{"id":3026,"date":"2019-07-03T14:19:21","date_gmt":"2019-07-03T14:19:21","guid":{"rendered":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=3026"},"modified":"2019-07-03T14:19:21","modified_gmt":"2019-07-03T14:19:21","slug":"medion-erazer-x67099-im-testgaming-pc-mit-marken-hardware","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/3026","title":{"rendered":"Medion Erazer X67099 im Test:Gaming-PC mit Marken-Hardware"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit Nvidia GeForce RTX 2070, Intel Core i7, SSD und Wasserk\u00fchlung im In Win Geh\u00e4use spielt sich der Medion Erazer X67099 in unsere Gamer-Herzen. Im Test hat der gelungene Gaming-PC f\u00fcr 1.799 Euro fast auf ganzer Linie \u00fcberzeugt. Wir haben nur einen kleinen aber wirksamen Verbesserungsvorschlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Wow! Das hat uns zugegebenerma\u00dfen \u00fcberrascht als Medion den Erazer X67099 Gaming-PC vorgestellt hat. Es war nicht der erste OEM-PC, der auf Marken-Hardware setzt, aber der bisher vern\u00fcnftigste und beste in unseren Augen. Deswegen haben wir uns den Desktop geordert und wollen euch unsere Eindr\u00fccke nach dem ausf\u00fchrlichen Test des Medion Erazer X67099 angedeihen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Medion hat mit dem X87006 laut AlexiBexi bereits &#8222;beim Thema Gaming so richtig in den Stuhlkreis der Langweiler geschissen&#8220;. Nur war die Enthusiast-Hardware (HEDT, High End Desktop) mit Intel Core i9 auf einem X299-Board mit Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Grafikkarte und Wasserk\u00fchlung im Lian-Li-Case f\u00fcr insgesamt 5.000 Euro weit au\u00dferhalb des Budgetrahmens f\u00fcr die Gamer. Auch 1.800 Euro sind eine Stange Geld, sprechen aber mit einer stimmigen Hardware-Konstellation weitaus mehr Kunden an. F\u00fcr die ist Medion auf einmal ein echter Gewinner. Wie kommt das?<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise outen sich Gaming-PCs von der Stange schnell mit den Bereichen, wo der Rotstift angesetzt wurde. &#8222;Bau ich lieber selbst, kommt g\u00fcnstiger&#8220;, sagen sich die Hardware-Profis und alle anderen m\u00fcssen vorlieb nehmen mit teuer, laut, nicht aufr\u00fcstbar oder sogar au\u00dfen und innen unansehnlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es im regul\u00e4ren Handel wirklich schwer, h\u00e4ssliche Mainboards, Netzteile oder Grafikkarten zu finden und bei Geh\u00e4usen muss man schon in die unterste Schublade greifen. Nicht selten machen das OEMs (Original Equipement Manufacturer), und meinen, mit blauen oder roten LED-Streifen an der Front wird schon niemandem das gr\u00fcne PCB im Innern und das silbergraue Netzteil auffallen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten wo Alternate, Caseking, CSL, Mifcom und Co. sinnvolle und umfangreich anpassbare Vorkonfigurationen bieten, haben es die Komplett-PCs sehr schwer. Irgendwer bei Medion hat das erkannt und mit dem Erazer X67099 eine wirklich attraktive Kiste hingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr sich betrachtet hat Medion bei vielen Komponenten des Erazer X67099 noch Luft nach oben, was den Preis allerdings auch nach oben getrieben h\u00e4tte. Wir sind seit S-Frame und H-Frame 2.0 gro\u00dfe Fans des taiwanesischen Geh\u00e4useherstellers In Win. Auch das 101 gef\u00e4llt uns ausgesprochen gut, Medion h\u00e4tte hier nur zum In Win 101C greifen k\u00f6nnen, wo USB-C verbaut ist und die LED f\u00fcr das transparente Panel mit der Erazer-Aufschrift in RGB statt nur rot leuchten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr schickt Medion ein Seitenfenster aus Glas mit, besticht durch sehr aufger\u00e4umtes Kabelmanagement, verbaut hinsichtlich der Farbgebung einheitliche Hardware und mit In Win Polaris nicht gerade die g\u00fcnstigsten L\u00fcfter. Der Erazer X67099 ist schlicht, aber trotzdem eine Augenweide. Hat man erstmal rausgekriegt, dass sich der Startknopf unter dem Erazer-Glas-Panel versteckt, leuchtet der Innenraum nacheinander in allen Farben des Regenbogens auf, um dann bei einem beruhigendem Blau zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr angenehm finden wir den Trend selbst leuchtender Komponenten. W\u00e4hrend Casemodder ihre Hardware fr\u00fcher mit Kaltlichtkathoden oder LED-Stripes anstrahlten, tragen das MSI MPG Z390M Gaming Edge AC Mainboard, die GeForce RTX 2070 Armor 8G vom gleichen Hersteller und Case sowie L\u00fcfter von In Win ihre Beleuchtungszonen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Razer Firefly-Mauspad verstehen sich die LEDs der MSI-Hardware und In Wins Polaris-L\u00fcfter super. Unsere ASUS ROG Gladius II Maus und die Razer Blackwidow Elite Tastatur tanzen mit ihren Farben aus der Reihe. Synchronisierte Verl\u00e4ufe wie &#8222;Spektrum\/Regenbogen&#8220; sind so nicht machbar. Die 64 GB G.Skill Trident Z RGB CL14 (4x 16GB), mit denen wir die Aufr\u00fcstf\u00e4higkeit des Mainboards getestet haben, werden ebenfalls von der MSI Mystic Light Software erkannt und synchronisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die In Win Polaris L\u00fcfter und Alphacools Eisb\u00e4r 360 LT Wasserk\u00fchlung sehen nicht nur cool aus, sie k\u00fchlen tats\u00e4chlich auch sehr effektiv. Obwohl nicht unh\u00f6rbar, w\u00fcrden wir den Medion Erazer X67099 Gamer mitunter noch als Silent-PC durchgehen lassen. Wir haben die RTX 2070 auf \u00fcber 2 GHz im Unigine Valley laufen lassen und dem Intel Core i7-8700 Prozessor per Prime dauerhaft 4,3 GHz auf alle 6 Cores gegeben &#8211; Er bleibt unter 80\u00b0C und die Nvidia RTX um die 70\u00b0C. Klasse Werte, wie wir finden, vor allem weil die K\u00fchlung bei 36 Dezibel ihr Maximum erreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt hier aber noch Verbesserungspotential, falls ihr euch den Umgang mit dem Schraubenzieher im Geh\u00e4use zutraut: Wir haben die drei Radiator-L\u00fcfter im Geh\u00e4useboden gedreht, so dass sie kalte Umgebungsluft ins Geh\u00e4use ziehen. Vorher haben sie die aufgeheizte Luft im Innern durch den W\u00e4rmetauscher nach Drau\u00dfen gedr\u00fcckt. Der Intel Core i7-8700, der bei 4,3 GHz auf allen Kernen nach 30 Min Dauerlast auf bis zu 80\u00b0C lief, honoriert den Kamineffekt mit k\u00fchlem Zustrom mit einer Maximaltemperatur von 65\u00b0C. Auch die Nvidia GeForce RTX 2070 l\u00e4uft etwas k\u00fchler mit 68\u00b0C statt 71\u00b0C.<\/p>\n\n\n\n<p>Im \u00dcbrigen w\u00fcrde das In Win 101 Geh\u00e4use auch einen weiteren Radiator fassen. Je nach Bauh\u00f6he und Geschick beim Modding muss vielleicht einer der unteren L\u00fcfter weichen, aber daf\u00fcr passt dann ein 240er dar\u00fcber, der auch die Grafikkarte in den Kreislauf aufnehmen kann. Der Schnelltrenner von Alphacool l\u00e4sst sich ohne Tropfen \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gaming-PC lebt von der richtigen Kombination von CPU-Power und Grafikkarte und wir empfinden den Core i7-8700 mit RTX 2070 als ausgewogen. Letztere z\u00e4hlt zu den Preis-Leistungs-Siegern in der High-End-Klasse, mehr Power in Form der RTX 2080 oder sogar 2080 Ti fordert wieder \u00fcberproportional mehr Kosten. Als High-End-Enthusiasten h\u00e4tten wir uns, gerade angesichts der Alphacool Eisb\u00e4r Wasserk\u00fchlung einen Intel Core i9-9900K gew\u00fcnscht. Als vern\u00fcnftige Gamer sehen wir aber ein, dass ein freier Multiplikator, zwei Kerne mehr und 5 GHz nicht unbedingt sein m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den meisten Anwendungen und Games kommt der i7-8700 locker klar. Battlefield V zum Beispiel nutzt alle 12 Threads sehr gleichm\u00e4\u00dfig bis 70 Prozent und auch Szenen mit vielen Objekten und Gegnern auf gro\u00dfen Multiplayer-Maps bringen die CPU nicht ans Limit. Mit 16 GB 2400 MHz DDR4 Arbeitsspeicher verbaut Medion zwar nicht den schnellsten RAM, daf\u00fcr kann der Kingston HyperX Fury f\u00fcr etwas mehr als 100 Euro f\u00fcr zwei weitere 8 GB Module verdoppelt werden. Zum Zocken reichen auch 16 GB locker, selbst bei Tab-Messies im Chrome-Browser. Gerade eben belegen 56 Chrome-Tabs rund 40 Prozent und wir schlie\u00dfen den Browser meist nicht extra, bevor wir ein Spiel starten, es sei denn f\u00fcr Benchmarks.<\/p>\n\n\n\n<p>Nvidias neue Turing-GPUs k\u00f6nnen realistisches Licht berechnen. Die Raytracing-Technologie ist nichts neues, dass das Licht nun in Echtzeit berechnet wird aber schon. Bis zur Vorstellung der RTX-Familie wurde Licht durch viele Techniken sehr glaubhaft gefaked, erst jetzt erreichen Grafik-Architektur und Performance das f\u00fcr Raytracing n\u00f6tige Level.<\/p>\n\n\n\n<p>Battlefield V ist eines der ersten Spiele, was das DXR genannte Feature unterst\u00fctzt und der RTX 2070 gleich ihre Grenzen aufzeigt. Wir zocken an einem Acer Predator X34 Monitor, der f\u00fcr uns ganz nebenbei der ideale Monitor f\u00fcr Gaming und Arbeit ist. Das 34 Zoll gro\u00dfe, 100 Hz schnelle IPS-Panel f\u00fcllt im 21:9-Kinoformat extrem viel vom Blickfeld, ist mit 3.440 x 1.440 Pixeln scharf aber um 40 Prozent weniger belastend als ein 4K-Bild von 3.840 x 2160 Pixeln. Der X34 unterst\u00fctzt G-Sync, weswegen das Bild auch fl\u00fcssig und schlierenfrei dargestellt wird, wenn die Framerate mal unter 60, 50 oder gar 40 FPS f\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun zur Crux: Raytracing kostet enorm Performance. Szenen, die in 3.440 x 1.440 Pixeln mit Ultra-Details auf 100 FPS kommen, erreichen selbst mit DXR auf niedrig nur 50-60 FPS. Immerhin ist der optische Sprung dann schon gemacht, weitere Verfeinerungen beim Raytracing mit Mittel bringen nicht mehr viel. Hoch und Ultra ist nur mit einer Nvidia GeForce RTX 2080 oder der Ti-Variante zu empfehlen. Hey wir wollen nicht rumheulen, die RTX 2070 ist eine mehr als potente Karte, von der viele Gamer tr\u00e4umen. Die MSI-Fassung kommt ohne &#8222;A-Chip&#8220; und Werks\u00fcbertaktung (diese Modelle der 2070 sind meist um die 100 Euro teurer), dementsprechend ist um die 2 GHz Schluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Assassins Creed: Odyssey, Star Wars: Battlefront II, The Witcher 3 und \u00e4ltere Games wie Mass Effect: Andromeda bereiten der Karte keine Probleme, oft k\u00f6nnt ihr sogar 4K-Aufl\u00f6sungen anw\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Kernkomponenten CPU und GPU passen, bei Medion kann man auch mit dem Rest was anfangen. Das MSI-Board bringt neben ausreichend Ports (6x USB 3.0, USB-C 3.1 Gen2, USB-A 3.1 Gen2) auch WLAN-ac und Bluetooth 5.0 mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Es tr\u00e4gt zudem eine flotte SSD im M.2-Slot. Der Phison-Speicher bietet 512 GB, wovon nach Abzug der Recovery-Partition noch 474 GB als Laufwerk C: zur Verf\u00fcgung stehen. Die sequentiellen Datenraten von rund 1.800 MB\/s Lesen und 2.000 MB\/s Schreiben fallen erwartungsgem\u00e4\u00df aus, in 15 Sekunden ist der Medion Erazer X67099 Gaming-PC hochgefahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Datengrab bietet Medion eine Seagate BarraCuda Festplatte mit 2 TB, nutzbar sind davon 1,78 TB und die Geschwindigkeiten von 230 MB\/s Lese- sowie Schreibrate gehen auch in Ordnung. Neben Windows 10 Home finden sich noch die zwei MSI-Programme Dragon Center und Mystic Light sowie der McAfee Virenscanner als nervige Testversion. Ansonsten bleibt Medion hier clean.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Netzteil, dem Seasonic Focus Plus Gold, haben wir uns ganz besonders gefreut, dass Medion auch hier auf Markenware setzt. H\u00f6here Leistungsklassen f\u00fcr den Prozessor oder die Grafikkarte sind damit kein Problem.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr alle, die Leistung brauchen aber nicht selber zusammenbauen, die auf solide Hardware setzen, aber auch Garantie aufs System bekommen und die vor allem nicht zu viel zahlen wollen, ist der Medion Erazer X67099 der richtige in der Preisklasse. Wir k\u00f6nnen uns nicht erinnern, dass ein OEM schon mal einen so stimmigen Komplett-PC im Sortiment hatte. Alles ist Plug &amp; Play, sieht schick aus, l\u00e4uft schnell, k\u00fchl und leise.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erazer X67099 beeindruckt mit seiner Leistung, ein Intel Core i7-8700 und die MSI GeForce RTX 2070 sind ein sehr stimmiges Gespann. Gaming in FullHD, 1440p und bei \u00e4lteren Games auch 4K ist mit der Performance machbar, in Titeln mit Raytracing darf die Lichtsimulation in Echtzeit aber nicht auf h\u00f6chster Stufe laufen. Unter Last wird die aufwendige K\u00fchlung mit Alphacool Eisb\u00e4r f\u00fcr die CPU, dem Armor-K\u00fchler auf der RTX 2070 und den 6 In-Win-L\u00fcftern h\u00f6rbar, bleibt aber bei angenehmen Tieft\u00f6nen und vergleichsweise leise.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir finden genug schnellen Speicher mit der 512-GB-Phison-SSD und der 2 TB HDD von Seagate, 16 GB DDR4 RAM passen auch und wer aufr\u00fcsten will, wird durch das hochwertige Seasonic-750W-Netzteil nicht daran gehindert. Obendrauf gibt es 2 Jahre Garantie und das vorinstallierte Windows 10. Der Medion Erazer X67099 ist ein Rundum-Sorglos-Paket, weil keine der Komponenten stiefm\u00fctterlich vernachl\u00e4ssigt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden Medion empfehlen, die L\u00fcfter nach unserem Schema zu drehen und sind schon auf die kommenden Rechner mit Team Rot, sprich AMD-Hardware, gespannt.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Laptop-Akkus\/medion.htm\">Medion Laptop Akku<\/a>&nbsp;k\u00fcnnen Sie g\u00fcnstig bei akkusmarkt.de kaufen.Lieferung in wenigen Werktagen.Jetzt bestellen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Nvidia GeForce RTX 2070, Intel Core i7, SSD und Wasserk\u00fchlung im In Win Geh\u00e4use spielt sich der Medion Erazer X67099 in unsere Gamer-Herzen. Im Test hat der gelungene Gaming-PC f\u00fcr 1.799 Euro fast auf ganzer Linie \u00fcberzeugt. Wir haben nur einen kleinen aber wirksamen Verbesserungsvorschlag. Wow! 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