{"id":7202,"date":"2021-10-12T12:09:52","date_gmt":"2021-10-12T12:09:52","guid":{"rendered":"https:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=7202"},"modified":"2021-10-12T12:09:52","modified_gmt":"2021-10-12T12:09:52","slug":"apple-iphone-13","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/7202","title":{"rendered":"Apple iPhone 13"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Apple iPhone 13 gleicht seinem Vorg\u00e4nger in vielen Aspekten, \u00fcberzeugt im Test aber durch kleine, aber feine Detail-Verbesserungen. Denn Apple spendiert dem iPhone 13 einen etwas gr\u00f6\u00dferen Akku und das Display punktet mit einer sehr hohen Maximalhelligkeit \u2013 auch wenn hier noch Luft nach oben ist, wie die Pro-Variante zeigt. Auf einen besonders geschmeidigen 120-Hz-Modus m\u00fcssen iPhone-13-User zudem verzichten. Die Leistung liegt Apple-typisch auf exzellentem Niveau und ist der Android-Konkurrenz voraus. Das Kamerasetup knipst sch\u00f6ne Fotos, doch gegen\u00fcber dem Vorg\u00e4nger lassen sich in unserem Testszenario keine signifikanten Verbesserungen erkennen. F\u00fcr das iPhone 13 spricht das neue Feature \u201eKino-Modus\u201c, und die Kamera erbt einiges an Technik, das im Vorjahr noch den Pro-Modellen vorbehalten war.<\/p>\n\n\n\n<p>Apple iPhone 13 im Test: Vier iPhones sollt ihr sein<br>W\u00e4hrend sich die Pro-Modelle des iPhone 13 \u00e4u\u00dferlich nur mit geschultem Auge von der Vorg\u00e4nger-Generation unterscheiden lassen, f\u00e4llt das bei der Standard- und mini-Version ganz einfach. Denn ein Blick auf die R\u00fcckseite entlarvt die Neulinge \u2013 die beiden Kameralinsen sind jetzt diagonal zueinander angeordnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Rest des Designs bleibt vertraut und so steckt auch das iPhone 13 in einem kantigen Aluminium-Geh\u00e4use. Dabei wird das Display durch robustes Glas mit der schneidigen Apple-Bezeichnung \u201eCeramic Shield\u201c gesch\u00fctzt. Entsprechend macht auch das iPhone 13 einen hochwertigen und stabilen Eindruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6ner OLED-Bildschirm: Hohe Helligkeit, tolle Farben im Test<br>Einige iPhone-Generationen lang stagnierte die Maximalhelligkeit der Standard-Modelle auf einem soliden, aber unspektakul\u00e4ren Niveau von etwas \u00fcber 600 Candela pro Quadratmeter (cd\/m\u00b2). Diesen Wert hebt Apple mit dem iPhone 13 nun auf \u00fcber 800 cd\/m\u00b2 an. Wir messen im Testlabor 829 Candela pro Quadratmeter. Ein starker Wert, der das Ablesen des Displays unter direktem Sonnenlicht erleichtert. Die iPhone 13 Pro-Modelle kommen sogar auf mehr als 1000 Candela.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem stimmt &#8211; wie seit jeher &#8211; die Farbdarstellung: Den DCI-P3-Farbraum (wichtig f\u00fcr HDR-Videos) zeigt das iPhone 13 vollst\u00e4ndig an und den kleineren Standard-RGB-Farbraum deckt es zu 142 Prozent ab. Auch die Werte des Schachbrettkontrasts von 156 zu 1 und des Kontrasts bei Umgebungslicht mit 65 zu 1 sind top. Wei\u00df stellt das iPhone 13 sehr neutral dar, wie auch unsere Messungen zeigen, jedoch k\u00f6nnen durch die \u201eTrue-Tone\u201c-Funktion der iPhones die Farbtemperaturen schwanken. Denn das iPhone 13 passt die Farbdarstellung dem Umgebungslicht an. Die Funktion l\u00e4sst sich aber im Einstellungspunkt \u201eAnzeige &amp; Helligkeit\u201c abschalten, wenn Sie dieses Verhalten irritiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem iPhone 13 fehlt ein Display-Feature, das f\u00fcr uns w\u00fcnschenswert gewesen w\u00e4re: eine erh\u00f6hte Bildwiederholrate. W\u00e4hrend die Pro-Modelle endlich \u00fcber eine adaptive Bildwiederholrate bis zu 120 Hertz verf\u00fcgen &#8211; Apple nennt das \u201eProMotion\u201c &#8211; m\u00fcssen das iPhone 13 und das iPhone 13 mini sich mit fest eingestellten 60 Hertz begn\u00fcgen. Mit \u201eProMotion\u201c erkennt zum Beispiel das iPhone 13 Pro automatisch, welche Inhalte gerade abgerufen werden und passt die Bildwiederholfrequenz in einem Bereich von 10 bis 120 Hertz an. Texte, Messenger-Dienste und Fotos werden mit energiesparenden 10 Hertz wiedergegeben und vor allem beim Gaming und Browsing kommen dann die flotten 120 Hertz zum Tragen. Das sorgt f\u00fcr eine besonders geschmeidige Darstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nebenbei liegt die Vermutung nahe, dass \u201eProMotion\u201c seinen Job richtig gut macht und ordentlich Akku spart. Denn das iPhone 13 Pro bietet trotz eines kleineren Akkus eine Stunde mehr Laufzeit und im 5G-Netz sogar knapp zwei Stunden mehr Laufzeit.<\/p>\n\n\n\n<p>iPhone 13 im Test kaum schneller als der Vorg\u00e4nger<br>Wie gewohnt bringt Apple passend zur neuen iPhone-Generation auch einen neuen Prozessor an der Start &#8211; den Apple A15 Bionic. Dieser wird im 5-nm-Prozess hergestellt und hat sechs CPU-Kerne (zwei schnell, vier stromsparend). Unsere Benchmark-Messungen zeigen, dass der Vorsprung des A15 im iPhone 13 bei allt\u00e4glichen Anwendungen zum Vorg\u00e4nger nicht allzu gro\u00df ist: So l\u00e4dt unsere aufwendige und gro\u00dfe Test-PDF-Datei in 1,3 Sekunden, und somit nur 0,2 Sekunden schneller als es das iPhone 12 mit dem A14 leistet. Auch beim Grafik-Benchmark: GFX-Bench ist der Unterschied recht gering \u2013 80 fps schafft der A15 und 73 fps der A14.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessantes Detail: Obwohl alle iPhone-13-Varianten mit dem A15-Prozessor arbeiten, gibt es zwei Versionen des A15. In den Pro-Versionen arbeitet der A15 mit f\u00fcnf statt vier Grafikprozessor-Kernen. Die Folge: Im GFX-Bench deklassiert das iPhone 13 Pro mit 101 fps die normalen 13er-Modelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Testzeitpunkt sind somit nur die Pro-Modelle leistungsst\u00e4rker als das iPhone 13 und f\u00fcr den Alltag bedeutet das: Von Smartphone-Gaming bis hin zum neuen \u201eKino-Modus\u201c bietet das iPhone 13 mehr als genug Leistung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKino-Modus\u201c f\u00fcr alle<br>Das Kamera-Setup erbt einiges an Technik, die im Vorjahr noch den Pro-Modellen vorbehalten war. So arbeitet die optische Bildstabilisierung mit der aufwendigen Sensorshift-Technik, bei der ein beweglicher Sensor Ersch\u00fctterungen und Verwacklungen ausgleicht. Au\u00dferdem hat Apple auch den Sensor der normalen Weitwinkellinse (f\/1.6-Blende) vergr\u00f6\u00dfert. Das soll f\u00fcr eine bessere Lichtausbeute sorgen. Als zweite Linse gibt es wie gehabt noch einen Weitwinkelsensor mit f\/2.4-Blende. Die neuen Objektive stehen allerdings etwas weiter hervor als bei der iPhone-12-Serie. Wenn das iPhone 13 auf dem Tisch liegt, wackelt es zum Teil recht st\u00f6rend vor sich hin \u2013 ein \u00e4hnliches Problem gibt es auch mit dem enormen Kamera-Buckel des Xiaomi Mi 11 Ultra. Abhilfe schafft hier eine H\u00fclle \u2013 so wird die R\u00fcckseite plan.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl in hellem Tageslicht als auch unter schwierigen Umgebungslichtbedingungen knipst das iPhone 13 sch\u00f6ne Fotos, die auch ohne Tele-Linse mit den Aufnahmen der Pro-Modelle mithalten k\u00f6nnen. D\u00e4mmerlichtaufnahmen \u00fcberzeugen uns besonders, wenn das iPhone auf einem Stativ steht. Aus der freien Hand geknipst nimmt die Qualit\u00e4t deutlich ab. Das reicht f\u00fcr das Expertenurteil 1,6 (gut). Die Qualit\u00e4t ist gut, aber in unserem Testszenario haben einige Android-Handys in den letzten Generationen gr\u00f6\u00dfere Fortschritte gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die neuen \u201efotografische Stile\u201c lassen sich Bildeinstellungen spezieller anpassen. Dabei betont Apple, dass es sich nicht um die \u00fcblichen Filter handelt, wie man sie auch von anderen Foto-Apps kennt. So werden die \u201efotografischen Stile\u201c unmittelbar bei der Auswertung der Sensordaten angewendet \u2013 also w\u00e4hrend der Bildaufnahme.<\/p>\n\n\n\n<p>Wesentlich spannender und spa\u00dfiger ist aber der neue \u201eKino-Modus\u201c, der Videos einen unscharfen Hintergrund verpasst \u2013 dabei lassen sich w\u00e4hrend des Aufzeichnens die Unsch\u00e4rfeebenen verschieben. Auch nachtr\u00e4glich kann der Fokus noch gewechselt werden. Details zum neuen Video-Feature erl\u00e4utern wir ausf\u00fchrlich im Test des iPhone 13 Pro.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Videodreh klappt weiterhin mit einer Aufl\u00f6sung von bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde und ist optisch stabilisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>iPhone 13 mit mehr Akku &#8211; und mehr Laufzeit im Test<br>Mit einem gr\u00f6\u00dferen Akku, der jetzt eine Kapazit\u00e4t von 3.240 mAh hat, liefert das iPhone 13 eine sehr gute Laufzeit von 13 Stunden und 6 Minuten. Dabei dimmen wir in unserem Online-Laufzeittest die Helligkeit auf innenraumtaugliche 200 Candela und lassen das Smartphone ununterbrochen Videos und Webseiten aus dem LTE-Netz laden und darstellen. Dabei simuliert ein Script auch Scroll- und Tipp-Eingaben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrs Laden braucht es dann etwas mehr Geduld als bei Android-Ger\u00e4ten derselben Preisklasse. 1 Stunde und 52 Minuten ben\u00f6tigt eine volle Akkuladung mit Apples 20-Watt-Netzteil. Nach einer halben Stunde sind 54 Prozent des Akkus geladen. Im Lieferumfang liegt allerdings kein Netzteil bei. Falls man sich ein Netzteil kaufen muss, werden rund 25 Euro f\u00fcr das Originalnetzteil mit 20 Watt Ladeleistung f\u00e4llig. Kabelloses Laden ist auch wieder an Bord.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausstattung und Preis<br>&gt; Vorinstalliert zum Testzeitpunkt ist iOS 15. Erfahrungsgem\u00e4\u00df aktualisiert Apple seine Smartphones rund f\u00fcnf Jahre.<br>&gt; F\u00fcr eine flotte Internetgeschwindigkeit sorgt nicht nur WiFi 6, sondern auch 5G (auch f\u00fcr beide SIM-Slots zeitgleich m\u00f6glich).<br>&gt; Wahlweise lassen sich auf dem iPhone 13 zwei SIM-Karten gleichzeitig nutzen, eine davon muss aber virtuell als eSIM arbeiten.<br>&gt; Wie \u00fcblich l\u00e4sst sich der interne Speicherplatz nicht \u00fcber eine Speicherkarte erweitern &#8211; dies ist nur via iCloud m\u00f6glich.<br>&gt; Das iPhone 13 kommt mit einer IP68-Zertifizierung und ist somit vor Wasser und Staub gesch\u00fctzt.<br>&gt; Geladen wird \u00fcber den Lightning-Port. Bargeldlos k\u00f6nnen Nutzer via NFC-Chip bezahlen und Bluetooth 5 ist nat\u00fcrlich auch an Bord.<br>&gt; F\u00fcr eine biometrische Entsperrung setzt Apple weiterhin auf FaceID.<br>&gt; Auf der R\u00fcckseite des iPhones 13 sind ringf\u00f6rmig Magnete in das Geh\u00e4use eingelassen. Das erm\u00f6glicht praktische Zusatz-Anwendungen. Ein kompatibles Qi-Ladeger\u00e4t beispielsweise schnappt automatisch in die optimale Position, um die volle Ladeleistung zu erbringen. Und auch einige H\u00fcllen sollen dank der Magnete st\u00e4rkeren Halt am iPhone haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem Speicher von 128 GByte kostet das iPhone 13 rund 899 Euro (Preisvergleich). Mit 256 GByte Speicherplatz rund 1.019 Euro (Preisvergleich) und mit 512 GByte rund 1.249 Euro (Preisvergleich).<\/p>\n\n\n\n<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Handy-Akkus\/apple.htm\">Apple iPhone Akku<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Apple iPhone 13 gleicht seinem Vorg\u00e4nger in vielen Aspekten, \u00fcberzeugt im Test aber durch kleine, aber feine Detail-Verbesserungen. Denn Apple spendiert dem iPhone 13 einen etwas gr\u00f6\u00dferen Akku und das Display punktet mit einer sehr hohen Maximalhelligkeit \u2013 auch wenn hier noch Luft nach oben ist, wie die Pro-Variante zeigt. 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