{"id":7936,"date":"2022-03-24T06:42:21","date_gmt":"2022-03-24T06:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=7936"},"modified":"2022-03-24T06:42:21","modified_gmt":"2022-03-24T06:42:21","slug":"die-groessten-akku-mythen-und-wie-du-deinen-handy-akku-richtig-laedst","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/7936","title":{"rendered":"Die Gr\u00f6\u00dften Akku-Mythen und wie du Deinen Handy-Akku Richtig L\u00e4dst"},"content":{"rendered":"\n<p>HANDY-AKKU GANZ LEER WERDEN LASSEN?<br>Im Smartphone kommt inzwischen nur noch der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion)<\/a>&nbsp;zum Einsatz. Dieser sollte nach M\u00f6glichkeit nicht vollst\u00e4ndig bis null Prozent entladen werden, bevor es ans Aufladen geht. Der Grund: Die Elektroden eines Lithium-Ionen-Akkus werden bei einer vollst\u00e4ndigen Aufladung bis 100 Prozent und einer Entladung bis zum Abschalten stark belastet. Das hat zur Folge, dass die Lebensdauer des&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Handy-Akkus_Te.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Smartphone-Akkus<\/a>&nbsp;deutlich sinkt.<\/p>\n\n\n\n<p>WANN SOLLTE MAN DEN SMARTPHONE-AKKU AUFLADEN?<br>Akku-Experten sind der Ansicht, dass man den Handy-Akku in etwa im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung halten sollte. Das f\u00fchrt dazu, dass man eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl an Ladezyklen erh\u00e4lt. Demzufolge sollte man den Energietr\u00e4ger am besten auch nur in diesem Bereich mit Strom f\u00fcttern. Zudem sollte man darauf verzichten, den Smartphone-Akku bei einem niedrigen Stand f\u00fcr nur kurze Zeit ans Ladekabel zu h\u00e4ngen und bei nahezu voller Kapazit\u00e4t nachzuladen.<\/p>\n\n\n\n<p>IN DER NACHT: HANDY-AKKU RICHTIG LADEN<br>Viele Nutzer laden ihr Mobiltelefon \u00fcber Nacht, da das Ger\u00e4t in den Nacht- und Morgenstunden meist nicht ben\u00f6tigt wird. Doch was geschieht eigentlich, wenn der&nbsp;<strong>Lithium-Ionen-Akku<\/strong>&nbsp;voll ist und das Handy weiterhin am Ladekabel bleibt? Nachdem der Energiespeicher seine volle Kapazit\u00e4t erreicht hat, wird entweder so lange ein Erhaltungsstrom geliefert, bis die Akkukapazit\u00e4t unter den Nennwert f\u00e4llt, ab dem die Ladeelektronik wieder aktiv l\u00e4dt, oder der Ladevorgang wird unterbrochen und erst wieder fortgesetzt, wenn die Ladung unter einen bestimmten Wert f\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide F\u00e4lle beanspruchen den Akku. Vor allem die Entladung um wenige Prozent im stark belasteten letzten Drittel des Ladevorgangs setzt dem Energiespeicher zu. Um den Handy-Akku zu schonen, empfiehlt es sich darum das Mobiltelefon vom Ladekabel zu nehmen, sobald dieses aufgeladen ist. Experten sind der Meinung, dass das bereits bei einem Ladezustand von 90 Prozent der Fall sein sollte. Zudem spart man damit auch bei der Stromrechnung, da Ladeger\u00e4te n\u00e4mlich auch Energie verbrauchen, wenn kein Handy angeschlossen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Intelligente Ladezyklen, wie sie Sony sie in seinen Smartphones als Feature \u201eBatteriepflege\u201c einsetzt, k\u00f6nnen hier Abhilfe schaffen: Dabei wird der Handy-Akku \u00fcber Nacht nur bis zu einem gewissen unbedenklichen Level geladen und dann, je nach Nutzung des Mobiltelefons, erst kurz bevor der Wecker klingelt, vollgeladen.<\/p>\n\n\n\n<p>KANN DER SMARTPHONE-AKKU TRAINIERT WERDEN?<br>Immer wieder h\u00f6rt man, dass man einen Akku, der keine lange Laufzeit mehr aufweist, mehrmals vollst\u00e4ndig laden und wieder entladen sollte, damit dieser zu seiner vollen Leistungsf\u00e4higkeit zur\u00fcckkehrt. Dieser \u201eTrick\u201c funktioniert bei modernen Lithium-Ionen-Akkus jedoch nicht. Die sogenannte Konditionierung des Energiespeichers spielt nur bei Nickel-Cadmium-Akkus eine Rolle. Sie wirkt sich unter Umst\u00e4nden sogar negativ auf Lithium-Ionen-Akkus aus. Die Lebensdauer erh\u00f6ht sich dadurch hingegen keineswegs.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann sein, dass ein neues Smartphone in den ersten Tagen der Nutzung den Akkustand nicht zuverl\u00e4ssig anzeigt. Das liegt daran, dass das Zusammenspiel zwischen Akku, Ladeelektronik und Software noch nicht einwandfrei funktioniert. Nach kurzer Zeit hat das System aber so viele Informationen gesammelt, dass der Akkustand korrekt angezeigt wird. Dabei wird also die Akkuanzeige besser, nicht der Lithium-Ionen-Akku.<\/p>\n\n\n\n<p>DER MEMORY-EFFEKT<br>Die bereits angesprochene Konditionierung eines Akkus betrifft vor allem Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Akkus. Beide Akkutypen kommen mittlerweile aber \u00e4u\u00dferst selten zum Einsatz. Nickel-Cadmium-Akkus sind sogar, mit wenigen Ausnahmen, seit 2009 verboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat man diese Energiespeicher aber geladen, bevor sie leer waren, \u201emerkten\u201c diese sich den Zeitpunkt und F\u00fcllstand und nutzten bei weiteren Ladezyklen nicht mehr ihre volle Kapazit\u00e4t aus. Bei Lithium-Ionen-Akkus geh\u00f6rt dieser als sogenannter Memory-Effekt bezeichnete Prozess der Vergangenheit an.<\/p>\n\n\n\n<p>LADEELEKTRONIK VS. TIEFENTLADUNG<br>Lithium-Ionen-Akkus sind also nicht vom Memory-Effekt betroffen. Allerdings kann bei diesem Akkutyp die sogenannte Tiefentladung eintreten. Das kann passieren, wenn man dem Akku so viel Strom entnimmt, bis die Kapazit\u00e4t vollst\u00e4ndig ersch\u00f6pft ist. Dabei sinkt die Spannung unter die Entladeschlussspannung und der Akku wird dauerhaft besch\u00e4digt. Im schlimmsten Fall kann das zu einem Kurzschluss f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber: Nahezu alle Akkus, die man in aktuellen Smartphones und Tablets findet, verf\u00fcgen \u00fcber eine Ladeelektronik. Diese soll die Batterie vor einem Kurzschluss, einer \u00dcberhitzung oder \u00dcberladung sch\u00fctzen und mit einem optimalen Ladestrom m\u00f6glichst wenig belasten. Das Ger\u00e4t geht demnach einfach aus, obwohl der Akku noch Reserven hat.<\/p>\n\n\n\n<p>AKKUPFLEGE UND LAGERUNG<br>Nutzt du einen Wechsel-Akku, empfiehlt es sich, den nicht-genutzten Akku an einem k\u00fchlen und trockenen Ort wie dem Keller zu lagern. Das verl\u00e4ngert die Akku-Lebensdauer. Der Alterungsprozess, der die Leistung nach und nach reduziert, geht hier am langsamsten vonstatten. Unter 0 \u00b0C sollte die Umgebungstemperatur allerdings auch nicht liegen. Hier sinkt die Leistungsf\u00e4higkeit ebenfalls, worauf besonders im Winter zu achten ist. Eine Lagerung im K\u00fchlschrank ist eher bedenklich, da die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Der k\u00fchle Keller ist hier die bessere Wahl.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Lagerung sollte der&nbsp;<strong>Handy-Akku<\/strong>&nbsp;etwa halb aufgeladen sein, Experten raten zu einem Ladezustand zwischen 40 und 50 Prozent. Nach und nach verliert der Akku auch in dieser Umgebung an Ladung, sodass man ihn ab und zu aufladen sollte, um die Gefahr der Tiefentladung zu umschiffen.<\/p>\n\n\n\n<p>HANDY-AKKUS: SCHNELLLADEFUNKTIONEN UND USB-TYP-C<br>Viele Hersteller wie Samsung, Xiaomi oder Oppo bieten Schnellladefunktionen in ihren Ger\u00e4ten an und werben mit ph\u00e4nomenalen Ladezeiten. Zum Teil sind die Angaben \u00fcberzogen, jedoch schaffen mittlerweile viele Ger\u00e4te eine halbe Ladekapazit\u00e4t in weniger als 30 Minuten, neueste Technik schafft sogar mehr. Dabei gilt es zu beachten, dass die Geschwindigkeit des Ladevorgangs davon abh\u00e4ngt, wie viel Energie bereits im Akku vorhanden ist. Grobe Regel: Je voller der Smartphone-Akku, umso langsamer l\u00e4dt er. Zus\u00e4tzlich spielt nat\u00fcrlich die m\u00f6gliche Kapazit\u00e4t des Akkus \u2013 gemessen in Milliamperestunden (mAh) \u2013 eine Rolle bei der Ladegeschwindigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>HANDY-AKKU SCHNELLER LADEN: LADEGESCHWINDIGKEIT ERH\u00d6HEN<br>Besonders bei Smartphones, die nicht \u00fcber eine Schnellladefunktion verf\u00fcgen oder wenn die Energiequelle, an der der Handy-Akku aufgeladen wird, recht schwach ist (etwa ein USB-Ausgang am Notebook), kann die Ladedauer recht lang ausfallen. Im Normalfall d\u00fcrfte dies auch kein Problem darstellen, falls das Smartphone \u00fcber Nacht geladen wird. Falls es jedoch m\u00f6glichst schnell gehen muss, gilt: Handy-Akku richtig laden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Mal bezieht sich dies jedoch nicht auf die Akkupflege, sondern auf den Verbrauch, denn alle mit elektrischem Strom betriebene Ger\u00e4te aufweisen. So wird das Mobiltelefon auf der einen Seite aufgeladen, w\u00e4hrend der Handy-Akku auf der anderen Seite Energie verbraucht und sich entl\u00e4dt. Auch bei ausgeschaltetem Display laufen im Hintergrund n\u00e4mlich zahlreiche Prozesse, die Strom ben\u00f6tigen. Damit sich der Energiespeicher also schneller f\u00fcllt, m\u00fcssen diese zuvor abgeschaltet werden. Konkret empfiehlt es sich hier den (Extremen-) Energiesparmodus oder gar den Flugzeugmodus zu aktivieren. Noch besser ist es allerdings das Smartphone ganz abzuschalten und erst bei Bedarf wieder in Betrieb zu nehmen. So l\u00e4sst sich die Ladezeit auf das Minimum reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>SMARTPHONE-AKKU KABELLOS LADEN<br>Seit einigen Jahren haben Smartphone-Nutzer die M\u00f6glichkeit, ihre Ger\u00e4te kabellos zu laden. Dabei wird das Handy auf eine spezielle Ladestation gelegt und der Akku mittels Induktion \u201eaufgef\u00fcllt\u201c. Der gro\u00dfe Vorteil dabei ist, dass der Kabelsalat entf\u00e4llt. Anstatt mit einem Micro-USB-Kabel an den Steckkontakten herumzufuchteln, beginnt der Ladevorgang nach Ablage des Smartphones. Neben diesem Vorteil bietet die neue Technologie jedoch auch einige gr\u00f6\u00dfere Nachteile.<\/p>\n\n\n\n<p>So ist der Wirkungsgrad der induktiven Ladestation geringer als beim normalen Kabel. Das bedeutet, dass ein Teil der Energie \u201everbraucht\u201c wird, ohne beim Lithium-Ionen-Akku anzukommen. Weiterhin verl\u00e4ngert das kabellose Laden die Ladezeit, da die meisten induktiven Stationen im Vergleich zu kabelgebundenen Schnellladetechnologien nur eine geringe elektrische Stromst\u00e4rke (Ampere) vorweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>DAS PASSIERT IM HANDY-AKKU BEI FALSCHER LADUNG<br>Um den&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Handy-Akkus_Te.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Handy-Akku<\/a>&nbsp;richtig laden zu k\u00f6nnen, empfiehlt sich ein Grundwissen in Sachen Akkus. Generell besteht ein Lithium-Ionen-Akku aus Elektrolyt, zwei Elektroden, je positiv und negativ geladen und den Lithium-Ionen. Der Akku verliert auf ganz nat\u00fcrliche Weise bereits an Kapazit\u00e4t, ein gew\u00f6hnlicher Alterungsprozess bei Akkus. Da Lithium und Elektrolyt im Inneren des Akkus miteinander reagieren, kommt es zu einer Zersetzung der Lithium-Ionen \u2013 die Akkukapazit\u00e4t verringert sich. Wenn der Akku falsch geladen wird, beispielsweise wenn man diesen permanent vollst\u00e4ndige be- und entl\u00e4dt, beschleunigt sich dieser Alterungsprozess. Bleibt das Handy n\u00e4mlich die ganze Nacht am Strom, steht der Akku viel zu lang unter Spannung \u2013 das belastet die Elektroden und die Lithium-Ionen im Akku.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alterung der Lithium-Ionen-Akkus wird haupts\u00e4chlich durch das Oxidieren der Elektroden hervorgerufen. Sie verlieren die F\u00e4higkeit, die f\u00fcr den Stromfluss wichtigen Lithium-Ionen zu speichern. Die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr eine erh\u00f6hte Zell-Oxidation sind die aktuelle Temperatur und der Ladezustand des Akkus. Bei hoher Temperatur und vollst\u00e4ndig geladenem Akku verl\u00e4uft die Zell-Oxidation besonders schnell.<\/p>\n\n\n\n<p>TOP 12 TIPPS IN DER ZUSAMMENFASSUNG<br>1.Handy-Akkus nicht vollst\u00e4ndig ent- und aufladen (nicht unter 10 \/ \u00fcber 90 Prozent)<br>2.Smartphone-Akku am besten in einem Ladezustand zwischen 30 und 80 Prozent halten<br>3.Nicht \u00fcber Nacht laden<br>4.Bei Lithium-Ionen-Akkus gibt es keinen Memory-Effekt<br>5.Vorsicht vor der Tiefentladung<br>6.Handy richtig laden: Ger\u00e4t ausschalten, um Prozentanzeige schnell zu f\u00fcllen<br>7.Bei l\u00e4ngerer Nicht-Nutzung: Akku aus dem Ger\u00e4t entfernen<br>8.Akku-Lagerung in angepasster Umgebung (ideal: k\u00fchler, trockener Keller) gew\u00e4hrleisten<br>9.Handy-Akku weder voll aufgeladen noch fast entladen lagern<br>10.Handy-Akku nicht dauerhaft in kalter Umgebung (unter 10 \u00b0C) laden und betreiben<br>11.Ebenfalls nicht dauerhaft in hei\u00dfer Umgebung (\u00fcber 35 \u00b0C) laden und betreiben<br>12.Keine minderwertigen Handy-Akkus oder Ladeger\u00e4te nutzen<\/p>\n\n\n\n<p>Nachbau Akkus f\u00fcr Handys jetzt im&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">akkusmarkt.de<\/a>&nbsp;erh\u00e4ltlich.In unserem breit gef\u00e4cherten Angebot an&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Handy-Akkus_Te.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Handys Akkus<\/a>&nbsp;finden Sie garantiert den richtigen Ersatzakku f\u00fcr ihr Handys. 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