{"id":3554,"date":"2019-09-05T08:19:18","date_gmt":"2019-09-05T08:19:18","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=3554"},"modified":"2019-09-05T08:19:18","modified_gmt":"2019-09-05T08:19:18","slug":"wiko-y80-im-test","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/3554","title":{"rendered":"Wiko Y80 im Test"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Smartphone-Markt unter 100 Euro ist sehr sp\u00e4rlich. Hier macht das Wiko Y80 im Test vieles richtig: Gro\u00dfer Akku, helles Display und Dual-SIM findet man zu diesem Preis in keinem anderen Smartphone. Jedoch raten wir auf Grund der langen Ladezeit, der m\u00e4\u00dfigen Performance und der veralteten Ausstattung vom Kauf ab, da Sie f\u00fcr gerade mal 20 Euro mehr bereits deutlich bessere Smartphones bekommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wiko Y80 im Test: Die Materialien zeigen den Preis&nbsp;<br>Das Wiko Y80 wirkt schon ab dem ersten Moment entsprechend seinem g\u00fcnstigen Preis: Die R\u00fcckseite und die R\u00e4nder bestehen aus Kunststoff und kommen wahlweise in Gold, einem blauen Farbverlauf, oder einer Mischung aus Anthrazit und Blau daher. Die R\u00fcckseite l\u00e4sst sich zudem abnehmen, um beispielsweise die Speicher- und SIM-Karten einzusetzen. Die Kamera auf der R\u00fcckseite steht etwas aus dem Geh\u00e4use hervor, wodurch das Smartphone auf glatten Fl\u00e4chen nicht ganz eben liegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das IPS-Display auf der Vorderseite wird umgeben von dicken Displayr\u00e4ndern. Es ist rund sechs Zoll gro\u00df und l\u00f6st in HD Plus (1.440 x 720 Pixel) auf. Das Seitenverh\u00e4ltnis liegt bei 18:9 und die Pixeldichte erreicht gerade einmal rund 270 ppi. Damit ist das Bild nicht gerade scharf. Auch die Farben lassen etwas zu w\u00fcnschen \u00fcbrig und \u00fcberzeugen nicht wirklich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr stimmen Blickwinkel und Helligkeit: Mit 473 cd\/m\u00b2 ist der Bildschirm des Wiko Y80 ausreichend hell, um es auch noch bei hellem Tageslicht ablesen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem lassen sich Bildschirminhalte auch bei geneigten Blickwinkeln noch gut ablesen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Leistung am Minimum&nbsp;<br>Befeuert wird das Wiko Y80 von einem Einsteiger-Prozessor von Unisoc der Spreadtrum-Reihe. Der eher unbekannte Prozessor arbeitet mit acht Kernen, wovon vier Kerne bis zu 1,6 Gigahertz und vier Kerne bis zu 1,2 Gigahertz erreichen. Unterst\u00fctzt wird der Prozessor von sehr knapp bemessenen zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein Smartphone dieser Preisklasse ist die allgemeine Performance vollkommen ausreichend: Soziale Netzwerke und System-Apps starten in absehbarer Zeit und einfache Spiele laufen auch ganz gut. Dennoch sollte man von dem Smartphone keine Wunder erwarten: Viele Gedenksekunden und ruckelnde Animationen sind f\u00fcr das Y80 normal. Auch die zwei Gigabyte Arbeitsspeicher vollbringen keine Wunder: Apps schlie\u00dfen sich laufend selbst im Hintergrund und l\u00e4ngeres Surfen kann auch viel Zeit in Anspruch nehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Kameras zum zweistelligen Preis&nbsp;<br>Bilder und Videos f\u00e4ngt das Wiko Y80 durch eine Dual-Kamera ein. Die Hauptkamera knipst Fotos mit einer Aufl\u00f6sung von 13 Megapixel und wird im Portrait-Modus unterst\u00fctzt durch eine Bokeh-Linse. Eine optische Bildstabilisierung ist nicht verbaut. \u00c4hnlich wie beim Wiko View 3 werden aufgenommene Fotos eher schlecht als recht: Farben sind nicht kr\u00e4ftig, Details und Sch\u00e4rfe findet sich kaum auf den Ergebnissen der Kamera wieder. Sogar bei Tageslicht erkennt man deutliches Rauschen in den Bildern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Videos werden maximal mit 30 Bildern pro Sekunde bei einer Aufl\u00f6sung von Full-HD aufgenommen. Die Frontkamera des Y80 knipst mit einer F\u00fcnf-Megapixel-Aufl\u00f6sung und \u00fcberzeugt ebenfalls nicht wirklich: Selfies wirken sehr verwaschen und taugen sogar kaum zum Teilen auf sozialen Netzwerken. Kamera-Liebhaber sollten sich also eher nach einem anderen Smartphone umschauen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrhaftiger Dauerl\u00e4ufer&nbsp;<br>Der verbaute Akku fasst eine Kapazit\u00e4t von gro\u00dfz\u00fcgigen 4.000 mAh. In Kombination mit der schwachen Hardware h\u00e4lt das Smartphone rund zw\u00f6lf Stunden Nutzung durch. Dieser Wert ist ordentlich und sollte jeden User mindestens \u00fcber einen Tag bringen. Aufgeladen wird das Y80 nur durch ein Kabel, Wireless Charging ist im Wiko nicht verbaut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das mitgelieferte Netzteil leistet mit f\u00fcnf Volt bei 1,55 Ampere nicht besonders viel, weshalb das Handy fast 200 Minuten zum Aufladen von 0 auf 100 Prozent braucht. Auch der kurze Zwischenstopp an der Steckdose ist nicht weltbewegend: Nach 30 Minuten sind gerade einmal 19 Prozent geladen worden. Zum Vergleich: Das aktuelle Samsung Galaxy Note 10 Plus hat nach der gleichen Zeit schon wieder 63 Prozent aufgetankt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Zeit stehen geblieben&nbsp;<br>Ausgeliefert wird das Wiko Y80 mit einer fast unbearbeiteten Version vom aktuellen Android 9 Pie. Lediglich einige Apps hat Wiko vorinstalliert: Beispielsweise l\u00e4sst sich in der App-\u00dcbersicht ein UKW-Radio finden. Um UKW-Radio nutzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen lediglich Kopfh\u00f6rer an den Kopfh\u00f6rerausgang angeschlossen werden, das Smartphone nutzt das Kabel dann als Empfangsantenne.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Kopfh\u00f6reranschluss verbaut Wiko an der Oberseite des Smartphones einen veralteten Micro-USB-2.0-Port. Das Smartphone ist Dual-SIM-f\u00e4hig und kann neben zwei SIM-Karten auch eine Speicherkarte aufnehmen, um den sehr knapp bemessenen 16-Gigabyte-Ger\u00e4tespeicher zu erweitern. Die zu Beginn tats\u00e4chlich zur Verf\u00fcgung stehenden rund 10 Gigabyte sind somit kein Problem mehr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar unterst\u00fctzt das Wiko Y80 alle aktuellen WLAN- und LTE-Standards, jedoch ist die Bluetooth-Version 4.2 nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge und NFC findet man auch nicht. Zudem muss auf einen Fingerabdrucksensor verzichtet werden. Der verbaute Mono-Lautsprecher wird einigerma\u00dfen laut genug, spielt Audio jedoch in schlechter Qualit\u00e4t ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Handy-Akkus\/wiko.htm\">Wiko Handys Akku<\/a>&nbsp;k\u00fcnnen Sie g\u00fcnstig bei&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/\">akkusmarkt.de<\/a>&nbsp;kaufen.Lieferung in wenigen Werktagen.Jetzt bestellen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Smartphone-Markt unter 100 Euro ist sehr sp\u00e4rlich. Hier macht das Wiko Y80 im Test vieles richtig: Gro\u00dfer Akku, helles Display und Dual-SIM findet man zu diesem Preis in keinem anderen Smartphone. 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