{"id":8228,"date":"2022-05-11T09:42:47","date_gmt":"2022-05-11T09:42:47","guid":{"rendered":"https:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=8228"},"modified":"2022-05-11T09:42:47","modified_gmt":"2022-05-11T09:42:47","slug":"guenstig-aber-gut-gaming-laptop-hp-victus-16-mit-rtx-3060","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/8228","title":{"rendered":"G\u00fcnstig aber Gut: Gaming-Laptop HP Victus 16 mit RTX 3060"},"content":{"rendered":"\n<p>Viele Spieler, aber auch Hardware-Tester leiden unter dem Ferrari-Syndrom: Sie interessieren sich vor allem f\u00fcr das Schnellste und Beste. Das ist aber keine Basis f\u00fcr eine sinnvolle Kaufentscheidung. Denn ob Auto oder Gaming-Laptop: Das Plus an Tempo kostet unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel. Ein besseres Motto ist: G\u00fcnstig, aber gut genug. Diesen Anspruch will das HP Victus 16 einl\u00f6sen. Mit Victus lanciert HP eine neue Gaming-Marke unterhalb des Omen-Brands, der f\u00fcr High-End steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das HP Victus 16 ist optimal f\u00fcr das Spielen in Full-HD-Aufl\u00f6sung. Daf\u00fcr reicht die GPU-Leistung fast immer aus &#8211; Abstriche m\u00fcssen Sie &#8211; abh\u00e4ngig vom Spiel &#8211; lediglich beim Raytracing machen. Abgesehen davon fordert das Gaming-Notebook aus der Mittelklasse kaum Kompromisse &#8211; auch bei Ausstattung und Bildqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Power-Kombi f\u00fcr FHD-Gaming: RTX 3060 &amp; Ryzen 7 5800H<\/strong><br>Im Testger\u00e4t ist eine Geforce RTX 3060 verbaut. Diese GPU verk\u00f6rpert das genannte Motto sehr gut &#8211; sie ist keine High-End-Karte wie die RTX 3080 oder 3070. Aber auch keine RTX 3050, die bei Gamern Stirnrunzeln aufgrund des eingeschr\u00e4nkten Leistungspotentials ausl\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Victus-Notebook stehen der RTX 3060 6 GB GDDR6 zur Seite, die maximale TGP betr\u00e4gt 95 Watt. Ihre Mittelklasse-Einordung belegt der Test mit dem 3D Mark: Sie schneidet bei den meisten Benchmarks rund 60 bis 70 Prozent schlechter als eine RTX 3080 ab. Der Abstand zu einer RTX 3070 betr\u00e4gt rund 40 Prozent, wobei die High-End-Karten sich mit steigender Aufl\u00f6sung weiter absetzen k\u00f6nnen. Andererseits schneidet die RTX 3060 rund 40 Prozent besser ab als eine RTX 3050, bei 4K-Aufl\u00f6sung sogar bis zu 70 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Full-HD wie im Victus 16 ist dabei die optimale Aufl\u00f6sung f\u00fcr die RTX 3060 &#8211; das belegen die Spiele-Tests. \u00c4ltere Games wie Rise of the Tomb Raider schafft die GPU mit durchweg hohen Bildraten, zum Beispiel 116 fps in der Einstellung &#8222;Sehr hoch&#8220;. Auch bei neueren Spielen haben Sie mit dem Victus 16 kein Problem: In der Einstellung &#8222;Ultrahoch&#8220; liefert das Notebook 99 fps in Shadows of the Tomb Raider (SOTTR) und 72 fps in Dirt 5.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas enger wird es erst mit aktiviertem Raytracing: Bei mittlerer Qualit\u00e4t der Raytracing-Schatten sind in SOTTR noch 87 fps drin. Bei h\u00f6heren Einstellungen liegt das Ergebnis aber nur knapp \u00fcber 60 fps. Ebenso bei Dirt 5, wo der Laptop mit aktiviertem Raytracing 62 fps erreicht. Alle Tests haben wir mit der Grundeinstellung &#8222;Leistung&#8220; durchgef\u00fchrt. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Sie \u00fcber das Tuning-Tool Omen Gaming Hub, das sich auf dem Victus installieren l\u00e4sst, die Modi &#8222;Leise&#8220; und &#8222;Standard&#8220; aktivieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den System-Benchmarks soll im Victus 16 der Ryzen 7 5800H (8 Kerne, 16 Threads) mit einer Leistungsaufnahme zwischen 45 und 65 Watt f\u00fcr ordentlich Rechenleistung sorgen. Im Cinebench R23 erreicht er 11.845 Punkte: Damit liegt das Victus in etwa gleichauf mit Gaming-Notebooks, die Intels 8-Kerner Core i7-11800H nutzen. Ein Ryzen 9 5900HX kommt in diesem Test auf rund 12.500 Punkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im System-Benchmark schneiden Laptops mit dem Core i7-11800H tendenziell besser ab als das Victus 16 mit der AMD-CPU. Der Vorsprung f\u00e4llt mit knapp unter zehn Prozent aber gering aus, weshalb der HP-Laptop auch f\u00fcr rechenintensive Anwendungen wie Rendering oder Multimedia-Bearbeitung geeignet ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Fazit unterst\u00fctzen die Testergebnisse des PC Mark 10: In dessen Multimedia-Test &#8222;Digital Content Creation&#8220; ist ein Notebook mit Ryzen 9 5900HX rund 15 Prozent leistungsf\u00e4higer, der R\u00fcckstand auf Laptops mit Core i7-11800H liegt bei sieben Prozent. Lediglich der neue Alder Lake-H von Intel liegt au\u00dferhalb der Reichweite der Ryzen-CPU: Im Cinebench R23 schneidet der Core i9-12900H (6 P-Cores, 8 E-Cores, 20 Threads) knapp 60 Prozent besser ab. Im PC Mark 10 beim Test mit rechenintensiven Multimedia-Anwendungen betr\u00e4gt der Vorsprung der neuen CPU rund 30 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Flotte SSD, ziemlich leiser L\u00fcfter<\/strong><br>Die Intel-Plattformen Alder Lake und Tiger Lake unterst\u00fctzen f\u00fcr die SSD-Anbindung PCI-Express 4.0, w\u00e4hrend im Victus 16 eine PCIe-3.0-SSD mit 1 Terabyte sitzt. Die SK Hynix PC711 ist aber eine der flotteren Modelle mit diesem Anschluss: Im Full System Drive Benchmark des PC Mark 10 muss sie sich nur von PCIe-4-Modellen geschlagen geben, der R\u00fcckstand betr\u00e4gt in diesem Praxis-Test rund 25 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Das L\u00fcfterger\u00e4usch hat HP beim Victus 16 gut im Griff: Im Cinebench l\u00e4uft das Notebook mit 41 dB(A) deutlich leiser als die High-End-Laptops. Kommt die Grafikkarte ins Spiel, wird es mit 48 dB(A) erheblich lauter, doch auch hier belastet der HP-Laptop die Geh\u00f6rg\u00e4nge etwas weniger als die meisten Konkurrenten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Display: Niedrige Aufl\u00f6sung, aber ordentliche Qualit\u00e4t<\/strong><br>Auch bei der Displayqualit\u00e4t kann das Victus 16 mit High-End-Gaming-Laptops mithalten: Das gilt weniger f\u00fcr die Aufl\u00f6sung, die angesichts des gro\u00dfen 16,1-Zoll-Panels mit FHD eher niedrig ausf\u00e4llt und in einer Punktedichte von lediglich 137 ppi resultiert. Die maximale Wiederholrate von 144 Hz ist aber absolut praxistauglich &#8211; Notebooks mit schnelleren Displays (240, 300 oder 360 Hz) sind bei sonst \u00e4hnlicher Ausstattung meist deutlich teurer. Die Leuchtdichte geht mit 332 cd\/qm v\u00f6llig in Ordnung, auch bei Kontrast, Ausleuchtung und Farbraumabdeckung (96 Prozent sRGB) gibt das Victus 16 kein Anlass zur Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleine Ausrei\u00dfer leistet sich das HP Victus 16 lediglich dort, wo bei Gaming-Notebooks nicht der Fokus liegt: Die Geh\u00e4useunterseite erw\u00e4rmt sich im Lasttest zum Beispiel auf 55 Grad &#8211; da laufen selbst viele leistungsf\u00e4higeren Spiele-Laptops weniger hei\u00df. Doch wo Sie \u00fcblicherweise mit dem Notebook in Ber\u00fchrung kommen, n\u00e4mlich an Handballenablage und Tastatur, fallen die Temperaturen normal aus. Und besonders mobil ist das Victus bei einem Gewicht von knapp 2,5 Kilogramm und einer Akkulaufzeit im WLAN-Test von rund f\u00fcnf Stunden auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstattung f\u00e4llt umfassend aus: Wie bei einer AMD-Plattform \u00fcblich, unterst\u00fctzt der Typ-C-Anschluss USB mit 10 Gbps und Displayport 1.4, aber kein Thunderbolt 4. Einen weiteren Monitoranschluss bietet die HDMI-2.1-Buchse. Von den drei Typ-A-Buchsen liegen zwei rechts, die 5 Gbps schaffen (USB 3.2 Gen 1), w\u00e4hrend der Anschluss auf der linken Seite 10 Gbps liefert. Auch Wi-Fi 6 ist an Bord, beim LAN-Anschluss aber nur Gigabit-Ethernet statt 2,5-Gbit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ins recht breite Geh\u00e4use des Victus 16 passt rechts ein Ziffernfeld. Auch die Cursor-Tasten sind etwas abgesetzt und daher gut erreichbar. Aber HP weicht vom \u00fcblichen Layout ab, weswegen ein wenig Eingew\u00f6hnungszeit notwendig ist, um die richtige Tasten schnell zu treffen. Probleme macht im Test das unsauber eingebaute Touchpad: Das Druck-Feedback ist schwammig, der Mausklick sehr laut. Immerhin ist seine Oberfl\u00e4che angenehm griffig und auch Mehrfinger-Gesten setzt es schnell um.<\/p>\n\n\n\n<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Laptop-Akkus\/hp.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">HP Laptop Akku<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Spieler, aber auch Hardware-Tester leiden unter dem Ferrari-Syndrom: Sie interessieren sich vor allem f\u00fcr das Schnellste und Beste. Das ist aber keine Basis f\u00fcr eine sinnvolle Kaufentscheidung. Denn ob Auto oder Gaming-Laptop: Das Plus an Tempo kostet unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel. Ein besseres Motto ist: G\u00fcnstig, aber gut genug. 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