ist mit einem größeren 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor ausgestattet, der 48 Megapixel auflöst und mit einer Lichtstärke von f/1,7 auch bei schwierigen Lichtverhältnissen überzeugende Ergebnisse liefert. Zudem unterstützt die X1 HDR-Videos mit erweitertem Dynamikumfang sowie ein 10-Bit-Farbprofil, das feinere Farbabstufungen ermöglicht. Die DJI Lito 1 hingegen nutzt einen etwas kleineren 1/2-Zoll-CMOS-Sensor, ebenfalls mit 48 Megapixeln. Sie erlaubt hochauflösende Fotos und 4K-Videos. Ihre Blendenöffnung von f/1,8 ist ebenfalls gut für Aufnahmen bei wenig Licht geeignet, bleibt jedoch hinter den Möglichkeiten der X1 zurück.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Sensorausstattung zur Hinderniserkennung. Während beide Modelle über die omnidirektionale Erkennung verfügen, besitzt die Lito X1 zusätzlich einen nach vorne gerichteten LiDAR-Sensor. Dieser verbessert die Erkennungsleistung in komplexen Umgebungen erheblich und ermöglicht präzisere Flugmanöver, etwa beim Fliegen durch enge Baumgassen oder in der Nähe von Gebäuden.
In puncto Flugzeit und Übertragungstechnik sind beide Modelle identisch. Sie erreichen mit der Standardbatterie eine maximale Flugzeit von bis zu 36 Minuten und widerstehen Windgeschwindigkeiten von bis zu 10,7 m/s. Dank WLAN 6 können Daten mit bis zu 50 MB/s übertragen werden. Die Lito X1 bietet zudem 42 GB internen Speicher, was sie für längere Aufnahmesessions ohne Speicherkarte besonders praktisch macht.
Die Preise sind ebenfalls attraktiv für Einsteiger: Die DJI Lito 1 kostet 339 Euro, die Fly More Combo inklusive der DJI RC-N3-Fernsteuerung liegt bei 479 Euro. Für die DJI Lito X1 werden 419 Euro fällig, die Fly More Combo mit der fortschrittlicheren DJI RC 2-Fernbedienung ist für 579 Euro erhältlich. Damit schafft DJI eine klare Produktstufung, die sowohl preisbewussten Anfängern als auch ambitionierten Hobbyfotografen das passende Gerät bietet.