Drucken
Kategorie: Tipps und Hinweise
Zugriffe: 110

USB-Anschlüsse sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch während die Idee eines universellen Standards einfach klingt, hat die Realität mit verwirrenden Bezeichnungen, überlappenden Funktionen und technischen Feinheiten zu kämpfen. Hier bringen wir Licht ins Dunkel.


USB 2.0: Der Oldie, der nie ausstarb

Eingeführt im Jahr 2001, liefert USB 2.0 bis zu 480 Megabit pro Sekunde – damals revolutionär, heute nur noch für einfache Geräte geeignet.


USB 3.x: Ein Namenswirrwarr

Das USB-Konsortium hat durch Namensänderungen für Verwirrung gesorgt. Die Tabelle klärt auf:

Ursprünglicher Name (2010er) Zwischenname (2017) Aktuelle Bezeichnung (ab 2019) Geschwindigkeit
USB 3.0 USB 3.1 Gen 1 USB 3.2 Gen 1 5 Gbit/s
USB 3.1 USB 3.1 Gen 2 USB 3.2 Gen 2 10 Gbit/s
USB 3.2 USB 3.2 Gen 2×2 20 Gbit/s

Wichtige Hinweise:


Symbole an Ports: Was bedeuten sie?

Neben der USB-Version verraten kleine Symbole an Anschlüssen zusätzliche Funktionen:


USB 4.0: Der Gamechanger

Seit 2019 setzt USB 4 neue Maßstäbe:

Achtung: USB 4 nutzt immer Typ-C, aber nicht jeder Typ-C-Port unterstützt USB 4!


Thunderbolt 4: Kleine Updates, große Wirkung

Thunderbolt 4 baut auf USB 4 auf und bringt:

Merke: Thunderbolt-Ports erkennt man am Blitzsymbol – sie sind immer Typ-C, aber umgekehrt gilt das nicht!


Fazit: So navigierst du durch den USB-Dschungel

  1. Priorisiere deine Bedürfnisse: Brauchst du 40 Gbit/s oder reichen 10 Gbit/s?
  2. Achte auf Typ-C mit Power Delivery: Spart Kabelwirrwarr und Netzteile.
  3. Ignoriere Marketing-Namen: Suche stattdessen nach konkreten Angaben wie „40G“ oder „100W PD“.
  4. Thunderbolt ≠ USB 4: Beide sind kompatibel, aber Thunderbolt bietet oft Extras für Profis.

USB ist ein Segen – wenn man die Tücken der Bezeichnungen umschifft. Mit diesem Wissen findest du den richtigen Anschluss für jedes Gerät!

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Netzteile