Das Internet hat unser Zuhause in den letzten Jahren grundlegend verändert. Streaming, Online-Gaming und Home-Office sind ohne eine zuverlässige WLAN-Verbindung kaum noch denkbar. Doch egal, ob DSL, Kabel oder Glasfaser – ohne einen leistungsfähigen Router nützt der schnellste Internetanschluss wenig. Die FritzBox-Modelle von AVM gehören zu den beliebtesten Routern auf dem deutschen Markt.
Testsieger bei DSL: FritzBox 7690
An der Spitze der DSL-Router steht aktuell die FritzBox 7690. Sie unterstützt Supervectoring 35b, womit sie für die schnellsten DSL-Tarife geeignet ist. Im Test schnitt sie besser ab als ihr Vorgängermodell 7590 AX. Besonders hervorzuheben ist der neue WLAN-Standard Wifi 7 (WLAN-be), der Optimierungen für das drahtlose Netzwerk mit sich bringt. Zwar funkt die 7690 nicht im 6-Gigahertz-Band, dafür liefert sie auf den etablierten Frequenzen 2,4 und 5 Gigahertz hohe Tempi. Zusammen mit Fritz-Repeatern kann der Router das WLAN durch clevere Mesh-Funktionen optimieren, die Endgeräte automatisch mit dem besten Signal verbinden. Der Preis liegt bei 226 Euro (Stand April 2026).
Preis-Tipp für DSL: FritzBox 7530 AX
Für Haushalte mit kleinerem Budget ist die FritzBox 7530 AX eine hervorragende Wahl. Sie kostet nur 139 Euro und bietet für kleine Wohnungen ausreichend WLAN-Leistung. Wie die 7690 beherrscht sie Supervectoring und ist damit für schnelle DSL-Anschlüsse geeignet. Ihr WLAN-Standard ist Wifi 6 (WLAN-ax), der ältere Preistipp 7530 wurde im Test deutlich übertroffen.
Testsieger für Kabel: FritzBox 6690 Cable
Wer seinen Internetzugang über TV-Kabel bezieht, für den ist die FritzBox 6690 Cable das derzeit beste Modell. Sie unterstützt die schnellsten Kabelanschlüsse und liefert unabhängig vom WLAN-Standard hohe Geschwindigkeiten. Besonders für große Wohnungen und Häuser ist sie dank ihrer hohen Reichweite die bessere Wahl als das Mittelklassemodell 6660 Cable. Sie übertrifft auch die Vorgängerin 6591 deutlich. Die 6690 Cable glänzt mit vielen Funktionen und einfacher Bedienung zum Preis von 263 Euro.
Preis-Tipp für Kabel: FritzBox 6660 Cable
Etwas günstiger, aber immer noch leistungsstark ist die FritzBox 6660 Cable für 225 Euro. Sie beherrscht Wifi 6, das höheres Tempo und besseres WLAN-Management verspricht. Im Nahbereich drückt sie kräftig aufs Gaspedal, allerdings schwächelt sie auf größere Entfernungen wegen weniger Antennen im Vergleich zu Top-Modellen.
Testsieger für Glasfaser: FritzBox 5690 Pro
Wenn das Glasfaserkabel direkt aus der Wand kommt, benötigt man einen Router mit integriertem Glasfasermodem. Die FritzBox 5690 Pro ist genau das richtige Gerät. Sie funkt bereits mit Wifi 7, inklusive des dritten Frequenzbands auf 6 Gigahertz. Sie eignet sich für aktive (AON) und passive Glasfaseranschlüsse (GPON) und hat zudem ein DSL-Modem eingebaut – perfekt für Haushalte in der Übergangsphase von DSL zu Glasfaser. Im Test überzeugte sie mit sehr schnellem WLAN, zahlreichen Anschlüssen und vielen Funktionen zum Preis von 290 Euro.
Testsieger Mobilfunk: FritzBox 6890 LTE
Für Gegenden ohne schnelle Festnetzanbindung ist die FritzBox 6890 LTE eine Lösung. Sie besitzt ein 4G-Modem sowie ein DSL-Modem und kann die Datenlast wahlweise auf beide Verbindungsarten verteilen. Allerdings benötigt man zwei separate Tarife für DSL und Mobilfunk, was teuer werden kann. Der Preis liegt bei 336 Euro.
Testsieger ohne Modem: FritzBox 4060
Die FritzBox 4060 hat kein eigenes Modem, ist aber dank integrierter Telefonanlage ideal für Glasfaseranschlüsse mit externem Modem. Drei WLAN-Funkeinheiten versorgen viele Geräte gleichzeitig schnell mit Daten. Kosten: 194 Euro.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Für die meisten Haushalte ist eine FritzBox die beste Wahl. Je nach Anschlussart und Budget finden sich Modelle, die hohe Geschwindigkeit, große Reichweite und viele Zusatzfunktionen bieten. Wer weniger Wert auf Smart-Home-Funktionen legt, kann auch zu günstigeren Provider-Routern greifen – doch in puncto Leistung und Updates sind die FritzBox-Modelle kaum zu schlagen.