{"id":7877,"date":"2022-03-15T07:40:42","date_gmt":"2022-03-15T07:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=7877"},"modified":"2022-03-15T07:40:42","modified_gmt":"2022-03-15T07:40:42","slug":"diese-fehler-besser-vermeiden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/7877","title":{"rendered":"Diese Fehler Besser Vermeiden"},"content":{"rendered":"\n<p>Beim Akku-Aufladen in der Nacht und im t\u00e4glichen Gebrauch des Smartphones kann der Nutzer viele Fehler machen, die sich negativ auf Kapazit\u00e4t und Lebensdauer der Energiezelle auswirken. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten und stellen neue Schutzma\u00dfnahmen der Hersteller vor.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lithium-Ionen-Akkus<\/a>&nbsp;sitzen mittlerweile fest im Geh\u00e4use von Smartphones und Tablets. Schon deswegen zahlt sich der fachgerechte Umgang damit schnell aus &#8211; denn mit einem besch\u00e4digten Akku wird in der Regel das ganze Ger\u00e4t unbrauchbar. Um die Lebensdauer der Energiezellen zu verl\u00e4ngern, und um die maximale Kapazit\u00e4t m\u00f6glichst lange zu erhalten, k\u00f6nnen Sie ein paar einfache Regeln beachten.<\/p>\n\n\n\n<p>N\u00e4chtliches Aufladen schadet dem Akku &#8211; manchmal<br>Klar, die meisten Nutzer machen es so: Vor dem Schlafengehen schlie\u00dfen wir das Smartphone ans Ladeger\u00e4t an, beim Aufstehen steht das Handy dann mit maximaler Ladung zum Einsatz bereit, der Lithium-Akku pr\u00e4sentiert sich mit kr\u00e4ftigen 100 Prozent. Tats\u00e4chlich geht es dem Akku in diesem Moment aber gar nicht so gut, schon die vorhergehenden Stunden waren eine Tortur. Das hat einen einfachen Grund: Weil das Ger\u00e4t in der Regel nach ein, zwei Stunden voll geladen ist, wird es vom Ladeger\u00e4t (bis zum Aufstehen) noch viele Stunden am Kapazit\u00e4tslimit gehalten. Tr\u00f6pfchenladung und der \u00dcberladungsschutz verhindern zwar ernste Sch\u00e4den, alleine das regelm\u00e4\u00dfige und stundenlange &#8222;Verweilen&#8220; des Akkus auf dem hohen Ladungsniveau wirkt sich aber negativ aus: Die chemische Alterung der Batterie wird beschleunigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil mit steigender Ladung auch die Spannung im Akku zunimmt, haben die Lithium-Zellen so eine Art Komfort-Zone &#8211; und die liegt zwischen 30 und 70 Prozent der maximalen Energie-Speicherkapazit\u00e4t. Jenseits dieses Fensters liefert der Akku zwar noch zuverl\u00e4ssig Strom, die interne Abnutzung nimmt aber zu und der n\u00e4chste Austausch r\u00fcckt n\u00e4her.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem der n\u00e4chtlichen Energie-\u00dcberdosis ist Herstellern und App-Entwicklern l\u00e4ngst bekannt, auf beiden Seiten gibt es Initiativen zur Gesundheitspflege der ionisierten Stromspeicher. W\u00e4hrend Apple, OnePlus und Co. dem Energiemanagement neuerer Modelle einen (optionalen) Eigenschutz verpassen, erm\u00f6glichen verschiedene Android-Apps \u00e4hnliche Funktionen auch auf \u00e4lteren Ger\u00e4ten. N\u00e4chtliches Aufladen wird damit v\u00f6llig unproblematisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Ger\u00e4te sch\u00fctzen sich selbst: Neuen Initiativen der Hersteller<br>F\u00fcr Nutzer neuerer Smartphones gibt es gute Nachrichten: Hersteller wie Huawei, Sony, Google oder Apple haben sich den l\u00e4dierten Akkus angenommen und speisen neue Schutzfunktionen in ihre Produktserien ein.<\/p>\n\n\n\n<p>OnePlus<br>Hier steht der noch neue Akku-W\u00e4chter unter dem Namen &#8222;Optimiertes Aufladen&#8220; ab OxygenOS 10.0 zur Verf\u00fcgung. Die Funktion k\u00f6nnen Sie unter &#8222;Einstellungen\/Akku&#8220; einfach zuschalten. Das Smartphone merkt sich dann, zu welcher Uhrzeit Sie morgens \u00fcblicherweise aus dem Bett klettern und erledigt den kritischen letzten Ladungsschritt von 80 auf 100 Prozent erst kurz vor dem Aufstehen &#8211; also so sp\u00e4t wie m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Google<br>Google bietet f\u00fcr seine Ger\u00e4te ab Pixel 4 ebenfalls einen integrierten Akku-Schutz beim Aufladen. Unter &#8222;Einstellungen\/Akku\/Intelligenter Akku&#8220; finden Sie die Funktion &#8222;Adaptives Laden&#8220;. Wer sein Ger\u00e4t damit nach 21 Uhr aufl\u00e4dt und gleichzeitig einen Wecker zwischen 5 und 10 Uhr morgens stellt, hat beim Aufstehen ein frisch geladenes Smartphone in der Hand: Die vollst\u00e4ndige Ladung wird dabei erst kurz vorm Klingeln des Weckers abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Samsung<br>Bei Samsung finden wir eine entsprechende Funktion bisher leider nur bei ausgew\u00e4hlten Tablets wie dem Galaxy Tab S6 oder Galaxy Tab S7 . Unter &#8222;Einstellungen\/Ger\u00e4tewartung\/Akku&#8220; ist die Funktion &#8222;Akku sch\u00fctzen&#8220; zu finden. Die Koreaner haben sich eine bemerkenswerte L\u00f6sung ausgedacht: Bei aktivierter Funktion wird hier nicht etwa der Ladungsprozess neu gestaltet, das Ger\u00e4t definiert einfach die maximale Kapazit\u00e4t des Akkus um &#8211; auf 85 Prozent. Nach einem Neustart klettert die Anzeige beim Laden dann zwar wieder auf 100 Prozent, das tats\u00e4chliche physische Ladungsniveau bleibt aber auf 85 Prozent der maximalen Kapazit\u00e4t begrenzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Apple\/iPhone<br>Nutzer eines iPhones haben seit iOS 13 die M\u00f6glichkeit, ihrem Akku unter die Arme zu greifen. Das klappt mit der Funktion &#8222;Optimiertes Laden der Batterie&#8220;. Auch damit soll vor allem das Zeitfenster reduziert werden, indem der Akku stark geladen ist. Das vollst\u00e4ndige Aufladen \u00fcber 80 Prozent wird dabei in bestimmten Situationen verz\u00f6gert oder gar nicht erst durchgef\u00fchrt &#8211; wenn das iPhone etwa ausrechnet, dass der n\u00e4chste Ladezyklus fr\u00fch genug ansteht. Bei Apple ist die Funktion auch vom eigenen Standort abh\u00e4ngig, so sollen Energiel\u00fccken etwa auf Reisen oder im Urlaub vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Huawei<br>Bei Huawei h\u00f6rt der Akku-Assistent auf den Namen &#8222;Smart Charge&#8220; und steht ab EMUI 9.1 beziehungsweise Magic UI 2.1 zur Verf\u00fcgung. &#8222;Unter Einstellungen\/Akku\/Weitere Einstellungen&#8220; l\u00e4sst sich die Funktion zuschalten, das Aufladen des Ger\u00e4tes wird damit nachts pauschal bei 80 Prozent beendet und erst vor dem Aufstehen abgeschlossen. Auch hier werden Nutzungsverhalten und gegebenenfalls ein gestellter Wecker in die Planung einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sony<br>Sony setzt schon seit einigen Jahren auf einen sorgsamen Umgang mit dem verbauten Energielieferanten. Die Funktion &#8222;Batteriepflege&#8220; finden Sie bei vielen Modellen hier ebenfalls in den Akku-Einstellungen. Das Ger\u00e4t lernt dabei, wann und wie lange Nutzer das Ladekabel anschlie\u00dfen und passt das Ende der Aufladung so ab, dass es zeitlich mit dem Trennen der Stromzufuhr zusammenf\u00e4llt. Auch eine H\u00f6chstladung von 80 oder 90 Prozent lassen sich die Sony-Ger\u00e4te vorschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschlei\u00df vorbeugen: Mit Android-Apps<br>Sie haben kein sehr neues Smartphone, Ihr Hersteller hat noch keinen Akku-Schutz implementiert oder Sie m\u00f6chten sich Ihre Schutzfunktionen gerne aussuchen? Kein Problem, dann helfen Sie sich eben selbst, daf\u00fcr gibt es mehrere einfache M\u00f6glichkeiten. Und keine Sorge: Bei keiner dieser L\u00f6sungen m\u00fcssen Sie nachts den Wecker stellen, um ein Ladekabel aus der Steckdose zu ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der schnellste und einfachste Weg zu mehr Kontrolle \u00fcber den Android-Akku f\u00fchrt \u00fcber unsere App-Teststrecke. In den besten Akku-Apps f\u00fcr Android finden Sie hilfreiche Tools rund um den mobilen Energiegeber. Mit Apps wie &#8222;AccuBattery&#8220; oder dem &#8222;Akku Saver&#8220; passen Sie etwa Ladungsstr\u00f6me an oder erhalten eine Warnung, sobald ausgew\u00e4hlte Energieniveaus erreicht sind. Um das Aufladen bei einem bestimmten Prozentsatz automatisch zu beenden, eignet sich auch die App &#8222;Battery Charge Limit [ROOT]&#8220; &#8211; die setzt aber Root-Zugriff voraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschlei\u00df vorbeugen: Per Hardware<br>Wer weder vom Hersteller noch vom Play Store Hilfe bekommt, der kann den Ladungsprozess mobiler Ger\u00e4te auch per Hardware regeln. Daf\u00fcr gibt es einen kleinen USB-Switch Namens &#8222;Chargie&#8220;, der einfach als Br\u00fccke zwischen Ladeger\u00e4t und Smartphone gesteckt wird. Mit einer zugeh\u00f6rigen App stellen wir Kapazit\u00e4tslimits damit prozentgenau ein, der Bluetooth-Stecker liefert anschlie\u00dfend den entsprechenden Ladungsstrom &#8211; und kein Watt mehr. &#8222;Chargie&#8220; gibt&#8217;s f\u00fcr rund 30 Euro auf der Webseite des Anbieters .<\/p>\n\n\n\n<p>Tipps &amp; Tricks f\u00fcr einen langlebigen Akku: Diese Fehler vermeiden<br>Auch jenseits vom n\u00e4chtlichen Laden kann man im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus einiges falsch machen. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks bleibt das Kernbauteil l\u00e4nger leistungsf\u00e4hig:<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glichst lange &#8222;gesunde&#8220; Ladungsniveaus halten: Denken Sie daran, dass der chemische Alterungsprozess des Akkus jenseits von 30 bis 70 Prozent Ladung wesentlich schneller vorangeht. Es lohnt sich also, komplett entladene Ger\u00e4te zumindest kurz aufzuladen. Zudem sollten sie es m\u00f6glichst vermeiden, zu fr\u00fch die Steckdose zu suchen: Ein halbvoller Akku muss zum Beispiel nur geladen werden, wenn Sie auf die verl\u00e4ngerte Laufzeit anschlie\u00dfend auch angewiesen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr hohe und tiefe Temperaturen meiden: Lithium-Ionen-Akkus vertragen weder sehr hohe noch sehr niedrige Temperaturen gut. Versuchen Sie es also zu vermeiden, Smartphones oder Tablets jenseits von -10 bis +40 \u00b0C zu betreiben &#8211; auch das Aufladen sollten Sie bei solchen Temperaturen besser unterlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufiges Schnellladen vermeiden: Schnelladen ist sicher komfortabel, f\u00fcr Ihren Akku ist es aber nicht immer die beste Wahl: Mit den damit verbundenen hohen Stromst\u00e4rken geht meist auch ein hoher Temperaturanstieg einher. Wer also nicht zeitnah auf das mobile Ger\u00e4t angewiesen ist, kann sich beim Laden Zeit lassen. Auch das Entfernen von Handy-H\u00fcllen kann den Temperaturanstieg beim Aufladen mindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Lithium-Akkus niemals restlos entleeren oder leer lagern: Wenn man Lithium-Akkus restlos ersch\u00f6pft, spricht man von Tiefenentladung. Dabei kann die Spannung des Akkus soweit sinken, dass die Energiezelle schwer besch\u00e4digt wird. Im normalen Gebrauch ist das Risiko daf\u00fcr aber relativ gering, oft geht das Ph\u00e4nomen eher auf defekte Hardware zur\u00fcck. Sie sollten Ihre Akkus aber nach M\u00f6glichkeit nicht leer lagern: Zur Aufbewahrung eignet sich eine Schutzladung von 70 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Meiden Sie billige Ladeger\u00e4te und Kabel: Beim Kauf von Ladekabeln und entsprechenden Steckern kann es sich lohnen, den einen Euro mehr auszugeben. Hier ist es entscheidend, dass die gekaufte Hardware \u00fcber eine Ladungs-Steuerung verf\u00fcgt und dass es sich dabei nicht um eine minderwertige Billig-Schaltung handelt &#8211; sonst droht \u00dcberladung.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit:<br>Langes Laden und hohe Ladungsniveaus sollten Sie bei Lithium-Ionen-Akkus m\u00f6glichst vermeiden, denn die damit verbundene hohe Spannung kann den internen Kapazit\u00e4tsverlust beschleunigen &#8211; egal zu welcher Tageszeit. Viele neuere Ger\u00e4te mit entsprechenden Schutzfunktionen k\u00f6nnen den Ladungsverlauf inzwischen aber selbst schonend regeln, Apps und Steuerger\u00e4te von Drittanbietern eignen sich ebenfalls zur Akku-Pflege. Auch Umsicht hilft: Wer das Smartphone nur dann voll aufl\u00e4dt, wenn er die maximale Laufzeit tats\u00e4chlich ben\u00f6tigt, der erweist seinem Akku bereits einen gro\u00dfen Dienst.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachbau Akkus f\u00fcr Handys jetzt im akkusmarkt.de erh\u00e4ltlich. 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