{"id":4591,"date":"2020-06-29T08:33:49","date_gmt":"2020-06-29T08:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=4591"},"modified":"2020-06-29T08:33:49","modified_gmt":"2020-06-29T08:33:49","slug":"test-dell-xps-15-2-in-1-hybrid-notebook-mit-amd-vega-grafik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/4591","title":{"rendered":"Test Dell XPS 15 2-in-1: Hybrid-Notebook mit AMD-Vega-Grafik"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Dell XPS 15 2-in-1 wandelt dank 360-Grad-Scharnier zwischen Notebook und Tablet. Angetrieben wird es vom Core i7-8705G, der Intel-Prozessor und AMD-Grafik vereint.<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit wir wissen, ist die H\u00f6lle noch nicht zugefroren, doch den Core i7-8705G gibt es mittlerweile wirklich: Der unter dem Codename Kaby Lake G entwickelte Kombiprozessor vereint vier CPU-Kerne von Intel mit einer Radeon-GPU von AMD. Letztere hat AMDs Semi-Custom-Abteilung geliefert, die auch hinter den Prozessoren der Spielekonsolen Playstation 4 (Pro) und Xbox One (S\/X) steckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Radeon-Grafik aus der Vega-Serie<br>Die Radeon-GPU mit 1280 Shader-Einheiten stammt aus der Vega-Serie und nutzt 4 GByte HBM2-Speicher; letzteren gab es bislang nicht bei Notebook-Grafikchips. Das XPS 15 2-in-1 (9575) ist das erste Mobilger\u00e4t mit dem Intel-AMD-Kombiprozessor und liefert in etwa die 3D-Performance, die die g\u00e4ngige Kombination aus Core-i-Vierkern der achten Generation und Nvidias GeForce GTX 1050 erzielen. Diese Leistung reicht f\u00fcr 3D-Spiele in Full-HD-Aufl\u00f6sung aus, wenn man die Detail- und Effektregler im mittleren Bereich bel\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil Intel die Projektverantwortung bei Kaby Lake G tr\u00e4gt, liefert das Unternehmen auch die zugeh\u00f6rigen Treiber \u2013 AMDs Radeon-Referenztreiber lassen sich nicht installieren. Hier bleibt abzuwarten, wie h\u00e4ufig Intel seine Treiber k\u00fcnftig aktualisieren wird. Spieler brauchen regelm\u00e4\u00dfige Treiber-Updates, damit neue Spiele flott und ohne Grafikfehler laufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Platzwunder Kaby Lake G<br>Der gr\u00f6\u00dfte Vorteil von Kaby Lake G ist nicht seine absolute Leistung, sondern der geringere Platzbedarf im Notebook: Die Entwickler m\u00fcssen nur einen Chip unterbringen und nicht CPU und GPU plus deren Speicherbausteine. Dies erlaubt deutlich kleinere Mainboards.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass das hier getestete Notebook dennoch ein 15,6-Z\u00f6ller ist und kein kompakteres 13,3-Zoll-Notebook, h\u00e4ngt damit zusammen, dass der Core i7-8705G bis zu 65 Watt verbr\u00e4t. F\u00fcr einen flachen 13-Z\u00f6ller ist das zu viel, und selbst das Testger\u00e4t hat damit zu k\u00e4mpfen, weil der Rumpf weniger als 1,5 Zentimeter d\u00fcnn ist: Bei anhaltender Rechenlast drehen die L\u00fcfter auf fast 3 Sone auf. Bei geringer Rechenlast bleibt das Notebook hingegen lautlos; kurze Lastspitzen bringen das K\u00fchlsystem nicht aus der Ruhe.<\/p>\n\n\n\n<p>MagLev Keyboard \u2013 laute Magnetschwebetastatur<br>Damit trotz geringer Dicke ein Maximum an Volumen f\u00fcrs Innenleben verf\u00fcgbar war, haben Dells Ingenieure eine neuartige Tastatur eingebaut: Die Tasten werden von Magneten in der oberen Position gehalten. Dell nennt es denn auch &#8222;MagLev Keyboard&#8220; (magnetic levitation), also Magnetschwebetastatur \u2013 der Transrapid l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Durch den Verzicht auf Federn und andere mechanische Komponenten unter den Tastenkappen konnte Bauh\u00f6he eingespart werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Nachteil: \u00c4hnlich wie bei den aktuellen MacBook Pro muss der Nutzer mit einem stark reduzierten Tastenhub klarkommen. Beim XPS 15 2-in-1 (9575) f\u00e4llt er zwar nicht ganz so gering aus wie bei Apple und auch der Anschlag ist nicht ganz so bretthart, doch wir geben herk\u00f6mmlichen Notebook-Tastaturen mit mehr Hub weiterhin den Vorzug. Wie bei den MacBooks f\u00e4llt auch beim XPS der Lautst\u00e4rkepegel h\u00f6her aus, wenn man mit normaler Geschwindigkeit tippt, weil schalld\u00e4mpfende Gummikappen unter den Tasten fehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausstattungsvarianten<br>In der Einstiegskonfiguration f\u00fcr 1800 Euro arbeitet das minimal langsamere Kaby-Lake-G-Derivat Core i5-8305G. Das Testger\u00e4t f\u00fcr 2000 Euro bietet au\u00dfer dem Core i7-8705G zudem 512 statt 256 GByte SSD-Speicherplatz. 16 statt 8 GByte Arbeitsspeicher bekommt man erst im 2500-Euro-Modell; dort ist dann auch ein 4K-Bildschirm an Bord. Das Topmodell f\u00fcr 2800 Euro bietet eine 1-TByte-SSD. Abgesehen von der SSD sind alle Komponenten auf die Hauptplatine gel\u00f6tet \u2013 auch das WLAN-Modul.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Jahr Vor-Ort-Service ist bei allen XPS 15 2-in-1 im Kaufpreis enthalten; gegen Aufpreis l\u00e4sst sich der Garantiezeitraum auf bis zu vier Jahre ausdehnen \u2013 auf Wunsch sogar inklusive Versicherung gegen Sturz- und Fl\u00fcssigkeitssch\u00e4den, was zus\u00e4tzliche 500 Euro kostet.<\/p>\n\n\n\n<p>Helles Touchdisplay, auf Wunsch mit 4K<br>Bei unserem gekauften Testger\u00e4t wurde unsauber gearbeitet: An zwei Stellen befanden sich Staubk\u00f6rner zwischen dem Full-HD-Bildschirm und der ihn abdeckenden Glasscheibe, was zu st\u00f6renden, weil permanent sichtbaren dunklen Flecken f\u00fchrte. Nachdem wir Dells Support Bilder geschickt hatten, wurde der Fehler ohne Murren eingestanden und auf Garantie ein Service-Techniker vorbeigeschickt, der den gesamten Deckel gegen einen fabrikneuen ohne Staubeinschl\u00fcsse ausgetauscht hat. Der IPS-Touchscreen erkennt bis zu zehn Fingereingaben gleichzeitig und schafft eine gute maximale Helligkeit von 350 cd\/m\u00b2. Sie l\u00e4sst wie die Farben beim Blick von der Seite nicht nach. Ein digitaler Eingabestift liegt nicht im Karton, kann aber separat erworben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das 4K-Display in einem von Dell kurz vor Redaktionsschluss zugesandten Testger\u00e4t leuchtete \u00e4hnlich hell und war ebenfalls blickwinkelunabh\u00e4ngig. Es ist allerdings etwas stromhungriger: Wir haben rund 11 Stunden Laufzeit gemessen, w\u00e4hrend das Full-HD-Modell bis zu 18 Stunden schaffte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ger\u00e4t hat vier USB-C-Buchsen (davon zwei mit Thunderbolt 3), aber keine klassische Typ-A-Buchse \u2013 ein Adapter von USB-C auf USB-A befindet sich im Lieferumfang. Der Kartenleser nimmt nur MicroSD-K\u00e4rtchen auf. Die analoge Audio-Buchse erzielte im Test einen Rauschabstand auf HiFi-Niveau, doch f\u00fcr Audio-Puristen ist das Ger\u00e4t nicht geeignet: Der Frequenzgang ist unab\u00e4nderlich verzogen.<\/p>\n\n\n\n<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Laptop-Akkus\/dell.htm\">Dell Laptop Akku<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Dell XPS 15 2-in-1 wandelt dank 360-Grad-Scharnier zwischen Notebook und Tablet. Angetrieben wird es vom Core i7-8705G, der Intel-Prozessor und AMD-Grafik vereint. 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