{"id":5832,"date":"2021-01-28T06:47:05","date_gmt":"2021-01-28T06:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=5832"},"modified":"2021-01-28T06:47:05","modified_gmt":"2021-01-28T06:47:05","slug":"xiaomi-poco-m3-im-test","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/5832","title":{"rendered":"Xiaomi Poco M3 im Test"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit dem Poco M3 bringt Xiaomi ein g\u00fcnstiges Einsteiger-Modell auf den Markt, das im Test eine gute Leistung zeigt. Performance und Displayqualit\u00e4t gehen voll in Ordnung. Am besten ist aber die extrem lange Akkulaufzeit. In Sachen Ausstattung m\u00fcssen Nutzer aber Abstriche machen. So verzichtet der Hersteller beispielsweise auf einen NFC-Chip. Auch die Kamera kann im Schwachlicht-Test nur bedingt \u00fcberzeugen. Daf\u00fcr ist das Xiaomi Poco M3 mit einem Preis von unter 150 Euro aber g\u00fcnstig.<\/p>\n\n\n\n<p>Xiaomi Poco M3 im Test: Gro\u00dfes und ordentliches Display<br>Mit seiner Displaydiagonale von 6,53 Zoll ist das Poco M3 recht breit geraten. Daf\u00fcr sind die schwarzen Displayr\u00e4nder sehr unscheinbar, was modern aussieht. Am oberen Bildschirmrand ist eine tropfenf\u00f6rmige Notch integriert; die Selfie-Kamera l\u00f6st mit 8 Megapixeln auf. Xiaomi verwendet ein LC-Display, das in 2.340 x 1.080 Pixeln aufl\u00f6st (Full-HD-Plus-Aufl\u00f6sung). F\u00fcr ein Smartphone um die 130 Euro ist das recht ordentlich. Gesch\u00fctzt wird das Display von Gorilla Glass 3.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer maximalen Helligkeit von bis zu 418 cd\/m\u00b2 ist das Display des Poco M3 im Vergleich zu dem des Poco X3 NFC vergleichsweise dunkel, unter Sonneneinstrahlung wird das Ablesen etwas erschwert. Die Farbdarstellung ist okay, den Standard-RGB-Farbraum deckt das Ger\u00e4t zu 99 Prozent ab; hochwertigere Screens sind aber farbenfroher unterwegs. Daf\u00fcr kann sich die Sch\u00e4rfe mit einer ordentliche Pixeldichte von 395 ppi sehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Xiaomi Poco M3 ist relativ breit, liegt aufgrund der Kunststoffr\u00fcckseite, die Leder imitieren soll, aber gut in der Hand. Das Gewicht von knapp 200 Gramm ist durchaus sp\u00fcrbar. Insgesamt wirkt das Handy sehr hochwertig f\u00fcr den niedrigen Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>Poco M3: G\u00fcnstiges Akku-Monster von Xiaomi<br>Das Poco M3 ist ein regelrechtes Akku-Monster: Mit einer Kapazit\u00e4t von 6.000 mAh m\u00fcssen Sie das Smartphone, je nach Nutzung, nur jeden zweiten Tag laden. Im Dauertest h\u00e4lt das Xiaomi-Handy sagenhafte 17:56 Stunden durch und kann sich damit gegen zahlreiche High-End-Modelle von Apple, Samsung und Co. durchsetzen. In 176 Minuten ist der Akku mit 22,5 Watt Netzteil wieder vollgeladen &#8211; das dauert recht lang.<\/p>\n\n\n\n<p>Angefeuert von dem Qualcomm-Prozessor Snapdragon 662 mit acht Kernen und einer Taktrate von bis zu 2 GHz bietet das Poco M3 zusammen mit 4 GByte RAM und 64 GByte internem Speicher eine angemessene Performance. High-End-Leistung d\u00fcrfen Sie zwar nicht erwarten, f\u00fcr den Alltag ist das f\u00fcr viele Nutzer aber v\u00f6llig ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Hardcore-Gamer eignet sich das Poco M3 aber trotz des Snapdragon 662 nicht. 3D-Spiele lassen sich nur dann fl\u00fcssig spielen, wenn die grafische Darstellung auf ein Minimum reduziert werden kann. Im PC-Benchmark f\u00fcr Android kommt das Poco M3 auf 6.058 Punkte und findet sich so zwischen dem Redmi 7 (zum Test) und dem Redmi Note 7 (zum Test) wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Solide Kamera mit einigen Mankos<br>Xiaomi wirbt beim Poco M3 mit einer Triple-Kamera. Davon darf man sich aber nicht in die Irre f\u00fchren lassen. Neben der Hauptkamera mit 48 Megapixeln knipsen Sie hier au\u00dferdem mit einer Makrolinse f\u00fcr Nahaufnahmen und einem Tiefensensor mit jeweils 2 Megapixeln. Die Software kombiniert dabei je vier Pixel der Hauptkamera zu einem zusammen. Die Fotos erreichen daher lediglich 12 Megapixel.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders schwer tut sich das Poco M3 bei Schwachlicht-Aufnahmen. Aufgrund der fehlenden Bildstabilisierung werden die Bilder unscharf und das Bildrauschen sorgt f\u00fcr schlechte Schnappsch\u00fcsse. Wir werten die Qualit\u00e4t in diesem Szenario als &#8222;ungen\u00fcgend&#8220;. Einzige Abhilfe: Das Handy stabilisieren oder mit Stativ fotografieren. Bei Licht knipst das Low-Budget-Smartphone \u00fcberraschend gute Fotos und schl\u00e4gt sich hier besser als viele 150-Euro-Handys.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch fehlen entscheidende Specs wie optischer Zoom und UHD-Videoaufl\u00f6sung. Die fehlende Bildstabilisierung wirkt sich zus\u00e4tzlich negativ auf Videoaufnahmen aus: Die werden n\u00e4mlich nur in Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde gedreht. Neben dem Nachtmodus k\u00f6nnen Sie au\u00dferdem Zeitraffer- und Zeitlupenaufnahmen drehen. Slow-Motion kommt bei 720p mit maximal 120 fps daher.<\/p>\n\n\n\n<p>Solide Ausstattung im Poco M3<br>Entsprechend der Preisklasse f\u00e4llt auch die Ausstattung des Poco M3 aus. Auf zertifizierten Staub- und Wasserschutz m\u00fcssen Sie verzichten. Auch NFC ist hier leider nicht mit an Bord und somit f\u00e4llt kontaktloses Bezahlen flach. Bei der Nutzung wird es zwar nicht sonderlich auffallen, aber auch der \u00e4ltere WLAN-Standard ist erw\u00e4hnenswert: Das Poco M3 setzt auf ein langsameres WLAN-802.11n-Modul und LTE-Internet mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 390 Mbit\/s im Download und bis zu 150 Mbit\/s im Upload.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon liefert das Xiaomi-Smartphone eine solide Ausstattung zum kleinen Preis. Neben Bluetooth 5.0 sind au\u00dferdem ein Typ-C-USB 2.0 und ein klassischer 3,5 mm Klinkenanschluss integriert. Unser Testger\u00e4t verf\u00fcgt \u00fcber 64 GByte Speicherplatz, wobei Ihnen am Werk rund 47 GByte frei zur Verf\u00fcgung stehen. Gegen Aufpreis k\u00f6nnen Sie auch ein Modell mit 128 GByte kaufen. Sollte der integrierte Speicher nicht ausreichen, l\u00e4sst sicher dieser mit einer MicroSD-Karte erweitern. Zus\u00e4tzlich zum erweiterbaren Speicher ist das Poco M3 au\u00dferdem Dual-SIM-f\u00e4hig.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Poco M3 von Xiaomi wird mit MIUI 12, der hauseigenen Benutzeroberfl\u00e4che samt Zusatz-Apps und -Features, auf Basis von Android 10 geliefert. Einige der besonderen Funktionen sind der Infrarot-Sender, der das Smartphone zur Universal-Fernbedienung macht oder auch das FM-Radio. Auch die Stereo-Lautsprecher, die f\u00fcr wirklich guten Sound sorgen, d\u00fcrften den ein oder anderen Nutzer erfreuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Lieferumfang kleckert Xiaomi nicht: Neben dem USB-Kabel und Netzteil liefert der Hersteller gleich noch eine Silikon-Schutzh\u00fclle und eine Displayschutzfolie mit. Letztere ist bereits auf dem Handy angebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Poco M3: Android-Geheimtipp zum kleinen Preis<br>Insgesamt werten wir das Poco M3 noch mit der Note &#8222;Gut&#8220;. Das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis ist attraktiv. Kaufen k\u00f6nnen Sie das Poco M3 in den Farben Gelb, Blau oder Schwarz.<\/p>\n\n\n\n<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Handy-Akkus\/xiaomi.htm\">Xiaomi Handys Akku<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Poco M3 bringt Xiaomi ein g\u00fcnstiges Einsteiger-Modell auf den Markt, das im Test eine gute Leistung zeigt. Performance und Displayqualit\u00e4t gehen voll in Ordnung. Am besten ist aber die extrem lange Akkulaufzeit. In Sachen Ausstattung m\u00fcssen Nutzer aber Abstriche machen. So verzichtet der Hersteller beispielsweise auf einen NFC-Chip. 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