{"id":4870,"date":"2020-08-26T07:05:53","date_gmt":"2020-08-26T07:05:53","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=4870"},"modified":"2020-08-26T07:05:53","modified_gmt":"2020-08-26T07:05:53","slug":"navigationsgeraete-test-wettstreit-zwischen-tomtom-und-garmin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/4870","title":{"rendered":"Navigationsger\u00e4te Test: Wettstreit zwischen TomTom und Garmin"},"content":{"rendered":"\n<p>Navigationsger\u00e4te werden von Autofahrern nach wie vor bevorzugt, obwohl die Smartphones zu immer besseren Navigationshilfen werden. Auf dem Markt der Navigationssysteme gelten die zwei gro\u00dfen Hersteller TomTom und Garmin als Favoriten. Den gewachsenen Anforderungen werden moderne Navigationsger\u00e4te mit ihrem gro\u00dfen Funktionsumfang gerecht. So kommt kein Highend-Navi heute noch ohne den Empfang von Stau-Informationen in Echtzeit aus. Die Konkurrenz zu den Navigations-Apps ist gro\u00df, auch wenn Navigationsger\u00e4te weiterhin deutliche Vorteile haben. In den Fokus r\u00fccken nun verst\u00e4rkt Effektivit\u00e4t und Effizienz \u2013 sowohl bei der GPS-Navigation als auch bei der Bedienung.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserem Test schicken wir Navigationssysteme in allen Preisklassen auf die getunte Rennstrecke und verraten Ihnen, wer auf der \u00dcberholspur liegt und wer ausgebremst wird. Wir \u00fcberpr\u00fcfen den Kartenumfang und die Navigationsfunktionen, f\u00fchren Messungen durch, fahren feste Strecken ab und werten am Ende die Daten akribisch aus. Alle von uns getesteten Navigationssysteme lotsen Sie weitgehend problemlos von A nach B, empfangen Verkehrsinfos und bieten kostenlose Karten-Updates \u00fcber die gesamte Betriebsdauer. Ger\u00e4te ohne diese Features z\u00e4hlen zu den Oldtimern und sollten bei Ihrer Kaufentscheidung keine Rolle spielen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Empfehlungen f\u00fcr Navigationsger\u00e4te<br>Der Champion in unserer Navigationsger\u00e4te-Bestenliste ist das TomTom Go Premium, bei dem Ger\u00e4t bleiben kaum W\u00fcnschen offen. Doch auch das TomTom Go 5200 aus der Vorg\u00e4ngergeneration ist im Grunde kaum schlechter. Eine gute Alternative ist das Garmin DriveSmart 55 MT-D EU.<\/p>\n\n\n\n<p>Das TomTom Go Premium f\u00fchrt die Bestenliste an. Im Bereich Ausstattung bleiben kaum W\u00fcnsche offen: Spracheingabe und Live-Stau-Infos sind vorhanden, ebenso Fu\u00dfg\u00e4ngerrouten und sogar IFTTT. Damit steuern Sie ihre Hausautomation, zum Beispiel k\u00f6nnen Sie die Heizung regeln, damit bei Ihrer Ankunft zu Hause die optimale Temperatur herrscht. Das ist aber nicht viel mehr als eine Spielerei. Im Bereich Navigation ist TomTom ausgereift: Neben dem umfangreichen Kartenangebot bekommen Sie lebenslange Verkehrs- und Radarfallenupdates und eine \u00fcberaus komfortable Routenplanung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Wert auf ein gut ablesbares Display legt, wird ebenfalls nicht entt\u00e4uscht, obwohl die Aufl\u00f6sung mit 480 mal 272 Pixel nicht gerade hoch ausf\u00e4llt und es kein automatisches Abdunkeln in Tunneln gibt. Das Go Premium ist mit Android und iOS kompatibel, auch mit deren Sprachassistenten. Neben Bluetooth und WLAN gibt es eine Micro-USB-Schnittstelle. Den 16 GByte gro\u00dfen internen Speicher k\u00f6nnen Sie \u00fcber MicroSD erweitern. Im Akkubetrieb h\u00e4lt das TomTom Go Premium sehr gute 145 Minuten durch. Einzig der hohe Verkaufspreis von rund 300 Euro k\u00f6nnte Nutzer abschrecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Das TomTom Go 5200 geh\u00f6rte bei seinem Erscheinen zu den absoluten Top-Ger\u00e4ten und auch wenn inzwischen ein Nachfolger auf dem Markt ist, gl\u00e4nzt das Navigationssystem weiterhin mit einer hervorragenden Qualit\u00e4t. In unserer Bestenliste steht das Ger\u00e4t immer noch auf Platz 2 und bleibt im Bereich Navigation top. Echtzeit-Staudaten und Verkehrswarnungen gibt es ohne Zusatzkosten \u00fcber GSM. Auch die regelm\u00e4\u00dfigen Karten- und Blitzer-Updates sind kostenlos. Die Routenplanung \u00fcber Touchscreen, Android- oder iOS-App und Sprachsteuerung funktioniert problemlos und schnell.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fcnf Zoll gro\u00dfe Multitouch-Display reagiert zuverl\u00e4ssig auf Eingaben und ist sehr gut ablesbar. Einzig eine automatische Abdunkelung bei der Tunnel-Einfahrt fehlt. Die sonstige Ausstattung f\u00e4llt mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und 16 GByte internem Speicher \u00fcppig aus. Letzterer ist aufgrund des umfangreichen Kartenangebots von insgesamt 152 L\u00e4ndern auch n\u00f6tig. Sollte der Speicher trotzdem nicht ausreichen, steht ein MicroSD-Slot zur Verf\u00fcgung. Dazu gibt es eine lange Akkulaufzeit von \u00fcber zwei Stunden. Rund 270 Euro sind aber immer noch ein hoher Verkaufspreis.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Garmin DriveSmart 55 MT-D EU bietet eine exzellente Navigation und schl\u00e4gt damit sogar die Top-Ger\u00e4te von TomTom. Einzig einen Fu\u00dfg\u00e4nger-Modus l\u00e4sst das Ger\u00e4t missen, ansonsten ist die Routenf\u00fchrung jedoch spitze. Das Navigationssystem startet flott, hat eine geringe Reaktionszeit und bringt Sie \u00e4u\u00dferst zuverl\u00e4ssig ans Ziel. Dabei erleichtert die Ansage markanter Punkte wie Ampeln die Orientierung. Men\u00fcf\u00fchrung und Bedienung des Ger\u00e4ts sind erstklassig, das hochaufl\u00f6sende Display ist sogar das beste im Test. Es l\u00e4sst sich perfekt ablesen und dunkelt im Tunnel automatisch ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schwachpunkt des DriveSmart 55 MT-D ist jedoch seine Ausstattung: Mobilfunk-Datenempfang ist nicht eingebaut und auch die Mini-USB-Schnittstelle ist veraltet. Verkehrsinfos \u00fcber TMC k\u00f6nnen abgerufen werden, wollen Sie jedoch genauere und schnellere Stau-Infos, m\u00fcssen Sie ihr Handy \u00fcber Bluetooth mit dem Navi verbinden und dar\u00fcber die Garmin-App nutzen. Der 16-GByte-Speicher l\u00e4sst sich mit einer MicroSD-Karte erweitern. Die Akkulaufzeit ist mit 82 Minuten etwas knapp bemessen. Daf\u00fcr gibt es das Garmin DriveSmart 55 MT-D in der Europa-Variante f\u00fcr wirklich faire 190 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer bei seinem Navigationsger\u00e4t besonders g\u00fcnstig fahren will, muss Einschr\u00e4nkungen hinnehmen. Das Garmin Drive 51 LMT-S EU ist das Modell mit dem niedrigsten Preis unserer Bestenliste, zeigt aber zumindest im Bereich Navigation immer noch gute Ergebnisse. Die Routenf\u00fchrung \u00fcberzeugt, auch wenn hier Features wie markante Geb\u00e4ude in der Anzeige fehlen. Die Berechnung ist flott und das Navi sagt markante Punkte per Sprachausgabe an. Generell k\u00f6nnten die Ansagen aber besser sein. Die Bedienbarkeit ist insgesamt ok, aber eine Spracheingabe gibt es gar nicht. Der Akku hat eine mittelm\u00e4\u00dfige Laufzeit von 82 Minuten, eine Routenplanung f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger gibt es ohnehin nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Ausstattung des Drive 51 LMT-S hapert es. Ein Empfang f\u00fcr DAB+ ist nicht vorhanden und so gibt es keine Verkehrsinformationen \u00fcber TMC. Um Live-Stau-Updates zu erhalten, m\u00fcssen Sie das Navigationssystem \u00fcber Bluetooth mit der Smartphone-App verbinden. Auch WLAN ist nicht an Bord, eine Aktualisierung der Stra\u00dfenkarten funktioniert also nur \u00fcber die Mini-USB-Schnittstelle. Zudem geh\u00f6rt auch das Touch-Display zur veralteten resistiven Bauweise und erfordert st\u00e4rkeren Druck. Zumindest dunkelt das Display im Tunnel automatisch ab und es l\u00e4sst sich allgemein gut ablesen. F\u00fcr rund 110 Euro bekommen Sie im Grunde reine Navigationsfunktionen, viel mehr ist nicht drin.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine g\u00fcnstige Preis-Leistungs-Alternative ist das TomTom Via 53. Bei der Performance und Bedienbarkeit wurde auch hier nicht gespart, die Navigationsfunktionen selbst sind aber etwas eingeschr\u00e4nkt: Orientierungshilfen wie eine Anzeige markanter Geb\u00e4ude oder einen Splitscreen bietet das Display nicht. An der Streckenf\u00fchrung gibt es an sich aber nichts zu bem\u00e4ngeln und auch die Sprachausgabe ist zuverl\u00e4ssig. Das Display ist gut ablesbar und der Touchscreen reagiert flott. Die Akkulaufzeit von \u00fcber zwei Stunden reicht selbst f\u00fcr den kabellosen Betrieb im Fu\u00dfg\u00e4nger-Modus.<\/p>\n\n\n\n<p>Der geringere Preis macht sich bei der Ausstattung bemerkbar. Das TomTom Via 53 empf\u00e4ngt Live-Stau-Updates nur \u00fcber Bluetooth aus der Smartphone-App, TMC \u00fcber Digitalradio oder Updates \u00fcber Mobilfunk gibt es nicht. WLAN f\u00fcr die System- und Kartenaktualisierung ist aber an Bord, genauso wie eine Datenkabel-Schnittstelle \u00fcber Micro-USB. Eine separate Halterung gibt es nicht, das Ger\u00e4t muss mit seiner integrierte Haltevorrichtung stets neu befestigt werden. Au\u00dferdem dunkelt das Display bei Einfahrt in dunkle Tunnel nicht automatisch ab. Der Preis liegt bei rund 150 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sollten Sie bei Navigationssystemen beachten?<br>\u00b7 Navigations-Hilfen: Die Routenplanung auf Basis der gespeicherten Stra\u00dfenkarten und der GPS-Position ist die Hauptaufgabe des Navis. Doch die einzelnen Ger\u00e4te unterst\u00fctzen die Orientierung durch unterschiedliche Methoden. So sind oft markante Geb\u00e4ude auf dem Display in 3D-Darstellung zu sehen. Bei der Splitscreen-Funktion werden schwierige Stellen wie Kreuzungen oder Abfahrten in einer zweiten Anzeige eingeblendet. Bei der Sprachausgabe des Navigationsger\u00e4ts ist zum einen nat\u00fcrlich die allgemeine Verst\u00e4ndlichkeit entscheidend, bei manchen Modellen erw\u00e4hnen die Ansagen aber auch explizit markante Punkte wie Ampeln, um eine Orientierung zu erleichtern.<br>\u00b7 Fu\u00dfg\u00e4nger-Modus: Navigationssysteme berechnen f\u00fcr gew\u00f6hnlich die beste Route f\u00fcr Fahrzeuge. Wollen Sie das Ger\u00e4t jedoch auch als Fu\u00dfg\u00e4nger benutzen, sollten Sie in einen entsprechenden Modus umschalten k\u00f6nnen, der beispielweise Einbahnstra\u00dfen ignoriert und stattdessen reine Fu\u00dfg\u00e4ngerwege in die Routenplanung miteinschlie\u00dft. Nicht alle Navigationssystem bieten das.<br>\u00b7 Bedienbarkeit: Wer die Zieladresse nicht m\u00fchsam auf dem Display eintippen will, hat bei den meisten Navigationssystemen die M\u00f6glichkeit zur Spracheingabe. Hier verf\u00fcgen die Ger\u00e4te entweder \u00fcber einen eigenen Sprachassistenten oder lassen sich mit den Assistenten von Android und iOS koppeln, teils sogar mit Amazon Alexa. Hilfreich ist es, wenn sich per Sprache oder Text \u201ePoints of Interest\u201c (POI) wie Tankstellen und Restaurants in der Karte ausw\u00e4hlen lassen. Einige Modelle kommen auch mit kleineren Tippfehlern in der Adresseingabe zurecht und erkennen trotzdem das gew\u00fcnschte Ziel. Navigationssysteme mit eigener Smartphone-App bieten teils die M\u00f6glichkeit, die Route vorher zuhause zu planen und dann per Bluetooth oder WLAN an das Ger\u00e4t zu \u00fcbertragen.<br>\u00b7 Performance: So leistungsstark wie ein Smartphone sind die meisten Navigationsger\u00e4te nicht, doch in einigen Modellen steckt inzwischen zumindest ein Vierkern-Prozessor. Das hilft bei der Reaktions- und Berechnungszeit des Ger\u00e4ts. Die Dauer des Systemstarts unterscheidet sich stark. Einige Ger\u00e4te sind bereits nach 15 Sekunden hochgefahren, andere brauchen 40 Sekunden und mehr. Das liegt aber zum Teil an den umfangreichen Zusatz-Features, die geladen werden m\u00fcssen. Bedeutender ist die Zeit, die das Ger\u00e4t zur Berechnung der Route braucht. Ziele im Nahbereich ermitteln gute Navis in rund 5 Sekunden. Wird die Route zu einem Fernziel berechnet, kann das zwischen 10 Sekunden und einer halben Minute dauern. TomTom-Ger\u00e4te sind hier meist schneller als Garmin-Konkurrenten.<br>\u00b7 Live-Updates: Navigationsger\u00e4te verf\u00fcgen zwar \u00fcber regelm\u00e4\u00dfig aktualisierte Stra\u00dfenkarten, doch Informationen \u00fcber Verkehrsbehinderungen wie Staus m\u00fcssen nat\u00fcrlich minutenaktuell in der Route auftauchen. Die \u00dcbertragung der Live-Updates kann \u00fcber mehrere Methoden erfolgen. Eine robuste aber auch ungenaue Methode ist der Traffic Message Channel (TMC), \u00fcber den Radiosender aber auch andere Anbieter Stau-Infos senden \u2013 zum Teil jedoch stark verz\u00f6gert. Zur Nutzung von TMC-Daten ben\u00f6tigt das Navi einen Empf\u00e4nger f\u00fcr das Digitalradio DAB+. Alternativ senden die Hersteller Live-Traffic-Daten \u00fcber Mobilfunk. Ist im Navi eine SIM-Karte installiert, klappt der Empfang direkt \u00fcber GSM. Ansonsten muss die Smartphone-App \u00fcber Bluetooth verbunden werden. Die Hersteller bieten verschiedene Navi-Modell an, die einzelne oder gleich alle Methoden zusammen verwenden.<br>\u00b7 Stra\u00dfenkarten: Navigationsger\u00e4te verf\u00fcgen f\u00fcr gew\u00f6hnlich \u00fcber die Stra\u00dfenkarten einer Region. Das umschlie\u00dft entweder europ\u00e4ische L\u00e4nder oder auch nur Zentral- oder Westeuropa. Teils gibt es aber auch eine weltweite Abdeckung oder Karten-Pakete k\u00f6nnen hinzugekauft werden. Die meisten Hersteller, so auch TomTom und Garmin, halten die Stra\u00dfenkarten aktuell und bieten kostenlose Aktualisierungen \u00fcber die gesamte Lebensdauer des Ger\u00e4ts an. Ist das jedoch nicht der Fall, sollte Sie genau hinsehen, ob Sie f\u00fcr Karten-Updates extra bezahlen m\u00fcssen und in eine Abo-Falle tappen.<br>\u00b7 Daten\u00fcbertragung: F\u00fcr die \u00dcbertragung von aktualisierten Stra\u00dfenkarten, Systemupdates und anderen gr\u00f6\u00dferen Datenpaketen brauchen Sie eine Internet-Verbindung. Navigationsger\u00e4te bieten hier unterschiedliche Schnittstellen. Fast immer an Bord ist ein Anschluss f\u00fcr Datenkabel, entweder Micro-USB oder Mini-USB, um das Navi mit dem Computer zu verbinden. In vielen F\u00e4llen kann das Ger\u00e4t aber auch per WLAN selbst auf Onlinedienste zugreifen. Fast immer an Bord ist au\u00dferdem ein Bluetooth-Modul, um das Smartphone mit dem Navigationssystem zu verkn\u00fcpfen. So k\u00f6nnen Daten aus der App des Herstellers an das Ger\u00e4t \u00fcbertragen werden und Sie k\u00f6nnen teils Extra-Funktionen wie die Freisprecheinrichtung nutzen oder Apps und Smart-Home-Funktionen \u00fcber das Navi steuern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 Speicher: Da die Stra\u00dfenkarten-Pakete und andere Daten auf dem internen Speicher des Ger\u00e4ts landen, muss dieser gro\u00df genug sein. Die Speicher-Kapazit\u00e4t ist mit den Jahren kontinuierlich gewachsen, so dass Sie bei den meisten Ger\u00e4te nun zwischen 8 und 16 GByte zur Verf\u00fcgung haben. F\u00fcr den Fall, dass das nicht ausreicht, besitzen die Navigationssysteme f\u00fcr gew\u00f6hnlich einen Steckplatz f\u00fcr MicroSD-Speicherkarten. Spart das Navi an Speicherplatz, kann es Probleme geben.<br>\u00b7 Touchscreen-Qualit\u00e4t: Die Qualit\u00e4t und Art des Touchscreens spielen bei der Bedienung des Navis nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe Rolle. Eine kapazitive Touchscreen-Technik ist hierbei Standard, einige Ger\u00e4te verf\u00fcgen jedoch noch \u00fcber einen veralteten resistiven Touchscreen \u2013 hier m\u00fcssen Sie fester dr\u00fccken. Zeitgem\u00e4\u00df ist auch eine Multitouch-Funktionalit\u00e4t, so dass Sie das Navigationssystem mit zwei Fingern bedienen k\u00f6nnen, beispielsweise um auf dem Display zu zoomen. Ergonomisch von Belang ist auch, wie resistent das Display gegen Fingerabdr\u00fccke ist, so dass die Fl\u00e4che nicht verschmiert.<br>\u00b7 Display: Neben der Touchscreen-Funktionalit\u00e4t sollte das Display gut ablesbar sein. Das h\u00e4ngt zum einen an einer ausreichenden Displaydiagonale \u2013 f\u00fcr gew\u00f6hnlich 5 oder 6 Zoll. Zum anderen ist die Aufl\u00f6sung entscheidend f\u00fcr die Sch\u00e4rfe des Bildes. HD-Aufl\u00f6sung (720p) ist eher selten, die meisten Navigationssysteme haben eine Aufl\u00f6sung von 480 mal 272 Pixel. Das ist gro\u00df genug zum Navigieren auf Stra\u00dfenkarten, f\u00fcr andere Zwecke ist die Pixeldichte aber zu gering. Der technischen Natur der LC-Displays geschuldet, nimmt der Kontrast ab, wenn Sie seitlich und von oben oder unten darauf blicken. Displays mit besserer Blickwinkel-Stabilit\u00e4t sind von Vorteil. Fahren Sie in einen dunklen Tunnel ein und das Display bleibt gleich hell, kann Sie das blenden und in der Sicht beeintr\u00e4chtigen. Die Displays einiger Modelle haben daher einen Lichtsensor und Dimmen die Helligkeit automatisch.<br>\u00b7 Gewicht und Anbringung: Die meisten Navigationssysteme wiegen zwischen 150 und 250 Gramm. Bei der Benutzung im Auto spielt das zwar eine untergeordnete Rolle, weil das Ger\u00e4t dann ohnehin in der Halterung sitzt. Doch zwischendurch werden Sie das Navi wohl auch in die Tasche stecken. Hier ist ein geringeres Gewicht nat\u00fcrlich weniger st\u00f6rend. Bei der Navi-Halterung gibt es unterschiedliche Ausf\u00fchrungen: In vielen F\u00e4llen existiert eine externe Halterung, die Sie im Fahrzeug anbringen und in der das Ger\u00e4t selbst Platz findet. Das Kabel f\u00fcr die Stromversorgung steckt bei der Nutzung entweder im Navi oder es f\u00fchrt zur Halterung und versorgt das Ger\u00e4t dar\u00fcber mit Strom aus der Kfz-Batterie. Einige Ger\u00e4te haben die Halterung aber fest integriert und Sie m\u00fcssen das Navi stets neu anbringen.<br>\u00b7 Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit spielt weniger eine Rolle, wenn das Navigationssystem von der Fahrzeugelektronik mit Strom versorgt wird. Wollen Sie das Navi jedoch als Mobilger\u00e4t nutzen, beispielsweise als Routenplaner f\u00fcr den Fu\u00dfweg, oder aus anderen Gr\u00fcnden abstecken, ist eine gute Kapazit\u00e4t und Laufzeit von Vorteil. Einige Navigationssysteme halten im Akkubetrieb weniger als eine Stunde durch, hier kann man bestenfalls von \u201eNotstrom\u201c sprechen. Durchschnittlich liegt die Laufzeit bei etwa eineinhalb bis zwei Stunden, \u00fcber zwei Stunden Laufzeit sind nat\u00fcrlich ideal. Die GPS-Ortung ist sehr stromhungrig, die Akkulaufzeit eines Smartphones erreichen Navis daher nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Was kostet ein Navigationsger\u00e4t?<br>G\u00fcnstige Navigationssysteme gibt es bereits f\u00fcr unter 100 Euro, hier m\u00fcssen Sie aber meist auf einige Funktionen verzichten. Stau-Updates gibt es meist nur \u00fcber eine per Bluetooth verbundene Smartphone-App. F\u00fcr Mittelklasse-Ger\u00e4te sind deutlich \u00fcber 100 Euro f\u00e4llig. Wollen Sie den ganzen Funktionsumfang mit Mobilfunk und Smart-Home-Integration, kostet Sie das 200 Euro und mehr. Updates der Stra\u00dfenkarten, Live-Stau-Updates und m\u00f6gliche Mobilfunk-Kosten bei GSM-Nutzung sind im Normalfall im Kaufpreis enthalten. TMC-Daten werden \u00fcber digitalen Radioempfang abgerufen, sind also ebenfalls kostenfrei. Wenn f\u00fcr Aktualisierungen des Navis wider Erwarten Geld verlangt wird, sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht mit laufenden Kosten abgezockt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie aktualisiert man ein Navigationssystem?<br>Kostenlose Karten-Updates f\u00fcr das Navigationsger\u00e4t sind die Norm, doch die Datenpakete sind mitunter sehr gro\u00df. Bei den WLAN-f\u00e4higen Modellen ist es simpel: Besteht eine Online-Verbindung, kann die Aktualisierung durchgef\u00fchrt werden. Bei Ger\u00e4ten ohne WLAN m\u00fcssen Sie meist den Umweg \u00fcber den Computer gehen und das Navi mit dem beiliegenden Datenkabel verbinden, um den Online-Zugang herzustellen. Die Aktualisierung startet in den meisten F\u00e4llen automatisch, ansonsten k\u00f6nnen Sie in der Benutzeroberfl\u00e4che des Ger\u00e4ts die Aktualisierung auch manuell ansto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daten\u00fcbertragung: Was bedeutet TMC und DAB+?<br>Navigationssysteme empfangen Live-Updates zu Staus und anderen \u00c4nderungen im Verkehr \u00fcber verschiedene Datenverbindungen. Eine vergleichsweise simple, aber auch recht ungenaue Methode ist der Traffic Message Channel (TMC). In Deutschland und vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern strahlen Radiosender im UKW-Frequenzbereich Verkehrsinformationen aus, die von TMC-Empf\u00e4ngern in den Navigationsger\u00e4ten verarbeitet werden k\u00f6nnen. Die TMC-Daten sind digitaler Art, ben\u00f6tigten also den \u00dcbertragungsstandard Digital Audio Broadcasting (DAB). Die meisten Radiosender \u00fcbertragen inzwischen mit dem besseren Standard DAB+. Navigationsger\u00e4te, die TMC-Daten empfangen k\u00f6nnen, tragen meist den Zusatz \u201eTMC\u201c oder \u201eDAB+\u201c. Viele Hersteller bieten eigene Live-Traffic-Systeme an.<\/p>\n\n\n\n<p>Navigationsger\u00e4te f\u00fcr Wohnmobil und Wohnwagen<br>Bei Wohnmobilen und Wohnw\u00e4gen gibt es teils andere Anforderungen an das Navi als bei Nutzung im Pkw. Daher bieten Hersteller spezielle Ger\u00e4te f\u00fcr diesen Verwendungszweck an, so beispielsweise das TomTom Go Camper oder die Garmin Camper-Serie. Die verf\u00fcgbaren Stra\u00dfenkarten haben bei diesen Ger\u00e4ten zus\u00e4tzlich Sonderziele wie Campingpl\u00e4tze verzeichnet und zeigen auch H\u00f6henprofile oder Gewichtsbeschr\u00e4nkungen an, was bei Wohnmobilen durchaus eine Rolle spielt. Camper-Modelle haben meist auch ein gr\u00f6\u00dferes Display und sind f\u00fcr den Outdoor-Einsatz robuster gebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie funktioniert die GPS-Ortung?<br>Die Positionsbestimmung bei Navigationssystemen geschieht \u00fcber das Global Positioning System (GPS). Die Ger\u00e4te klinken sich in das globale Navigationssatellitensystem ein, um Breiten- und L\u00e4ngengrad zu bestimmen. Der GPS-Empf\u00e4nger braucht dazu den Kontakt mit mindestens vier der 24 jederzeit aktiven Satelliten \u2013 je mehr desto besser. Im Freien kann damit der Standort ziemlich gut bestimmt werden, meist bis auf wenige Meter genau. Befindet sich der GPS-Empf\u00e4nger unterirdisch, zum Beispiel in einem Tunnel, ist die Positionsbestimmung schlechter, wenn nicht sogar unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>So testet CHIP Navigationsger\u00e4te<br>Ein wesentlicher Fokus unseres Tests der Navigationsger\u00e4te ist selbstverst\u00e4ndlich die Navigation. Im Bereich Routenplanung schauen wir genau hin. Neben den reinen GPS-Navigationsfunktionen pr\u00fcfen wir auch die Qualit\u00e4t der Zielf\u00fchrung auf den Testfahrten. Extras wie die Vorschau der berechneten Route oder die zus\u00e4tzliche Ansage von markanten Punkten, etwa von Ampeln, flie\u00dfen mit ein. Wichtig zudem: Wir messen, wie lange das Navi ben\u00f6tigt, um die aktuelle GPS-Position zu ermitteln, nachdem es einen Tag ausgeschaltet war. Schlie\u00dflich will kein Fahrer erst mehrere Minuten lang warten, bevor er losfahren kann. Wir fahren festgelegte Teststrecken, stellen das Ger\u00e4t an kniffligen Stellen und in Tunneln auf die Probe und pr\u00fcfen, wie exakt uns das System an die Zieladresse bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Ausstattung bewerten wir den vorinstallierten Kartenumfang mit kostenlose Daten-Updates im Kaufpaket. Da mit jedem Update in der Regel die Datenmenge w\u00e4chst, ist auch ein ausreichend gro\u00dfer Speicher von Belang. Dazu beachten wir Extras wie etwa mitgelieferte Blitzer-Warn-Pakete und ob sich das Navi per Bluetooth-Verbindung als Freisprechanlage f\u00fcr das Handy nutzen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gutes Navigationsger\u00e4t muss bei der Performance und Bedienung \u00fcberzeugen. Es soll Routen z\u00fcgig berechnen, fix arbeiten und zuverl\u00e4ssig auf die Fingerbedienung reagieren. Navigationssysteme mit Sprachwahl und Sprachsteuerung bekommen Pluspunkte. Auch wichtig: Wie intuitiv findet der Nutzer die Funktionen ohne ins Handbuch zu schauen? Verschachtelte Men\u00fcs sind ein \u00c4rgernis, sie m\u00fcssen in sich logisch sein. Abschlie\u00dfend bewerten wir Verarbeitung, Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht des Ger\u00e4ts.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sind die Anweisungen und Men\u00fcangaben nicht gut zu erkennen, n\u00fctzt das ganze Navigationsger\u00e4t wenig. Daher widmen wir der Bewertung des Displays eine eigene Kategorie. In diesem Bereich pr\u00fcfen wir die Ablesbarkeit aus diversen Blickwinkeln und beurteilen, ob es das Tippen mit den Fingern den Bildschirm schnell verschmiert. Ferner bewerten wir die verwendete Touchscreen-Technik des Displays. Gepr\u00fcft werden zudem Display-Gr\u00f6\u00dfe, Pixeldichte und Einstellungsoptionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl das Navigationssystem haupts\u00e4chlich im Auto genutzt wird, muss sich das Ger\u00e4t bei uns auch im Akku-Test behaupten. Der Batteriebetrieb hilft Nutzern, die ihr Navi auch zu Fu\u00df nutzen wollen, und denen, die Ihre Route im Voraus planen. Im Worst-Case-Szenario messen wir bei schlechtestem Satellitenempfang und einem maximal hellen Display, wie lange der Akku mindestens durchh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"http:\/\/www.akkusmarkt.de\/garmin-akku-361-00098-00-p1778189.htm\">Garmin Fenix 5X Running Akku f\u00fcr 361-00098-00<\/a><br>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"http:\/\/www.akkusmarkt.de\/garmin-akku-361-00055-00-p1778188.htm\">Garmin Aera 795 796 3-D GPS MAP Akku f\u00fcr 361-00055-00<\/a><br>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"http:\/\/www.akkusmarkt.de\/garmin-akku-361-00066-00-p1777746.htm\">Garmin Nuvi 2757 2757LM 2797 2797LMT Akku f\u00fcr 361-00066-00<\/a><br>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Andere-Akkus\/garmin.htm\">Garmin Akku<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Navigationsger\u00e4te werden von Autofahrern nach wie vor bevorzugt, obwohl die Smartphones zu immer besseren Navigationshilfen werden. Auf dem Markt der Navigationssysteme gelten die zwei gro\u00dfen Hersteller TomTom und Garmin als Favoriten. Den gewachsenen Anforderungen werden moderne Navigationsger\u00e4te mit ihrem gro\u00dfen Funktionsumfang gerecht. So kommt kein Highend-Navi heute noch ohne den Empfang von Stau-Informationen in Echtzeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[48],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4870"}],"collection":[{"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4870"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4870\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4870"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}