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Kategorie: Tipps und Hinweise
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Das Oukitel WP35 Pro präsentiert sich als verbesserte Version des beliebten Outdoor-Smartphones WP35. Während das Vorgängermodell bereits mit robuster Bauweise und starkem Akku überzeugte, setzt die Pro-Variante nun in ausgewählten Bereichen nach. Für rund 230 Euro bietet es ein Paket aus Leistung, Ausdauer und Widerstandsfähigkeit – doch wie schlägt es sich im Detail?

Design: Robustheit bleibt Priorität

Optisch bewegt sich das WP35 Pro auf vertrautem Terrain: Das Gehäuse, die Farbvarianten und die klare Linienführung entsprechen dem WP35. Mit den Abmessungen von 173 x 80,9 x 15,9 mm und einem Gewicht von 368 Gramm bleibt es ein massives Gerät, doch die MIL-STD-810H-Zertifizierung sowie IP68/IP69K-Schutz garantieren Überlebensfähigkeit bei Stürzen, Staub und Wasser. Auffällig ist die Ähnlichkeit der Kameraoptik zur Rückseite des Honor Magic 6 Pro – ein dezentes Design-Update.
Praktisch: Die Tastenanordnung bleibt intuitiv, allerdings fehlen weiterhin ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und eine Benachrichtigungs-LED.

Display: Klarheit trifft auf Haltbarkeit

Das 6,6-Zoll-IPS-Display (2408 x 1080 Pixel) liefert mit 400 ppi scharfe Bilder, auch wenn die 60-Hz-Bildwiederholrate keine Gaming-Exzesse erlaubt. Die Helligkeitswerte orientieren sich am Vorgänger (ca. 535 Lux), was für Outdoor-Nutzung ausreicht, aber bei direkter Sonne an Grenzen stößt. Geschützt wird das Panel durch Gorilla Glass 5 – eine bewährte Lösung gegen Kratzer.

Leistung & Software: Starker Speicher, veraltete Update-Politik

Herzstück ist der MediaTek Dimensity 6300 (6 nm), ein 2024 eingeführter Achtkern-Prozessor mit 2,4 GHz (2x Cortex-A76, 4x Cortex-A55). Kombiniert mit 12 GB LPDDR4x-RAM und 512 GB UFS-2.1-Speicher (erweiterbar) meistert das Gerät Alltagsaufgaben flüssig.
Android 14 läuft nahezu unverändert (Stock-Android), ergänzt um nützliche Outdoor-Apps. Kritisch: Oukitel verzichtet auf langfristige Updates – Android 15 wird das WP35 Pro voraussichtlich nie sehen.

Kameras: Minimalistische Änderungen

Fotografie-Fans sollten hier keine Wunder erwarten: Die Hauptkamera behält den 64-MP-Sony-IM682-Sensor, während die Makrolinse von 5 auf 2 MP reduziert wurde. Die 8-MP-Nachtsichtkamera und die 32-MP-Frontkamera bleiben unverändert. Für detaillierte Bildbeispiele lohnt ein Blick in unseren WP35-Test.

Konnektivität: Globale Nutzung möglich

Das WP35 Pro glänzt mit umfassender Netzabdeckung:

Akku: Gigantische Kapazität, schnelles Laden

Der 11.000-mAh-Akku kombiniert Ausdauer (mehrere Tage Nutzung) mit 33-Watt-Schnellladung über USB-C – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem WP35. Vollgeladen in 150 Minuten ist für diese Akkugröße respektabel. Wireless Charging fehlt leider weiterhin.

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Fazit: Gelungene Evolution mit Schwächen

Das Oukitel WP35 Pro punktet mit gesteigerter Ladegeschwindigkeit, großzügigem Speicher und globaler Netzwerkunterstützung. Zum Preis von 230 Euro ist es ein solider Begleiter für Abenteurer, die Robustheit priorisieren.

Aber:Die veraltete Update-Politik und die nur marginal verbesserten Kameras bremsen den Enthusiasmus. Wer Wert auf aktuelle Software oder Fotografie legt, sollte Alternativen wie das Ulefone Armor 31 Pro prüfen. Für alle anderen bleibt das WP35 Pro 2025 eine überlegenswerte Option – vorausgesetzt, man akzeptiert seine Kompromisse.