{"id":5689,"date":"2021-01-11T08:56:38","date_gmt":"2021-01-11T08:56:38","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=5689"},"modified":"2021-01-11T08:56:38","modified_gmt":"2021-01-11T08:56:38","slug":"e-health-markt-profitiert-von-gesteigertem-gesundheitsbewusstsein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/5689","title":{"rendered":"E-Health-Markt profitiert von gesteigertem Gesundheitsbewusstsein"},"content":{"rendered":"\n<p>Schon vor Covid-19 ist der Markt f\u00fcr E-Health-Produkte f\u00fcr Konsumenten stetig gewachsen. Die Pandemie hat diesen Trend noch verst\u00e4rkt. Doch es gibt auch Faktoren, die das Wachstum bremsen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Gesundheit ist nicht alles, ober ohne Gesundheit ist alles nichts&#8220;, das wusste Philosoph Arthur Schopenhauer noch aus seiner Zeit als Medizinstudent. Und diese Weisheit ist heutzutage aktueller denn je. So ist in Deutschland laut Umfragen des Markforschungsinstituts Allensbacher Markt- und Werbetr\u00e4geranalyse (AWA) den letzten Jahren die Anzahl der Menschen, die sehr auf ihre Gesundheit achten, stetig gestiegen. Die AWA-Markforscher gehen hierzulande von rund 21 Millionen Personen \u00fcber 14 Jahre aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie das Gesundheitsbewusstsein w\u00e4chst auch der Markt f\u00fcr Produkte rund um Fitness, k\u00f6rperliches Wohlbefinden und Freizeitaktivit\u00e4ten. Dazu kommen noch Hilfsmittel, die \u00e4lteren Menschen oder Personen mit Einschr\u00e4nkungen das Leben erleichtern. Diese Entwicklung hat durch die Corona-Pandemie nochmals einen Schub bekommen. Laut den brandaktuellen Zahlen des Index f\u00fcr Consumer-Elektronik, Hemix, konnte der Umsatz im Segment Wearables in den ersten drei Quartalen 2020 gegen\u00fcber dem Vorjahr um 11,6 Prozent zulegen, obwohl die Durchschnittpreise der Produkte sogar um 1,8 Prozent gefallen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Distribution kann man diesen Trend best\u00e4tigen: &#8222;Wir beobachten weiterhin einen wachsenden Markt f\u00fcr Smartwatches, Wrist Sport Computer sowie nach smarten Waagen&#8220;, stellt Steffen Ebner, Vertriebsvorstand bei Komsa, fest. &#8222;Wir merken, dass das Thema E-Health-Produkte und -L\u00f6sungen im Bereich Freizeit und Fitness an Bedeutung gewinnt&#8220;, erg\u00e4nzt Rainer B\u00fcter, Leiter BU Home Communication bei Eno. Neben den K\u00f6rperanalysewaagen mit App-Anbindung seien zu Corona-Zeiten auch digitale Thermometer gefragt. &#8222;Reine Fitnesstracker haben an Attraktivit\u00e4t verloren, daf\u00fcr gibt es aber eine steigende Nachfrage bei Watches mit zus\u00e4tzlichen Features wie Pulsmessung oder Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut&#8220;, berichtet der Eno-Manager.<\/p>\n\n\n\n<p>Judith \u00d6chsner, Vertriebsleiterin Produktmanagement\/Marketing bei DexxIT, stellt fest, dass auch die aktuellen Einfl\u00fcsse den Markt pr\u00e4gen: &#8222;Ganz nach dem Corona-Motto &#8218;Stay home&#8216; wollen Kunden sich daheim gesund halten, sich Wellness g\u00f6nnen oder etwas gegen Verspannung, Stress und Schmerz tun&#8220;, wei\u00df sie. Laut \u00d6chsner hat der Generationenwechsel gerade bei Mobile- und E-Health-Produkten einen gro\u00dfen Einfluss auf das Kaufverhalten: &#8222;Die Hemmschwelle, digitale Produkte auch im Gesundheitsumfeld zu nutzen, sinkt immer mehr&#8220;, erkl\u00e4rt die DexxIT-Vertriebschefin.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Vorbehalte zur\u00fcck gehen, sind gerade bei Produkten die Gesundheitsdaten \u00fcbermitteln und analysieren, die Datenschutzbedenken nicht von der Hand zu weisen. Die von Wearables ermittelten Daten wecken Begehrlichkeiten. So k\u00f6nnten Verserungen oder Krankenkassen das individuelle Risiko er jeweiligen Kunden errechnen und ihre Tarife darauf ausrichten. Was vielleicht smart kling, untergr\u00e4bt letztendlich doch das Solidarprinzip, nachdem die Kassen bisher funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00fclle der Anbieter mit unterschiedlichen Schnittstellen und Cloud-basierten speicher- und Analysefunktion machen es f\u00fcr die Verbraucher nahezu unm\u00f6glich, zu \u00fcberpr\u00fcfen, was mit den Daten geschieht. &#8222;Es gibt eine Vielzahl von Herstellern aus Drittl\u00e4ndern, die auf den europ\u00e4ischen Markt dr\u00e4ngen&#8220;, erl\u00e4utert Komsa-Vertriebsvorstand Ebner. F\u00fcr den Kunden werde das schnell un\u00fcbersichtlich. &#8222;Die starken Marken werden jedoch weiter dominieren&#8220;, glaubt Ebner.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung von DexxIT-Vertriebsleiterin \u00d6chsner wird sich in den kommenden Jahren zeigen, welche Produkte vom Markt angenommen werden und sich weiterentwickeln. &#8222;Sobald E-Health-Produkte noch st\u00e4rker in die Gesundheitsversorgung eingebunden werden, etwas als digitale Schnittstelle zwischen Arzt und Patienten, steigt auch die Anforderung an Datensicherheit und Datenschutz der jeweiligen L\u00f6sungen&#8220;, gibt sie zu Bedenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich Produkte zum Massenmarkt entwickeln, geht das in der Regel auch mit einem Preis- und Margenverfall einher. Das haben viele Beispiele insbesondere bei Consumer-IT und Unterhaltungselektronik gezeigt. Derzeit h\u00e4lt sich die Erosion der Durchschnittspreise aber in Grenzen. Laut Hemix hat die steigende Nachfrage nach Wearables sinkende Preise gebremst. &#8222;Wir sehen hier eine stabile Preisentwicklung&#8220;, best\u00e4tigt Rainer B\u00fcter von Eno. &#8222;Beim Thema Gesundheit sind die Nutzer gern bereit zu investieren. Vor allem dann, wenn sie etwas vom Investment wie valide Daten, Berichte f\u00fcr den Arzt, Statistiken, Handlungsempfehlungen zur\u00fcckbekommen&#8220;, sagt Komsa-Experte Ebner.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Judith \u00d6chsner geht nicht von stark sinkenden Preisen aus: &#8222;Der Preis f\u00fcr standardisierte E-Health-Produkte mit einfachen Funktionen f\u00fcr den privaten Gebrauch k\u00f6nnte stabil bleiben oder gar leicht sinken&#8220;, analysiert sie. Die Preise f\u00fcr E-Health-L\u00f6sungen mit Anbindung an h\u00e4usliche Pflegedienste oder gar an Arzt oder Krankenhaus h\u00e4ngen ihrer Meinung nach von der jeweiligen Komplexit\u00e4t und den nachgeordneten medizinischen Dienstleistungen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Vertriebskan\u00e4len sieht \u00d6chsner die Online-H\u00e4ndler im Vorteil: &#8222;Die Produkte aus dem E-Health-Bereich sind gerade f\u00fcr E-Tailer sowie den Online-Kanal station\u00e4rer H\u00e4ndler sehr interessant da die anvisierte Zielgruppe sehr online-affin ist und sich bereits vor dem Kauf im Netz informiert&#8220;, meint sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Steffen Ebener sieht aber auch Vermarktungschancen im station\u00e4ren Handel, weil Wearables l\u00e4ngst &#8222;den reinen Tech-Freaks und sportaffinen Zielgruppen der Anfangsjahre&#8220; entwachsen sind. &#8222;W\u00e4hrend vorgenannte Zielgruppen verst\u00e4rkt online kaufen, lassen sich mit den Trendthemen Gesundheit und Sicherheit jetzt neue, auch \u00e4ltere Zielgruppen adressieren, die tendenziell beratungsbed\u00fcrftig und -affin sind&#8220;, so Ebner. Zus\u00e4tzlich angeschoben werde das Grundinteresse durch Subventionsangebote der Krankenkassen f\u00fcr K\u00e4ufe von Smartwatches oder Fitnesstrackern. &#8222;Der Schl\u00fcssel f\u00fcr den Abverkauf liegt hier in der Vorf\u00fchrbereitschaft der Waren am PoS und bei intelligenten Bundlings&#8220;, beschreibt Ebner den Vorteil der Ladengesch\u00e4fte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/index.html\">Akku Shop<\/a>&nbsp;mit dem gr\u00f6\u00dften Lager: Schneller Versand von Qualit\u00e4tsakkus f\u00fcr Notebooks,Handys,Smartphones,Laptops,Tablets uvm. Jetzt g\u00fcnstig bestellen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon vor Covid-19 ist der Markt f\u00fcr E-Health-Produkte f\u00fcr Konsumenten stetig gewachsen. Die Pandemie hat diesen Trend noch verst\u00e4rkt. 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