{"id":6168,"date":"2021-03-23T08:07:24","date_gmt":"2021-03-23T08:07:24","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=6168"},"modified":"2021-03-23T08:07:24","modified_gmt":"2021-03-23T08:07:24","slug":"deutsche-telekom-erzielt-mehr-als-100-milliarden-euro-umsatz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/6168","title":{"rendered":"Deutsche Telekom erzielt mehr als 100 Milliarden Euro Umsatz"},"content":{"rendered":"\n<p>Die konzernweiten Erl\u00f6se der Deutschen Telekom stiegen 2020 um 25,4 Prozent auf 101 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag, den 26. Februar 2021, in Bonn mitteilte. Betrachtet man die Erl\u00f6se auf Basis gleicher Gesch\u00e4ftsanteile &#8211; also ohne Sprint &#8211; und ohne Wechselkurseinfl\u00fcsse, w\u00e4re es ein Plus von drei Prozent gewesen. Das Ausland wird immer wichtiger f\u00fcr den ehemaligen Staatsmonopolisten, dort machte er 2020 drei Viertel seines Gesch\u00e4fts &#8211; 2019 waren es knapp 70 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gewinn kletterte um 7,5 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Mit diesem Zahlenwerk erreichte das Unternehmen seine Ziele f\u00fcr 2020, die es erst im November angehoben hatte. Im laufenden Jahr will der Konzern eine Schippe drauflegen und den operativen Gewinn steigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Corona-Pandemie erwies sich als Fluch und Segen zugleich. Denn die Schlie\u00dfungen von Verkaufsshops und die eingeschr\u00e4nkte Reiset\u00e4tigkeit waren Gegenwind f\u00fcr das Unternehmen &#8211; weil weniger Menschen in andere Weltregionen reisten, sanken die Roaming-Einnahmen. Zugleich wuchs die Bedeutung von Internet-Verbindungen &#8211; und die Verbraucher waren bereit, hierf\u00fcr tiefer in die Tasche zu greifen als zuvor. Die Deutsche Telekom ist im Inland neben Vodafone und Telef\u00f3nica einer der drei Mobilfunk-Netzbetreiber, zudem bietet sie Festnetz-Internetverbindungen an und macht Gro\u00dfkunden-Gesch\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Tempo beim Glasfaserausbau<br>Beim Glasfaserausbau will die Deutsche Telekom 2021 deutlich vorankommen. Hierbei setzt der Bonner Konzern auch auf Kooperationen &#8211; so verk\u00fcndete das Unternehmen am Donnerstag, den 25. Februar 2021, eine Zusammenarbeit mit dem Regionalanbieter NetCologne. Beide Unternehmen wollen in den kommenden Jahren in das schnelle Daten\u00fcbertragungsnetz investieren und sich gegenseitig Zugang verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon 2020 hatte H\u00f6ttges das Ziel ausgegeben, dass bis 2030 alle Haushalte in Deutschland einen eigenen &#8222;echten&#8220; Glasfaseranschluss bekommen sollen &#8211; also bis an die H\u00e4user oder Wohnungen und nicht nur bis zum Verteilerkasten an der Stra\u00dfe. Das ist als gemeinsame Kraftanstrengung der Branche gedacht. Die neuen Anschl\u00fcsse sollen von der Telekom und von anderen Firmen kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch ist der Glasfaser-Anteil an allen Telekom-Internetleitungen nicht allzu gro\u00df. In den vergangenen Jahren setzte der Konzern vor allem darauf, seine f\u00fcr das Internet genutzten Kupfer-Telefonleitungen zu optimieren mit &#8222;Super-Vectoring&#8220;. Im Vergleich zu echten Glasfaseranschl\u00fcssen ist das Download-Tempo dieser Leitungen nicht wirklich der Bezeichnung entsprechend super. Die verbesserten VDSL-Leitungen sollen nur eine \u00dcbergangsl\u00f6sung sein, bis reines Glasfaser angeboten werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag, den 26. Februar 2021, verk\u00fcndete die Deutsche Telekom, beim Ausbau ihres Glasfasernetzes mehr Tempo machen zu wollen. Bis Ende 2024 sollen die schnellen Internetverbindungen mit Gigabit-Speed in etwa 10 Millionen Haushalten m\u00f6glich sein, Derzeit sind die reinen Glasfaseranschl\u00fcsse in 2,2 Millionen Haushalten verf\u00fcgbar. 2021 sollen 1,2 Millionen hinzukommen, Tendenz steigend in den kommenden Jahren. Bisher war das Ausbauziel etwas schw\u00e4cher formuliert. Glasfaser gilt als eine Schl\u00fcsseltechnik f\u00fcr die Digitalisierung Deutschlands. Damit soll der immens steigende Datenbedarf gestemmt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf die Ausbaut\u00e4tigkeiten sagte Telekom-Chef Tim H\u00f6ttges: &#8222;Wir fahren unsere Maschinerie weiter hoch.&#8220; Daf\u00fcr muss der Konzern tief in die Tasche greifen, bis 2024 sollen die Glasfaser-Investitionen in Deutschland von derzeit bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr auf bis zu 2,5 Milliarden Euro steigen.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Investitionsbudget ist noch das sogenannte Super-Vectoring inbegriffen &#8211; hierbei wird Glasfaser nur bis zum Verteilerkasten am Stra\u00dfenrand verlegt, auf dem Rest der Strecke in die Wohnungen oder B\u00fcros werden Telefonkabel genutzt. K\u00fcnftig setzt die Telekom nur auf Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH &#8211; Fiber to the Home) oder zumindest bis in den Keller (FTTB &#8211; Fiber to the Building).<\/p>\n\n\n\n<p>Auf lange Sicht verfolgen die Bonner das Ziel, dass bis 2030 alle Haushalte in Deutschland mit Glasfaser versorgt werden k\u00f6nnen &#8211; ob die Verbraucher dies nutzen und Vertr\u00e4ge abschlie\u00dfen, ist ihre Sache. Die Komplettabdeckung will die Telekom nicht allein stemmen, sondern zusammen mit Wettbewerbern. Hierf\u00fcr \u00fcbt sich der Bonner Konzern zunehmend im Schulterschluss mit anderen Firmen. So verk\u00fcndete er unl\u00e4ngst eine neue Kooperation mit dem Regionalanbieter Netcologne, der ebenfalls auf &#8222;Fiber&#8220; setzt. Die beiden Unternehmen wollen sich gegenseitig Zugang zu ihren Netzen erm\u00f6glichen. Nach Darstellung von H\u00f6ttges sind solche Kooperationen n\u00f6tig, um eine &#8222;redundante Glasfaser-Infrastruktur&#8220; zu vermeiden, also doppelte Anschl\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahl zehn Millionen mehr Glasfaser-Haushalte bis 2024, bei der noch die neuen Fiber-Verlegungen von anderen Firmen obendrauf kommen, bedeutet allerdings nicht, dass so viele Haushalte mit bisherigen Schneckentempo-Anschl\u00fcssen ins Highspeed-Zeitalter gehievt werden. Tats\u00e4chlich d\u00fcrfte ein Gro\u00dfteil dieser Haushalte dann ohnehin schon Zugang haben zu einem Gigabit-Netz &#8211; dies aber von Vodafone und anderen Anbietern. &#8222;Wir werden uns Gebiete angucken, wo wir niedrige Marktanteile haben&#8220;, sagte H\u00f6ttges. In manchen Gegenden sei man nur die Nummer 3 &#8211; dort gedenke man zu investieren. Man wolle &#8222;Marktanteile aus den Metropolen rausholen&#8220;. Auf dem Land werde man dort ausbauen, wo man die dort \u00fcbliche staatliche F\u00f6rderung bekomme.<\/p>\n\n\n\n<p>Vodafone und weitere Wettbewerber der Telekom setzen bei Gigabit-Anschl\u00fcssen auf eine andere Technologie &#8211; auf der letzten Strecke bis in die Wohnung nutzen sie nicht Glasfaser, sondern recht dicke und besser abgeschirmte Kupferkabel des TV-Kabel-Netzes, mit denen dank der &#8222;Docsis 3.1&#8220;-Technologie eine \u00dcbertragung von bis zu einem Gigabit m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Also bliebe f\u00fcr den Verbraucher alles beim Alten, wenn er in den n\u00e4chsten Jahren sowohl Zugriff auf Internet via TV-Kabel als auch via Glasfaser bek\u00e4me? Eher nicht. Denn aus Sicht von Branchenexperten bietet Glasfaser mehr M\u00f6glichkeiten. So kann sich die \u00dcbertragung beim TV-Kabel stark verlangsamen, wenn die ganze Nachbarschaft gleichzeitig \u00fcber das &#8222;shared medium&#8220; im Internet surft und Videos streamt. Glasfaser-Anschl\u00fcsse sind dort robuster. Einen Nachteil hat der Glasfaseranschluss aber f\u00fcr den Verbraucher: Er ist in der Regel wesentlich teurer als die Vertr\u00e4ge der Kabelanbieter.<\/p>\n\n\n\n<p>Der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/index.html\">Akku Shop<\/a>&nbsp;mit dem gr\u00f6\u00dften Lager: Schneller Versand von Qualit\u00e4tsakkus f\u00fcr Notebooks,Handys,Smartphones,Laptops,Tablets uvm. Jetzt g\u00fcnstig bestellen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die konzernweiten Erl\u00f6se der Deutschen Telekom stiegen 2020 um 25,4 Prozent auf 101 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag, den 26. Februar 2021, in Bonn mitteilte. Betrachtet man die Erl\u00f6se auf Basis gleicher Gesch\u00e4ftsanteile &#8211; also ohne Sprint &#8211; und ohne Wechselkurseinfl\u00fcsse, w\u00e4re es ein Plus von drei Prozent gewesen. 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