{"id":10227,"date":"2025-06-23T07:51:07","date_gmt":"2025-06-23T07:51:07","guid":{"rendered":"https:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/?p=10227"},"modified":"2025-06-23T07:51:07","modified_gmt":"2025-06-23T07:51:07","slug":"nothing-phone-3a-pro-mutig-anders-aber-nicht-ohne-kompromisse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/akkusmarkt.de\/Blog\/archive\/10227","title":{"rendered":"Nothing Phone (3a) Pro: Mutig anders \u2013 aber nicht ohne Kompromisse"},"content":{"rendered":"\n<p>In einer Smartphone-Landschaft voller Einheitslooks ist&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/Handy-Akkus\/nothing.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nothing<\/a>eine erfrischende Abwechslung. Die britische Marke setzt mit Hardware und Software immer wieder neue Ma\u00dfst\u00e4be und bietet der Mittelklasse etwas wirklich Neues. Nach meinem Test des&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.akkusmarkt.de\/nothing-akku-NT03-p1787111.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nothing Phone (2a)<\/a>&nbsp;dachte ich, ich w\u00fcsste, was die Marke ausmacht. Doch das neue&nbsp;<strong>Nothing Phone (3a) Pro<\/strong>&nbsp;hat mich eines Besseren belehrt. F\u00fcr 459 Euro ist dieses Smartphone in vielerlei Hinsicht ein herausragendes Mittelklasse-Ger\u00e4t. Zu diesem Preis findet sich derzeit kaum Vergleichbares auf dem Markt. Dennoch f\u00e4llt eine klare Kaufempfehlung nicht leicht. Denn Nothings Drang, anders zu sein, erweist sich in einigen Punkten sogar als Nachteil.<\/p>\n\n\n\n<h3>K\u00fchn im Design, sperrig in der Hand<\/h3>\n\n\n\n<p>Bekannt ist Nothing seit seinem Marktstart 2022 f\u00fcr sein unverwechselbares Design. Die halbtransparente R\u00fcckseite und die anpassbaren &#8222;Glyph&#8220;-Lichter sind \u00fcberzeugende Argumente f\u00fcr ein Nothing-Handy. Das gewaltige Kameramodul hingegen weniger. Das kreisf\u00f6rmige Modul des (3a) Pro ragt deutlich aus der R\u00fcckseite hervor und tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich zur Gesamtdicke von 8,39 Millimetern bei. Mit 211 Gramm ist es zudem deutlich schwerer als die Vorg\u00e4nger Phone (2a) und (2a) Plus. Auf dem Papier ist die Kameraausstattung ein klares Upgrade: eine 50-MP-Hauptkamera, eine 50-MP-Periskopkamera (mit 3-fachem optischem Zoom), eine 8-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 50-MP-Selfiekamera vorne. Eine ausgiebige Praxispr\u00fcfung der Kameras stand mir jedoch noch nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h3>Mutige Software: Nothing OS 3.1<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch bei der Software geht Nothing eigene Wege. Nothing OS hat sich stets vom Android der Pixel-Smartphones unterschieden, und Nothing OS 3.1 setzt diesen Kurs fort. Die charakteristischen monochromen Icons und Retro-Animationen sind nach wie vor pr\u00e4sent. Neu ist, dass jedes Widget jetzt zum Sperrbildschirm hinzugef\u00fcgt werden kann. Das \u00fcberarbeitete Schnelleinstellungsmen\u00fc ist intuitiver als bei vielen anderen Ger\u00e4ten, und der &#8222;Smart App Drawer&#8220; erleichtert die App-Suche erheblich. Keine der Neuerungen in Nothing OS 3.1 ist f\u00fcr sich genommen revolution\u00e4r, doch zusammen ergeben sie ein einzigartiges Nutzererlebnis. F\u00fcr Nothing-Neulinge bedeutet dies jedoch eine nicht unerhebliche Lernkurve. Positiv: Nothing garantiert sechs Jahre Sicherheitsupdates. Lediglich drei gro\u00dfe Android-Versionsupdates (bis voraussichtlich Android 18) sind allerdings etwas knapp bemessen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Der &#8222;Essential Key&#8220;: Potenzial mit Fragezeichen<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Hardware-Neuerung sticht besonders hervor: Statt einer Kameraschnellwahl oder einem Aktionsknopf \u00e0 la Apple f\u00fchrt Nothing den &#8222;Essential Key&#8220; ein. Dieser soll das schnelle Aufnehmen von Audio, Fotos, Videos und Screenshots erm\u00f6glichen. Sprachnotizen werden transkribiert, Bilder analysiert, und die KI-gest\u00fctzte &#8222;Essential Space&#8220;-App soll alles automatisch kategorisieren. In der von mir getesteten Early-Access-Version funktionierte dies jedoch noch nicht wie beschrieben: Sie beschr\u00e4nkte sich auf die Transkription von Audio und Screenshots \u2013 eine automatische Kategorisierung fand nicht statt. Der Essential Key birgt also vielversprechendes Potenzial. Ein Smartphone sollte man jedoch nicht aufgrund von Zukunftsversprechen bei Updates kaufen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Starke Argumente: Leistung, Display, Ausstattung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die gute Nachricht: Es gibt viele weitere \u00fcberzeugende Gr\u00fcnde f\u00fcr das Phone (3a) Pro. Der Snapdragon 7s Gen 3-Chipsatz kombiniert mit 12 GB RAM liefert flotte Leistung. Das 6,77 Zoll gro\u00dfe Full HD+ Display \u00fcberzeugt mit Flaggschiff-Qualit\u00e4t: OLED-Technologie, eine fl\u00fcssige 120-Hertz-Wiederholrate und ein hervorragender In-Display-Fingerabdrucksensor. Robustheit scheint Priorit\u00e4t zu haben: Das Geh\u00e4use wirkt wertig und ist nach IP64 staub- und spritzwassergesch\u00fctzt. Der 5.000-mAh-Akku mit 50-Watt-Schnellladung ist f\u00fcr diese Preisklasse solide. Nothing verspricht eine volle Aufladung in nur 56 Minuten \u2013 eine umfassende Testung stand hierf\u00fcr noch aus.<\/p>\n\n\n\n<h3>Preis &amp; Verf\u00fcgbarkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Das&nbsp;<strong>Nothing Phone (3a) Pro<\/strong>&nbsp;ist im Nothing Online-Shop f\u00fcr 459 Euro erh\u00e4ltlich. Damit konkurriert es direkt mit Ger\u00e4ten wie Samsungs neuem Galaxy A56 (479 Euro) und dem erwarteten Pixel 9a.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer Smartphone-Landschaft voller Einheitslooks ist&nbsp;Nothingeine erfrischende Abwechslung. 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