{"id":4343,"date":"2019-12-09T09:23:02","date_gmt":"2019-12-09T09:23:02","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=4343"},"modified":"2019-12-09T09:28:13","modified_gmt":"2019-12-09T09:28:13","slug":"microsoft-surface-pro-x-der-erste-eindruck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/4343","title":{"rendered":"Microsoft Surface Pro X: Der erste Eindruck"},"content":{"rendered":"\n<p>\n\nMal ein ganz anderes Tablet von Microsoft: Das Surface Pro X kommt mit Windows und einem ARM-Prozessor. Hier der erste Eindruck vor dem Test.<\/p>\n\n\n\n<p>Windows und Intel-Prozessoren \u2013 das geh\u00f6rt schon so lange zusammen, dass die Kombi sogar eine eigene Abk\u00fcrzung bekommen hat: \u201eWintel\u201c. Doch die Kombi weicht langsam auf, selbst bei Microsofts Surface-Serie. Da stecken inzwischen manchmal auch AMD-Prozessoren im Laptop. Das schicke Tablet Surface Pro X geht noch einen Schritt weiter: Der Prozessor arbeitet nicht mehr mit der PC-typischen X86-Technik, sondern setzt die ARM-Technik ein, urspr\u00fcnglich f\u00fcr Smartphones entwickelt. Wie gut die Kombi funktioniert, kl\u00e4rt der Test von COMPUTER BILD. Aktuell ist das Surface Pro X noch im Labor, hier der erste Eindruck der schicken Flunder.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft Surface Pro X: Snapdragon statt Intel<\/strong><br>Das Konzept \u00fcbernimmt das Surface Pro X vom Surface Pro 7, der Prozessor stammt aber nicht aus Intels Ice-Lake-Serie, sondern wurde zusammen mit Qualcomm entwickelt. Der neue Prozessor Microsoft SQ1 basiert auf dem Snapdragon 8cx. Er soll aktuellen Core-i5-Prozessoren locker Paroli bieten, bei der Grafik sogar schneller sein, denn Microsofts neuer Prozessor bekommt eine st\u00e4rkere Grafik (Adreno 685 statt Adreno 680) im Vergleich zum Snapdragon 8cx. Und das Ganze bei deutlich weniger Stromverbrauch. So verspricht Microsoft bis zu 13 Stunden Akkulaufzeit. Mal sehen, wie viel davon im Test \u00fcbrig bleibt. Das erste Tablet mit Windows 10 und ARM-Prozessor, das Lenovo Miix 630, schaffte im Test knapp 10 Stunden beim Arbeiten und gut 9 Stunden beim Videogucken. Nachteil der ARM-Technik: Es gibt nur wenig Software, die daran angepasst ist. Dazu geh\u00f6ren etwa die Programme von Microsoft Office. Windows-Software f\u00fcr die g\u00e4ngigen Intel- und AMD-Prozessoren l\u00e4uft auf dem Pro X nur in einer 32-Bit-Version und auch nur in einer Emulation, die m\u00e4chtig Tempo kostet. Aktuelle Software wird aber oft nur noch als 64-Bit-Version angeboten \u2013 diese Programme, wie Adobe Photoshop CC, laufen auf dem Pro X nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft Surface Pro X: Mit LTE und viel Speicher<\/strong><br>G\u00fcnstig ist das Surface Pro X nicht gerade: Schon die kleinste Variante kostet 1.150 Euro, 100 Euro mehr als das Schwestermodell Surface Pro 7. Daf\u00fcr gibt es serienm\u00e4\u00dfig LTE an Bord, das Pro X kommt so also auch dort ins Netz, wo kein WLAN verf\u00fcgbar ist. Daf\u00fcr hat das Tablet einen Steckplatz f\u00fcr SIM-Karten (im aktuellen Nano-SIM-Format) und eine eSIM-Funktion, die auch ohne SIM-Karte funktioniert. Und daf\u00fcr stehen in Deutschland drei Anbieter zur Auswahl: Vodafone (Red+ MultiSIM), Ubigi und GigSky. Kleiner Haken dabei: Das erstmalige Einrichten einer eSIM l\u00e4uft \u00fcber das Internet, braucht also WLAN. Schon die kleinste Variante kommt mit (f\u00fcr ein Tablet) ordentlich Speicher: 8 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine 128 GB gro\u00dfe SSD. Gegen Aufpreis gibt es bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD. Dann kostet das Surface Pro X aber satte 2.000 Euro. Der Arbeitsspeicher l\u00e4sst sich nachtr\u00e4glich nicht erweitern, muss also auf Anhieb passen. Die SSD kann dagegen noch nachtr\u00e4glich getauscht werden. Sie steckt hinter einer Klappe (siehe Bild unten) auf der R\u00fcckseite. Allerdings verbaut Microsoft hier wie bei den anderen 2019er-Modellen eine SSD im Mini-Format 22&#215;30 Millimeter. Die sind aktuell kaum zu bekommen, wenn man kein PC-Hersteller ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft Surface Pro X: Sch\u00f6n leicht mit Top-Display<\/strong><br>Das Display ist f\u00fcr ein Tablet sch\u00f6n gro\u00df, noch ein Tickchen gr\u00f6\u00dfer als beim Hauptkonkurrenten iPad Pro 12,9 Zoll. Wie bei den Surface-Modellen \u00fcblich, kommt es mit einer hohen Aufl\u00f6sung: Mit 2880&#215;1920 Bildpunkten zeigt es ein paar mehr Pixel als das etwas kleinere Surface Pro 7. Beim ersten Anfassen machte das Display einen richtig guten Eindruck: knackig scharf, kontrastreich und angenehm hell, wenn es sein muss. Wie die meisten Tablets spiegelt die Hochglanzoberfl\u00e4che allerdings ziemlich \u2013 das kann nerven, wenn man unter einer hellen Lampe sitzt. F\u00fcr ein 13-Zoll-Tablet f\u00e4llt das Surface Pro X noch recht d\u00fcnn (7,3 Millimeter) und leicht (774 Gramm) aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft Surface Pro X: Mit Tastatur zum Notebook<\/strong><br>Wie bei den Surface-Pro-Modellen \u00fcblich, l\u00e4sst sich auch das Surface Pro X mit einer ma\u00dfgeschneiderten Anstecktastatur in ein Notebook verwandeln. Das ist bequem: Die Tastatur wird einfach angesteckt und funktioniert sofort ohne jede Einrichtung wie bei Bluetooth-Tastaturen \u00fcblich. Die Tastatur haftet magnetisch und sitzt sch\u00f6n fest \u2013 versehentliches Verlieren ausgeschlossen. Mit 145 Euro ist die Tastatur aber auch sehr teuer. Genau wie der neue Stift Surface Slim Pen, mit dem sich der eingebaute Touchscreen sehr genau bedienen l\u00e4sst \u2013 toll f\u00fcr handgeschriebene Notizen und zum Zeichnen. Wer Stift und Tastatur nutzen m\u00f6chte, nimmt am besten das \u201ePro X Signature Keyboard with Slim Pen Bundle\u201c, mit dem das Pro X zum Test antrat. Das ist mit 295 Euro noch einmal 5 Euro teurer, hat aber eine praktische Ladeschale in der Tastatur \u2013 dort bleibt der Stift, wenn er nicht gebraucht wird, unverlierbar dank Magnethaftung. Die Tastatur l\u00e4sst sich in zwei Winkeln nutzen: etwas angestellt oder plan auf dem Tisch liegend. Leicht angestellt, biegt sich die Tastatur leicht beim Tippen \u2013 das merken vor allem Nutzer, die so richtig in die Tasten hauen. Plan auf dem Tisch passiert das nicht \u2013 das ist die erste Wahl f\u00fcr Nutzer, die blind schreiben k\u00f6nnen. Die k\u00f6nnen sich dann \u00fcber recht gro\u00dfe Tasten freuen \u2013 das verringert Tippfehler.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Microsoft Surface Pro X: Der erste Eindruck<\/strong><br>Tolle Hardware, aber bei der Software hakt es noch ganz sch\u00f6n: Das Surface Pro X bringt ein grandioses Display mit, knackig scharf und mit kr\u00e4ftigen Farben. Mit der sehr teuren Tastatur-Stift-Kombi verwandelt es sich in ein vollwertiges Notebook. Der Akku h\u00e4lt sehr lange, obendrein muss sich der Nutzer nicht \u00fcber L\u00fcfterl\u00e4rm \u00e4rgern \u2013 das Surface Pro X arbeitet lautlos. Seine Achillesferse ist aber die Software: Die Auswahl ist einfach noch zu klein. Office? Kein Problem! Aber viele g\u00e4ngige Programme laufen auf dem Pro X nicht oder nur deutlich langsamer, weil sie nur in der tempofressenden Emulation starten.<\/p>\n\n\n\n<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Laptop-Akkus\/microsoft.htm\">Microsoft Laptop Akku<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal ein ganz anderes Tablet von Microsoft: Das Surface Pro X kommt mit Windows und einem ARM-Prozessor. Hier der erste Eindruck vor dem Test. Windows und Intel-Prozessoren \u2013 das geh\u00f6rt schon so lange zusammen, dass die Kombi sogar eine eigene Abk\u00fcrzung bekommen hat: \u201eWintel\u201c. Doch die Kombi weicht langsam auf, selbst bei Microsofts Surface-Serie. 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